ARD, ZDF und CHIO Aachen verlängern Partnerschaft - Umfang und Qualität der Übertragungen stetig ausgebaut

ARD und ZDF haben ihre Partnerschaft mit dem CHIO Aachen langfristig verlängert. Darauf verständigte sich SportA, die Sport-Rechteagentur von ARD und ZDF, mit dem Organisator des CHIO, dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV). Damit wird Deutschlands größte Reitsport-Veranstaltung auch zukünftig live und mit umfangreicher begleitender Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Programmen und Angeboten zu sehen sein. Die Vereinbarung umfasst die exklusiven audiovisuellen Übertragungsrechte vom CHIO Aachen für alle Verbreitungswege und erstreckt sich bis zum Jahr 2022.

Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator:
„Reiten hat nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ersten eine lange Tradition, und das CHIO Aachen gehört weltweit zu den bekanntesten Veranstaltungen. Aus diesem Grund ist es für uns ein schöner Erfolg, dass wir unsere gute Zusammenarbeit mit dem CHIO in den kommenden Jahren fortsetzen können und damit eine unserer wichtigsten Reitsport-Übertragungen im Ersten auch weiterhin im Programm haben werden.“

Thomas Fuhrmann, ZDF-Sportchef:
„Die Berichterstattung vom Reiten stellt eine wichtige Farbe im Sportangebot des ZDF dar. Da wir auch weiterhin die Vielfalt des Sports abbilden möchten, freuen wir uns auf tolle Momente von dieser renommierten Veranstaltung.“

Steffen Simon, WDR-Sportchef:
„Mit der Mischung aus Spitzensport und buntem Rahmenprogramm, aber auch seiner gesellschaftlichen Relevanz, ist das CHIO Aachen von herausragender Bedeutung für unsere Berichterstattung. Auch künftig werden wir dieses traditionsreiche Turnier mit hohem produktionellen und redaktionellen Einsatz begleiten und in den Programmen und Angeboten des WDR umfassend abbilden.“

„Unsere Partnerschaft mit der SportA garantiert nicht nur, dass das CHIO Aachen weiterhin frei empfangbar bleibt, sondern insbesondere auch die hohe Qualität der Übertragungen“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH (ART). Durch den hohen Übertragungsaufwand und die enge Zusammenarbeit zwischen den Sendern und dem ALRV sei diese hohe Qualität in der Vergangenheit kontinuierlich weiterentwickelt worden. Für diese intensive Zusammenarbeit dankte Mronz den Verantwortlichen von ARD, ZDF und WDR, denn: „Nur so können wir den Fernsehzuschauern die unvergleichliche CHIO Aachen-Atmosphäre noch besser nach Hause transportieren.“

In den vergangenen Jahren wurden jeweils mehr als 30 Stunden im Ersten, im ZDF und im WDR Fernsehen vom CHIO Aachen übertragen.

#chioaachen


Das Foto zeigt Dressurreiterin Isabell Werth im Gespräch mit dem WDR.

 

Packendes Duell auf Augenhöhe


Trotz starker Leistung und eines packenden Spiels hat es für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren nicht gereicht: Sie unterliegen dem VfB Friedrichshafen denkbar knapp mit 2:3. 22:25, 25:17, 23:25, 25:22, 13:15 lauten die Satzergebnisse am Ende einer spannenden Partie auf hohem Niveau. Am Ende macht ein Block des Top-Teams vom Bodensee den Unterschied aus. Düren bleibt in der Tabelle Sechster.

Am Ende von zweieinhalb intensiven Wochen mit sechs Spielen, in denen sich das Dürener Team mit einigen Verletzungen und Krankheiten plagen musste, zeigen die SWD powervolleys, dass die Kraft, die zuletzt phasenweise gefehlt hat, wieder zurück ist. „Wir haben konstant und konzentriert gespielt“, sagt Routinier Björn Andrae. „Es ist natürlich bitter, dass wir am Ende mit einem Punkt dastehen statt mit zwei. Aber nach zweieinhalb Wochen, in denen wir ständig Löcher stopfen mussten, haben wir wieder gezeigt, dass wir in der Lage sind, solche Teams zu schlagen.“ Nur der letzte Punkt hat am Ende von fünf starken Sätzen gefehlt. „Wir waren in einem Duell zweiter guter Teams nicht besser, aber wir haben Düren überlebt“, sagt VfB-Trainer Vital Heynen.

Die Zahlen bestätigen das: Angriffseffizienz, Blockpunkte, Punkte mit dem Aufschlag, Fehler in der Annahme – in allen Kategorien liegen Düren und Friedrichshafen exakt gleich auf. Den Unterschied am Ende von Satz eins, in dem Düren zunächst 18:15 führt, macht der taktische Aufschlag des VfB. Dürens Spielaufbau wackelt, die Gäste ziehen auf 23:20 vorbei und sichern sich den Satz.

Anschließend meldet sich der Dürener Block im Spiel an. Fünf teilweise krachende Blockpunkte in Satz zwei sind zu viel für den VfB. Zusätzlich legen die SWD powervolleys im Gegenangriff deutlich nach. Vor allem Sebastian Gevert punktet immer wieder mit großer Wucht, und zwar die gesamte Partie über. Am Ende ist er mit 23 erfolgreichen Angriffen und drei Assen bester Punktesammler des Abends. Zudem verteidigt er immer wieder stark. Wie zum 14:9. Da ist er in der Abwehr zur Stelle und verwandelt anschließend im Angriff. Ein Block von Florian Lacassie zum 19:12 entscheidet den Satz früh.

Anschließend arbeiten die VfB-Mittelblocker Jakob Günthör und Philipp Collin mit guten Aufschlägen eine 22:19-Führung heraus. Die pulverisiert Gevert mit starken Aufschlägen zum 23:23. Danach hat er Pech, als er mit einem Angriff versucht, einen wackligen Spielaufbau zu kompensieren und der Ball das Feld knapp verfehlt. Der VfB gewinnt Satz drei 25:23. Dann ist es aber wieder Düren, das dem vierten Satz seinen Stempel aufdrückt. Die Arena tobt, als der eingewechselte Romans Sauss nach starker Abwehr des gesamten Teams mit einem geschickt gelegten Ball das 18:13 für Düren markiert. Dass gegen den VfB keine Führung sicher ist, wird danach schnell deutlich. Nach einem langen Ballwechsel blockt der VfB Andrae, Dürens Vorsprung ist beim 21:20 fast dahin. Bis Tim Broshog auf den Plan tritt und mit einem seiner sechs Blockpunkte das 24:21 und damit die Vorentscheidung besorgt.

Der Tiebreak ist gebucht, der VfB startet besser. Bartłomiej Bołądź, der die SWD die gesamte Partie mit seinen Angriffen vor schwere Aufgaben stellt, hat großen Anteil an der 8:5-Führung seines Teams. Die wächst sogar bis auf 10:6. Allerdings steckt Düren nicht auf, kommt kraftvoll zurück, Sauss besorgt im Gegenangriff das 11:11. Und dann geschieht der eine Ball, den Friedrichshafen an diesem Abend besser ist. Beim ersten Matchball blocken sie, der Ball prallt von der Dürener Feldabwehr ins Aus, das Spiel ist beendet.

Nach einer intensiven Phase haben die SWD powervolleys jetzt Zeit zur Regeneration. In den nächsten drei Wochen stehen lediglich zwei Spiele an, das erste davon am kommenden Wochenende beim TV Rottenburg.

Qjuelle : Pressestelle'SWD Powervolleys Düren

Härtetest gegen den VfB am Sonntagnachmittag Arena Kreis Düren

Der nächste Härtetest: In der Volleyball Bundesliga empfangen die SWD powervolleys Düren am Sonntag um 18 Uhr den VfB Friedrichshafen. Der Gast ist aktuell Tabellenführer, Düren durchlebt eine schwere Phase, einige Spieler laborieren an Krankheiten und Verletzungen. In den vergangenen fünf Partien musste das Team vier Niederlagen einstecken. „Wir hatten jetzt sechs Spiele in zweieinhalb Wochen mit einem reduzierten Kader. Das ist klar, dass das an den Kräften zehrt“, sagt Co-Trainer Justin Wolff.

An der Angriffslust gegen den VfB Friedrichshafen ändert das nichts. Wie schon in den Partien zuvor spielen die SWD powervolleys auf Sieg. „Wir versuchen aktuell, bestmöglich zu regenerieren, um möglichst viel Kraft für die schwere Aufgabe gegen den VfB zu haben“, schildert Wolff. Das ist notwendig, um eine Chance gegen Friedrichshafen zu haben. Denn der Gast vom Bodensee hat laut Wolff eine ähnliche Spielanlage wie Düren. „Beide Teams setzen auf eine gute Abwehr. Das bedeutet automatisch oft lange, hart umkämpfte Ballwechsel“, erklärt Wolff. Und für die brauche man Kraft.

Mit Spannung darf auch erwartet werden, wie sich die Unterschiede in der Spielweise zwischen Düren und Friedrichshafen auf die Partie auswirken. Die SWD powervolleys legen ihren Schwerpunkt ein wenig mehr auf ein möglichst starkes Aufschlagspiel, der VfB ist dagegen besonders sicher in der Annahme der gegnerischen Aufschläge. Die Frage, welche Stärke sich durchsetzt, wird am Sonntag ab 18 Uhr in der Arena Kreis Düren beantwortet.



Ohne Punkte in Lüneburg

Nach einem Start nach Maß müssen die SWD powervolleys Düren bei der SVG Lüneburg eine 1:3-Niederlage einstecken. 25:14, 24:26, 23:25, 20:25 endet das Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga aus Dürener Sicht. Die Volleyballer von der Rur bleiben in der Tabelle auf Rang sechs.

Maßgeblich für den Verlauf der Partie: der Dürener Aufschlag. Der sorgt zu Beginn dafür, dass Lüneburg nicht ins Spiel findet. Das passiert ab Satz zwei trotzdem, weil die SWD powervolleys in diesem Element nachlassen. Am Ende reicht eine kämpferisch überzeugende Leistung trotzdem nicht gegen energisch aufspielende Lüneburger. „Wir stecken momentan in einer schwierigen Phase“, sagte Co-Trainer Justin Wolff, der seinen erkrankten Chef Stefan Falter vertrat. „Das Team ist angeschlagen, wir haben viele schwere Spiele. Lüneburg hatte am Ende mehr zuzusetzen.“

Positiv anzumerken ist das Dürener Auftreten zu Beginn der Partie. Die SWD powervolleys dominieren den ersten Satz mit Aufschlag und Angriff beinahe nach Belieben. „Da haben wir Lüneburg an die Wand gespielt und gezeigt, wozu wir in der Lage sind“, lobt Wolff das Team. Jeder Spieler übt mit dem Aufschlag auf seine Weise Druck aus. Düren ist das Team, das sich mehr Chancen erarbeitet und viele davon nutzen kann. In diesem Fahrwasser bleibt die Partie bis zum 11:4 für die SWD powervolleys im zweiten Satz. Anschließend lässt der Druck mit dem Aufschlag nach, auch das Durchsetzungsvermögen im Angriff schwindet, während Lüneburg Ballwechsel um Ballwechsel besser in die Partie findet. „Irgendwann merkt man auch, dass wir einige angeschlagene Spieler auf dem Feld haben und dass wir zuletzt immer nur mit reduzierter Mannschaft trainieren konnten“, spricht Wolff die Gründe an, warum Düren gerade Probleme hat, das hohe Niveau zu halten.

An Kampf und Einsatzwillen liegt das nicht. Satz zwei bleibt bis zum Schluss spannend, am Ende ist Lüneburg mit dem Glück des Tüchtigen einen Ball besser und gleicht aus. In Satz drei kann Düren erneut vorlegen, führt 7:4, kann sich aber nicht lange über die Führung freuen. Denn die SVG ist ist voll im Spiel, verteidigt viele Angriffe der SWD powervolleys. Die Gäste haben Probleme in der Annahme, geraten 13:17 in Rückstand. „In den Momenten sieht man, dass jeder bei uns will“, spricht Wolff die folgenden Bälle an, mit denen Düren dank großen Einsatzes auf 20:21 verkürzen kann. Am Ende ist die SVG in einem Duell auf Augenhöhe erneut einen Ball besser.

Der entscheidende Zwischenspurt gelingt den Lüneburgern Mitte des vierten Satzes. Von 9:9 ziehen sie auf 15:10 davon, weil Dürens Spielaufbau nicht funktioniert. „Das bleibt bei der hohen Belastung gerade nicht aus“, sagt Wolff. „Wir müssen jetzt darauf bauen, dass unsere angeschlagenen Spieler so schnell wie möglich wieder fit werden. Angesichts der schweren Situation gerade haben wir uns in Lüneburg wirklich gut präsentiert.“ Jetzt gilt es, den Tank so schnell wie möglich so weit wie möglich wieder zu füllen. Denn am Sonntag steht das dritte Spitzenspiel in Folge an, wenn der VfB Friedrichshafen in Düren zu Gast ist.

Quelle : Pressestelle SWD