DEMONS müssen auf die Saison verzichten

Corona-Krise bremst auch den amtierenden Meister aus

2019 war für die American Footballer der Düren Demons ein überaus erfolgreiches Jahr: ungeschlagen holte man mit dem neuen Cheftrainer Sebastian Granderath den Meistertitel der NRW Liga.

Daher fieberten alle Spieler und Trainer auf den Saisonstart 2020 hin, welcher sich „coronabedingt“ verzögerte. Seit Kurzem steht jedoch fest: es wird keine Football-Saison für die Demons in 2020 geben!

„Unser Verband hat eine Rumpfliga auf freiwilliger Basis angeboten“, so Vorstandssprecher Christian Kramer. „Ob die Spiele ab September überhaupt stattfinden können, bleibt jedoch fraglich“. Eine andere Variante wurde den Vereinen in NRW durch den zuständigen Dachverband vorgeschlagen: es können auch nur einige Freundschaftsspiele stattfinden. Und für diese Variante entschiedenen sich die Dämonen.

„Derzeit wird unser Hauptplatz an der Malteser Straße durch die Errichtung einer neuen Berieselungsanlage ertüchtigt“, so Kramer weiter. „Diese Arbeiten hätten uns sehr behindert und auch daher werden wir lediglich auswärts ein oder zwei Spiele bestreiten“. Der Verband entschied auch, daß alle derzeitigen Ligen eingefroren werden, es steigt also kein Team ab oder auf. Es wird der gesamte Ligaspielbetrieb für ein Jahr ausgesetzt.

„Es ist schade für unsere Jungs“, so Trainer Granderath. „Aber wir wollen eine sichere Liga spielen, da blieb keine andere Lösung für uns übrig.“ Die beiden Verantwortlichen Dämonen lobten ausdrücklich die Arbeit des Dachverbandes AFCV-NRW. „Da wurde uns eine sehr unbürokratische, sportlich faire Möglichkeit angeboten – da können sich viele andere Sportarten sicher eine Scheibe abschneiden“, so Kramer.

 Quelle: Pressestelle Demons - 

19.940 Euro stellt „Running for Kids“ im Juni Kindern und Familien zur Verfügung

Mit seiner Sammelbüchse laufen kann Peter Borsdorff weiterhin nicht. Das Coronavirus macht Laufveranstaltungen unmöglich. Folglich muss der Dürener Sportler andere Wege suchen um Spendengeld für seine Hilfsinitiative zu generieren.

Der Tatsache und seine Bekanntheit, dass Borsdorff bereits seit mehr als 25 Jahren für seine Aktion steht und authentisch unterwegs ist, helfen ihm Spender zu finden.

In dieser besonderen, für alle Menschen schweren Zeit, ist Hilfe und Unterstützung mehr denn je gefragt.

Alle Register zur Unterstützung zog der frühere Ausdauersportler für vier Kinder in der Eifel.

Der Vater der Kinder war zu Beginn des Monats bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Borsdorff umhörte sich, machte sich sachkundig und suchte nach Möglichkeiten zur Unterstützung.

Per Facebook suchte der Dürener mit seiner Aktion „4 Kinder aus der Eifel“ Unterstützung.

Eine „Erste Hilfe“ in Höhe von 2500 Euro konnte Borsdorff bereits wenige Tage nach dem Start unter Rückgriff auf den „Doris-Borsdorff-Fonds“ seiner verstorbenen Frau leisten.
Diese, wie auch eine abschließende Spende in Höhe von 11.500 Euro konnte der Dürener jeweils über die Schulleiterin sowie die Sozialarbeiterin einer Schule in Simmerath der Mutter und ihren Kindern zuleiten. Peter Borsdorff hatte sich vorgenommen den Kindern für die nächste schwere  Zeit ein wenig finanziellen Hintergrund zu verschaffen.

Mit der „Einkaufsgutschein/Eis“-Aktion versuchte „Running for Kids“ dreizehn Familien das Durchkommen bis zum Monatsende zu erleichtern. Borsdorff hatte erfahren müssen, dass Kinder die nicht in die Schule/OGS  gehen können, daheim mehr essen…..! 940 Euro hatte der 76-Jährige dafür gesammelt.

Nach dem wochenlangen Stillstand lief auch die Arbeit in den Jugendeinrichtungen wieder an. Geld für Aktivitäten in den Sommerferien war sehr gefragt. Über jeweils 500 Euro konnten sich freuen das Thomas-Morus-Haus, die Interessengemeinschaft Miesheimer Weg, die Mobile Jugendarbeit Düren-Ost, das Jugendzentrum St. Bonifatius (Juzebo), das Papst-Johannes-Haus, der Bürgerverein Sattelitenviertel, die Offene Ganztagsschule St. Joachim, das Jugendzentrum Multikuli, das Jugendheim Düren-Ost sowie das Jugendheim der AWO in Rölsdorf.  

Quelle : Pressestelle Peter Borsdorff 

 

VBL-Präsident Evers lobt geplantes Hilfspaket für Profiklubs

Mit großer Zufriedenheit hat Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, die Nachrichten über die Einigung der Arbeitsgruppen der Koalitionsfraktionen auf ein Nothilfepaket des Bundes aufgenommen, das auch die Topligen im Volleyball einschließt.


VBL-Präsident Michael Evers zeigt sich über das Nothilfepaket des Bundes zufrieden. (Foto: Conny Kurth)

„Diese Entscheidung gibt den Vereinen der Volleyball Bundesliga die Möglichkeit, die Saison 2020/21 mit einer größeren Sicherheit zu planen“, sagt Evers. „Die Anpassung der Unterstützung an die spezifischen Bedürfnisse der Profisportligen mindert die wirtschaftliche Angst vor Spielen ohne Zuschauer oder mit nur wenigen Fans in den Hallen.“

CDU-Politiker Frank Steffel hatte zuvor der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, die Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball würden vom Bund eine Nothilfe von 200 Millionen Euro erhalten. Das Paket, das Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden soll, sieht vor, den Vereinen die ausbleibenden Zuschauereinnahmen in den Monaten April bis Dezember 2020 mit 80 Prozent der Nettoerlöse nach Abzug der Verkaufsgebühren und Mehrwertsteuer zu erstatten. „Wenn ein Verein 100.000 Euro Einnahmen gehabt hätte, würde er 80.000 Euro bekommen”, wird Steffel in der dpa-Meldung zitiert. Die Regelung soll für alle Klubs der 1. und 2. Ligen plus der 3. Fußball-Ligen gelten.

Quelle : Pressestelle VBL 

SWD Powervolleys - Verstärkung aus Polen



Marcin Ernastowicz macht den Außenangriff beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren komplett. Der 22-jährige Pole ist Spieler Nummer zwölf für die neue Saison und Neuzugang Nummer drei. Ernastowicz stammt aus Gostyn in der Nähe von Breslau, wo er auch mit dem Volleyballspielen begonnen hat. Sechs Jahre lang spielte er anschließend für das polnische Spitzenteam Jastrzębski Węgiel, zunächst in der Jugend, später im Talentteam, am Ende auch im Plusliga-Team an der Seite von so bekannten Spielern wie dem deutschen Nationalmannschaftskapitän Lukas Kampa oder Salvador Hidalgo. 2018 wechselte er in die Schweiz zum TV Schönenwerd.

Im Land der Eidgenossen avancierte er in der vergangenen Saison zum viertbesten Punktesammler. Mit dem TV Schönenwerd gewann er die Bronzemedaille in der Nationalliga A. „Die Volleyball-Bundesliga ist für mich die Chance, mein Spiel weiter zu bessern. In Düren bin da sehr gut aufgehoben“, sagt der 1,90 Meter große Außenangreifer, der sich bereits länger mit Dürens Regisseur Tomas Kocian ausgetauscht hat.

Die Dürener Verantwortlichen hat der junge Pole vor allem mit seinem druckvollen Aufschlag und seinen Fähigkeiten im Angriff überzeugt. „Er hat eine sehr große Werkzeugkiste im Angriff zur Verfügung“, sagt Trainer Stefan Falter. Druckvoll, taktisch oder mit Finesse - Marcin Ernastowicz zeige im Angriff immer viele Varianten, was ihn für den Gegner schwerer ausrechenbar mache. „Man sieht ihm die sehr gute Ausbildung bei einem Spitzenklub in einer führenden Volleyball-Nation deutlich an“, beschreibt Falter. „Wir können uns auf einen Spieler freuen, der in keinen Element Schwächen zeigt.“

Ernastowicz hat sich schon ein Bild von seiner künftigen Mannschaft gemacht. „Die SWD powervolleys sind ein ambitioniertes Team mit vielen erfahrenen Spieler, die mir sicher noch was beibringen können. Außerdem habe ich gehört, dass die Unterstützung der Fans sehr gut sein soll“, zählt der Angreifer einige Dürener Vorzüge auf. Seinen Aufschlag und seinen Angriff zählt der 22-Jährige zu seinen Stärken. Weiter steigern möchte er sich in der Annahme der gegnerischen Aufschläge.

Der Dürener Kader: Ivan Batanov (Libero), Eric Burggräf, Tomas Kocian (beide Zuspiel), Sebastian Gevert, Philipp Schumann (beide Diagonal), Michael Andrei, Tim Broshog, Jordan Deshane (alle Mittelblock), Tobias Brand, Björn Andrae, Craig Ireland, Marcin Ernastowicz (alle Außenangriff).

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren