FROHE WEIHNACHTEN

Das Team von Onlineradio Düren

 

wünscht Allen Hörerinnen und Hörer in der Region

 

ein friedvolles Weihnachten 2017

Zwölf Spenden mit 36.253 Euro

 

Auch im Dezember war der Initiator der Aktion „Running for Kids“, Peter Borsdorff (74), wieder mit seiner Sammelbüchse für Kinder in der Region unterwegs.

Nach dem Unfalltod des 10-jährigen Jungen aus Vettweiß-Gladbach startete der Dürener auf Bitten eines Lehrers, mit der Laufaktion „Jong aus Glabisch“, für die Familie des Jungen. 21.222 Euro konnte die Familie nach den Trauerfeierlichkeiten entgegennehmen. Die große Solidarität der Menschen hat die Familie in ihrer Trauer gestärkt.

Wie schon in den letzten Jahren war der Ausdauersportler auch in den letzten Wochen mit seiner „Adventskalenderaktion“ unterwegs. Vierundfünfzig Kinder konnten sich über 5.700 Euro für Weihnachtsgeschenke freuen.

Einem 10-jährigen Jungen aus Merzenich, gesundheitlich sehr beeinträchtigt, konnte Borsdorff für einen angeratenen Erholungsurlaub an der See 2.000 Euro übergeben.

Im Jugendamt der Stadt Düren konnte man sich über 1.200 Euro für die Aktion „Gegen Kinderarmut in Düren“ freuen.

Für die Aktion „Dürener Ranzen“ durfte Borsdorff den rührigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Freiwilligen Zentrums 1.131 Euro überbringen.

1.000 Euro übergab Peter Borsdorff mit „Running for Kids“ im „Zentrum für soziale Arbeit“ in Aachen-Burtscheid. Mit der Spende wird „Running for Kids“ dazu beitragen können, dass diese Jungendeinrichtung im kommenden Jahr einen Mitmachzirkus organisieren wird. Ein wichtiges Vorhaben zur Stärkung von jungen Menschen.

Über jeweils 750 Euro durfte man sich in der Regenbogenschule in Stolberg, dem Papst-Johannes-Haus, der Interessengemeinschaft Miesheimer Weg und der Mobilen Jugendarbeit Süd – Ost, jeweils in Düren freuen.

Für die die Kindergärten „Sonnenblume“ in Langerwehe sowie „St. Rochus“ in Düren hatte der Sportler des Dürener Turnverein jeweils 500 Euro im Gepäck.

 Quelle: Pressestelle Büro Peter Borsdorff

- Wahnsinn - Den Golden Set im Europapokal gewonnen

So brutal ist Volleyball: Ein einziger Fehler sorgte am Ende von zwei Duellen zwischen dem Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren und dem niederländischen Tabellenführer Abiant Lycurgus Groningen für die Entscheidung über den Einzug ins Achtelfinale des CEV-Europapokals. Glücklicherweise aus Dürener Sicht leisteten sich die Niederländer den entscheidenden Fehler am Ende des sogenannten Golden Set beim ersten Matchball für die SWD powervolleys. „Jetzt überwiegt die Freude, dass wir diese schwere Aufgabe geschafft haben“, sagte Trainer Stefan Falter.

So feierte Düren und trifft jetzt im Achtelfinale Mitte/Ende Januar auf das mit Stars gespickte türkische Team Ankara. Für Groningen endete die europäische Saison trotz starker Aufholjagd und einem 3:1-Heimsieg. Das Hinspiel hatte Düren 3:0 gewonnen. 18:25, 25:16, 23:25, 22:25 lauteten die Satzergebnisse des Rückspiels, in dem die SWD powervolleys aufgrund von eigenen Fehlern in den Sätzen drei und vier die vorzeitige Entscheidung verpassten. „Der zweite Gedanke ist die Frage, warum wir das Spiel zwei Mal aus der Hand gegeben haben“, erklärte Falter, der kritisierte, dass sein Team im Block nicht die erarbeiteten Vorgaben umgesetzt und teilweise im Angriff ungewohnte und wenig effektive Schlagrichtungen gewählt habe. Sonderlob gab es für Spielmacher Stijn D‘Hulst für seine „cleveren Entscheidungen“ und für Marvin Prolingheuer, „der uns heute im Angriff getragen hat“.

Im ersten Satz hatte Düren nur zu Beginn etwas zu melden. 6:3 führte die Mannschaft, nachdem sie mit guten Aufschlägen dafür gesorgt hatte, dass der Groninger Spielaufbau stockte. Und danach war für eine zu lange Zeit Endstation im Block der Niederländer. Nach einem Annahmefehler der SWD powervolleys legte Abiant Lycurgus sechs Blockpunkte in Folge nach und führte 15:9. Davon erholte sich Düren nicht mehr, denn die Gastgeber blieben im Block stark und erarbeiteten sich mit zwei starken Reaktionen des ehemaligen Dürener Liberos Erik Mattson zwei weitere Punkte. 21:14 hieß es da, der Satz war schnell entschieden nach beeindruckenden neun Blockpunkten insgesamt für den Tabellenführer in den Niederlanden.

Danach änderten die SWD powervolleys das zuvor entglittene Spiel komplett aus eigener Kraft. Die Annahme der gegnerischen Aufschläge stand sicherer, der Spielaufbau war deutlich stabiler, sodass Groningen keinen Zugriff mehr im Block hatte. Jetzt spielte Düren seine Stärken aus: Effektive Aufschläge, gute Abwehr und starke Gegenangriffe ließen den Vorsprung kontinuierlich wachsen. Es war nicht das eine Element, in dem Düren so deutlich dominierte wie Groningen zuvor mit dem Block. Die SWD powervolleys waren schlicht überall einen Tick besser. Ein Gegenangriff von Marvin Prolingheuer und zwei taktisch geschickte Aufschläge von Dirk Westphal bedeuteten das 12:6, zum 18:10 nagelte Prolingheuer den Ball ins Feld, nachdem seine Mitspieler zuvor mehrfach geschickt gerettet hatten – die Entscheidung.

Jetzt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Groningen sich besser auf die Dürener Aufschläge einstellen konnte. Trotzdem führten die SWD powervolleys bis zur Satzmitte immer knapp. Dann wechselte die Führung wieder, weil Dürens Annahme den Ball mehrfach nicht sauber aufbauen konnte und die Niederländer für ihren Mut im Gegenangriff belohnt wurden. 20:17 führten Gastgeber deswegen, trotzdem hatte Düren es in der Hand, den Satz und damit den Einzug in die nächste Runde klar zu machen – schließlich brauchte sie nach dem 3:0 im Hinspiel nur zwei Sätze zu gewinnen -, weil die Mannschaft sich auf 20:21 heran kämpfte und sich anschließend drei Mal die Chance zum Gegenangriff erarbeitete - aber keine davon nutzen konnte. So endete der Durchgang 25:23 für die Gastgeber.

Danach folgte ein Déjà-vu der unliebsamen Art. Wieder führte Düren in Durchgang vier lange, lag nach einem krachenden Block von Tim Broshog sogar 12:8 in Führung – nur um dann wieder ins Wanken zu geraten und es den Gastgebern zu ermöglichen, auf 18:17 vorbeizuziehen. Vor allem mit den Aufschlägen des ehemaligen Lüneburgers Mora Sabate hatte Düren immer wieder Probleme. Bis zum 21:22 blieb alles in der Reihe, bis dass die niederländischen Lienenrichter wie schon in Satz drei eine klare Fehlentscheidung zu Dürener Ungunsten zur Unzeit fällten. 23:21 hieß es für die Gastgeber, beim ersten Satzball leistete sich Düren dann einen Fehler und verursachte so selbst den Golden Set. „Ich habe es positiv zur Kenntnis genommen, dass wir uns von den Fehlern der niederländischen Linienrichter nicht haben aus der Ruhe bringen lassen. Es gab mehr als zwei schlechte Entscheidungen. Wir haben das aber weggesteckt und weiter gemacht“, sagte Falter.

Auch in den Golden Set startete Düren besser, führte 4:2 und 6:3 nach einem erfolgreichen Westphal-Gegenangriff und einem Block von Michael Andrei. Wieder wendete sich das Blatt, diesmal mit Dürener Angriffsfehlern. Groningen führte 9:8, Broshog drehte mit einem Block auf 11:10 für die SWD powervolleys. In der Folge ließen sie eine Chance zum Ausbau der Führung liegen, leisteten sich aber ansonsten keinen Fehler mehr und hatten beim 14:13 Matchball. Und dann folgte der Ballwechsel, der alle Groninger Bemühungen entwertete. Die Annahme war unpräzise, der zwei Ballberührungen später geschlagene Angriff landete im Aus und Düren jubelte.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Schwankende Leistung gegen Rottenburg


Mission erfolgreich: In der Volleyball Bundesliga bringen die SWD powervolleys Düren drei Punkte von ihrer Auswärtsaufgabe gegen den TV Rottenburg mit. In der Tübinger Paul-Horn-Arena gewannen die Dürener mit 3:1 (25:16, 21:25, 25:14, 26:24). „Wir haben dabei viele Höhen und Tiefen gezeigt“, sagte Trainer Stefan Falter, der aber eindeutig betonte, dass er viel mehr damit beschäftigt sei, sich über den Sieg zu freuen, statt sich über die Schwankungen zu ärgern.

„Unser Täler hatten nämlich auch damit zu tun, dass Rottenburg das in den Sätzen zwei und vier gut gemacht gegen uns. Sie haben clever aufgeschlagen und stark abgewehrt“, erklärte Falter. Genau so betonte er, dass es seinem Team in den bärenstarken Sätzen eins und drei gelungen sei, das Spiel voll nach Fahrplan zu gestalten.

In der Tabelle festigt Düren nach dem sechsten Sieg im neunten Spiel wenigstens Platz vier. Zwischenzeitlich steht die Mannschaft auf Rang drei, allerdings kann Meister Berlin mit zwei Spielen weniger auf dem Konto noch vorbeiziehen.

Ein erster Satz nach Maß für Düren: Erstmals in dieser Saison durfte der Jüngste Julius Firkal (19) von Anfang an ran. Der Slowake markierte den ersten Punkt nach sicherer Annahme. Und ihm war es mit einem erfolgreichen Angriff zum 25:16 vorbehalten, den Satz zu sichern. Zwischendrin zog Düren mit Firkals Aufschlägen und den daraus resultierenden Problemen der Rottenburger im Spielaufbau von 13:8 auf 17:8 davon. Die SWD powervolleys setzten die Maßgabe des Trainers um, spielten selbst mit wenig Fehlern und zwangen die Gastgeber immer wieder zu welchen. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich.

Anschließend fanden die Rottenburger besser in die Partie. Vor allem ihre Annahme stand sicherer gegen die Dürener Aufschläge. Die SWD powervolleys dagegen hatten in einer Rotation Probleme, der Spielaufbau stockte, der TVR konnte sich vier Punkte in Folge erarbeiten und führte 12:10. Beim Stand von 15:16 segelte die Dürener Chance zum Ausgleich ins Aus, der TVR dagegen gewann an Sicherheit. Die Schwaben bremsten einen Dürener Angriff und vollstreckten selbst zum 19:16. Tim Grozer legte im Aufschlag zum 20:16 nach. Rottenburg verdiente sich die Punkte jetzt mit guter Abwehr, während das Spiel der Dürener stockte. 21:25 hieß es am Ende.

Nach der Zehn-Minuten-Pause wechselte Falter: Michael Andrei kam im Block, Romans Sauss im Außenangriff in die Partie. Und das wirkte sofort. Nach zwei Andrei-Blockpunkten führte Düren 6:3. Rottenburg wirkte beeindruckt. Näher als zum 9:13 kamen sie nicht mehr heran. Die SWD powervolleys hatten ihre Formel aus viel Druck und wenig Fehlern wieder gefunden, während der TVR jetzt anfällig für Fehler war. Mit Stijn D‘Hulst am Aufschlag zog Düren von 13:9 auf 17:9 weg, die Mannschaft arbeitete alle Chancen zum Gegenangriff konzentriert ab und gewann souverän 25:14.

Trotzdem feierten wenige Minuten später die Rottenburger Fans in der Paul-Horn-Arena. Dürens Spielaufbau klemmte vier Ballwechsel lang, der TVR führte 4:0, Trainer Falter nahm schnell eine Auszeit. Und die SWD powervolleys meldeten sich im Satz zurück. Nach einem starken Sauss-Aufschlag punktete Marvin Prolingheuer im Angriff, Tim Broshog blockte, Firkal verwandelte einen Gegenangriff zum 6:6. Falter wechselte zum zweiten Mal, brachte mit Westphal mehr Erfahrung zurück auf das Feld. Aus das zweigte Wirkung. 10:9 führte Düren nach einem Andrei-Aufschlag. Aber statt in besseres Fahrwasser zu kommen, schossen die Gäste jetzt vier schnelle Fehler hintereinander, zudem schaltete Rottenburg bei zwei Bällen direkt über dem Netz schneller: 15:10 für den TVR, Düren musste zum zweiten Mal neu starten und später noch ein drittes Mal, als das Team zunächst auf 15:16 herangekommen war und dann nach schwacher Annahme doch wieder 15:18 zurück lag. Dann blockte Düren, der eingewechselte Gilles Braas besorgte mit seinem Aufschlag das 19:19, Andrei blockte, der TVR verzog im Angriff und Düren führte 21:19. „Gilles war mit seinen Aufschlägen in dem Moment schon so etwas wie der Retter in der Not“, beschrieb Falter, wer großen Anteil daran hatte, dass die SWD powervolleys zurück in den Satz fanden. Das Ende? Nein, zweimal noch konnten die Gastgeber ausgleichen nach schwacher Dürener Annahme. Der zweite Matchball war symbolisch für den Satz: Es ging lange hin und her, am Ende behielt Sauss die Übersicht und brachte den erlösenden Angriff zum 26:24 durch.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren