Demons festigen Tabellenführung

Deutlicher 77:0-Sieg über die Erfa Bravehearts

Die American Footballer der Düren Demons konnten am vergangenen Wochenende ihre Tabellenführung in der NRW Liga durch einen eindrucksvollen Sieg über die Erfstadt Bravehearts ausbauen.

Die Gegner von der Erft waren am Veldener Hof von Beginn an auf der Verliererstraße. Bereits nach einer Minute passte Quaterback Michel Venzke zielgenau auf Receiver Michael Blech zum ersten Touchdown des Tages. Danach drehte das Team um Cheftrainer Sebastian Granderath vor gut 200 Zuschauern erst richtig auf und führte durch weitere Touchdowns von Patrick Kleefisch, Michael Zündorf, Marvin Becker, Jens Appelt (Fieldgoal), Erol Tekindag sowie zwei weiteren von Michael Blech zur Pause bereits 50:0.

Auch nach dem Pausentee blieben die Gastgeber konzentriert und erhöhten durch Scores von Sven Appelt, Marvin Peters sowie nochmals Erol Tekindag und Michael Blech zum finalen 77:0-Endstand.

„Wir haben verdient gewonnen und uns an der Tabellenspitze festgesetzt“, so ein zufriedener Trainer Granderath. „Doch wollen wir auch dem Gegner Respekt zollen. Sie haben sich nie aufgegeben und bis zum Schluß gekämpft.“

Mit nunmehr 3 Siegen aus 3 Spielen und einem Punkteberhältnis von +130 reisen die Dämonen nun Mitte Juni nach Windeck an der Sieg um dort einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft zu unternehmen.

Vor dem Sieg der Herren debütierte die dämonische Jugend auf eigenem Platz mit einem Match gegen die Spielgemeinschaft Wesseling/Witterschlick. Der Nachwus von der Rur war hier allerdings chancenlos und verlor, trotz einiger guter Plays, am Ende klar mit 0:35.

Pressestelle AFC Düren Demons

 

Deutscher Meister wechselt nach Düren

Gerade mal 22 Jahre jung und schon drei deutsche Meisterschaften gesammelt: Der erste
Neuzugang des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren für die kommende Saison ist
eines der größten Talente des deutschen Volleyballs. Vom frisch gebackenen deutschen Meister
Berlin Recycling Volleys wechselt Außenangreifer Egor Bogachev nach Düren. Die BR Volleys
haben ihren noch gültigen Vertrag mit Bogachev ausgesetzt, damit der Wechsel nach Düren möglich
wird.
„Egor ist ein hochinteressanter Spieler“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter über den 2,04 Meter
großen Angreifer. „Mit seinen Stärken in Angriff und Aufschlag kann er uns weiterhelfen.
Gleichzeitig hat er Potential, noch besser zu werden.“ Am vergangenen Sonntag wurde er im
fünften und entscheidenden Finalspiel um die Meisterschaft immer wieder für den Aufschlag
eingewechselt und stellte den Gegner VfB Friedrichshafen jedes Mal vor Probleme. „Das war ein
besonderes Ende einer schwierigen Saison“, blickt Bogachev zurück. Während der Saison lief es
nicht rund bei Berlin und Bogachev. Der Angreifer erlitt Ende 2018 einen Kreuzbandriss, hatte aber
Glück und einen enorm schnellen Heilungsprozess. Er ist wieder fit und will mehr.
Genau deswegen wechselt das Berliner Eigengewächs nach Düren. „Ich bin überzeugt, dass ich in
Berlin mehr Spielanteile hätte haben müssen. In Düren will ich zeigen, warum“, gibt sich der
Nationalspieler selbstbewusst. Der Wechsel ins Rheinland bedeutet für Bogachev den nächsten
Schritt, vom großen Talent und jüngsten Spieler im Team zum Leistungsträger. „Irgendwann ist der
Zeitpunkt gekommen, ab dem du mit viel Training keine großen Fortschritte mehr machst. Die
kommen mit Spielpraxis“, erklärt Bogachev seine Entscheidung für Düren.
Die SWD powervolleys seien genau das richtige Team, um den nächsten Schritt zu machen:
professionell und ambitioniert. Düren und Bogachev haben das Ziel, in der kommenden Saison
mehr zu erreichen. Zudem hat der 22-Jährige so die Chance, mit einem der besten deutschen
Außenangreifer jemals zu spielen: Björn Andrae. Der Vertrag mit dem 38-Jährigen wurde vor
kurzem verlängert. „Ich bin zwar jung, habe aber schon einiges im Volleyball gesehen. Von einem
Spieler wie Björn kannst du aber immer lernen. Das ist sicher eine gute Situation für mich“, sagt der
erste Neuzugang, der Spieler Nummer sieben mit einem Vertrag für die neue Runde ist.
Bogachev folgt damit auf Romans Sauss. Der Lette war drei Jahre lang ein entscheidender
Leistungsträger im Team der SWD powervolleys Düren. Genau wie Egor Bogachev stellt er seine
Gegner mit starken Angriffen und Aufschlägen immer wieder vor Probleme. Jetzt sucht er eine neue
Herausforderung und wechselt nach Frankreich zu Arago die Sete. Die SWD powervolleys wünsche
Familie Sauss in Frankreich alles Gute und heißen mit Egor Bogachev einen ehrgeizigen dreifachen
deutschen Meister herzlich willkommen.

1. FC Düren - Neuer Trainer vorgestellt

 Giuseppe Brunetto wird zur neuen Spielzeit das Ruder beim 1. FC Düren übernehmen. Derzeit zeichnet der 46-jährige Italiener noch für den TV Herkenrath in der Fußball-Regionalliga West verantwortlich. Zuvor stand er beim Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf unter Vertrag. Seine erste Trainerstation war 2011/2012 der VfL Leverkusen, mit dem Brunetto 2014 in die höchste Liga im Verbandsgebiet aufstieg.

„Eigentlich wollte ich in der Regionalliga bleiben“, gesteht Brunetto. Klar war für ihn aber auch: „Wenn ich einen Schritt zurück mache, dann dorthin, wo ich eine Perspektive für die Zukunft sehe. Und beim 1. FC Düren sehe ich diese Möglichkeit.“ Welchen Spielstil dürfen die Dürener in Zukunft erwarten? „Ich lasse das System und die Taktik spielen, die der Kader hergibt. Mir ist es wichtig, eine gute Organisation auf dem Platz zu haben und ich denke durchaus ergebnisorientiert. Das schließt in meinem Verständnis attraktiven Fußball aber nicht aus“, betont Brunetto.

Er war der Wunschkandidat von Sportdirektor Frank Rombey, der derzeit als Interimscoach der Dürener in Doppelfunktion agiert und sich ab Sommer wieder seiner Hauptaufgabe widmen kann. „Ich schätze Giuseppe Brunetto als Trainer und als Menschen sehr. Wir haben gemeinsam den Trainerschein in der Sportschule Hennef absolviert und uns in den vergangenen Jahren immer intensiv ausgetauscht. Er kennt die Liga sehr gut und ist fußballverrückt, trainiert eine Mannschaft mit völliger Hingabe. Ich denke, dass er zu unserer Mannschaft sehr gut passt“, so Rombey.

Das Präsidium folgte Rombeys Wunsch. Stellvertretend erklärte FCD-Präsident Wolfgang Spelthahn: „Giuseppe Brunetto entspricht genau unserem Anforderungsprofil. Wir haben ihn zunächst für die kommenden beiden Spielzeiten verpflichtet.“

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

Vier gewinnt: BR Volleys holen Titel im Tiebreak-Krimi

 Berlin Recycling Volleys verteidigen ihren Titel. Durch einen 3:2-Auswärtssieg (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) beim VfB Friedrichshafen sichern sie sich die vierte deutsche Meisterschaft in Serie.


Titel verteidigt: Die BR Volleys werden zum vierten Mal in Serie Meister (Foto: VBL) 

Zum siebten Mal in Folge standen sich die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen in den Playoff-Finals der Volleyball Bundesliga der Männer gegenüber. In den ersten drei Jahren kam der deutsche Meister stets vom Bodensee, nun feiern die Berliner ihrerseits den vierten Titel in Serie.

Das Team von Trainer Cédric Énard setzte sich im fünften und entscheidenden Finalspiel mit 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) in Friedrichshafen durch und durfte im Anschluss den insgesamt zehnten Titel der Vereinsgeschichte bejubeln.

"Es war ein Riesenspiel von beiden Mannschaften und ein würdiges Ende für die Saison", sagte BRV-Kapitän Sebastian Kühner, der im Sport1-Interview im Anschluss sein Karriereende bekanntgab. "Umso schöner ist es, dass ich hier mit dem Meistertitel gehe."

Blitzstart Berlin

Die Berliner erwischten den besseren Start, holten die ersten vier Punkte der Partie und bauten den Vorsprung im Verlauf des ersten Satzes weiter aus - 25:17 hieß es nach 27 Minuten für den Titelverteidiger. Durchgang zwei war bis zur zweiten technischen Auszeit eine ausgeglichene Sache, ehe sich die Berliner mit einem kleinen Zwischenspurt den entscheidenden Vorsprung zum 25:21 und dem erneuten Satzgewinn erarbeiteten.

Die 3810 Zuschauer in der Friedrichshafener ZF Arena sahen auch einen dritten Satz, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten - diesmal mit dem besseren Ausgang für die Heimmannschaft, die durch das 25:19 auf 1:2 in den Sätzen verkürzte. Die hochklassige Finalserie erhielt den verdienten Höhepunkt mit dem Tiebreak im fünften Spiel, den der präziser werdende VfB Friedrichshafen mit einem 25:23 erzwang.

Kampf um jeden Punkt

Im Psychoduell des fünften Satzes pushten sich beide Mannschaften bei jedem Punktgewinn. Die Berliner schufen sich gleich zu Beginn ein kleines Polster, zogen auf 5:2 davon und gingen auch mit einem Drei-Punkte-Vorsprung (8:5) in den Seitenwechsel. Doch die Häfler gaben sich nicht geschlagen, glichen zum 13:13 aus und wehrten einen Matchball ab, ehe ein Servicewinner von Moritz Reichert den vierten Berliner Titel in Folge perfekt machte.

Finalserie: Schlechter Start für Berlin

Dabei hatte die Finalserie für die Berliner denkbar schlecht begonnen. Im ersten Spiel setzte es eine glatte 0:3-Pleite (22:25, 23:25, 17:25) in Friedrichshafen. Ein 3:2 (17:25, 25:22, 28:26, 21:25, 15:13) im Fünfsatz-Krimi in Spiel 2 brachte den Titelverteidiger zurück ins Rennen. Doch beim 1:3 (29:31, 21:25, 25:13, 19:25) in Spiel 3 war auswärts erneut nichts zu holen. In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle gewannen die Volleys Spiel 4 mit 3:1 (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) und erzwangen das Entscheidungsspiel in Friedrichshafen.

Heynen geht nach "drei tollen Jahren"

VfB-Trainer Vital Heynen beendet sein Engagement bei den Häflern damit ohne den erhofften Meistertitel. Der Weltmeistertrainer, der sich ab der kommenden Spielzeit komplett auf seine Aufgabe als polnischer Nationalcoach fokussiert, gewann mit dem 13-maligen deutschen Meister in drei Spielzeiten je dreimal den DVV-Pokal sowie den Supercup.

"Glückwunsch an Berlin. Sie sind verdient Meister geworden, aber der Unterschied war sehr, sehr klein", sagte Heynen, der sich noch vor der Siegerehrung mit einer kleinen Ansprache an das Friedrichshafener Publikum wandte und sich für "drei tolle Jahre" am Bodensee bedankte.