Marvin Prolingheuer bleibt in Düren

Angreifer Marvin Prolingheuer hat sich entschieden, seinen Vertrag bei den SWD powervolleys um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der 2,10 Meter große Diagonalangreifer ist damit Spieler Nummer sechs mit einem Vertrag für die Saison 2016/17. Für die SWD powervolleys Düren ist die Vertragsverlängerung gerade vor dem Hintergrund des Abgangs von Sebastian Gevert wichtig, schließlich ist mit Prolingheuer sichergestellt, dass einer der beiden starken Hauptangreifer auch in der kommenden Saison zum Team angehört. „Ich habe Lust darauf, eine richtig geile Saison zu spielen“, gibt sich der 25-Jährige angriffslustig. Denn zum einem stimmen ihn die bisherigen personellen Entscheidungen positiv. Zum anderen will Prolingheuer mehr Verantwortung übernehmen. „Egal, wer jetzt noch verpflichtet wird: Ich will zeigen, dass ich die Nummer eins sein kann. Ich freue mich auf einen harten und ehrlichen Wettkampf um den Stammplatz.“ Ein weiterer Grund hat aus Prolingheuers Sicht für die Verlängerung gesprochen: der Dürener Weg, auf dem es möglich ist, Beruf und Spitzensport zu verbinden. Derzeit schließt der 25-Jährige seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei Hauptsponsor Peterhoff ab, bald tritt er dort eine Stelle an. Berufseinstieg und Volleyball sind so aufeinander abgestimmt, dass sich der Angreifer während der Saison voll auf den Sport konzentrieren kann, dann ist die Stelle auf Halbtagsumfang reduziert. „Düren bietet mir die wichtige Möglichkeit, Ausbildung, Berufseinstieg und Spitzensport miteinander zu verbinden. Das ist für mich ein großes Plus.“

Der sportliche Leiter Goswin Caro zeigte sich erfreut, dass die Verlängerung mit Marvin Prolingheuer geklappt hat. „Nach dem Abgang von Sebastian Gevert können wir uns jetzt sicher sein, dass wir weiter viel Qualität auf der Diagonalen haben. Wir sind überzeugt davon, dass Marvin in der Lage ist, im Angriff viel Verantwortung zu übernehmen. Er wird hart mit unserem neuen Trainer Tommi Tiilikainen arbeiten, um sein großes Potenzial abzurufen.“


Der Dürener Kader für die kommende Saison: Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Dennis Barthel (Außenangriff), Jay Blankenau (Zuspiel).

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 27. Mai 2016

NRW-Meisterschaften 2016

Mateus Naves Brigido vom Aachener SV 06 schmettert über 50 m zum NRW-Vizemeister, Bronze für Friederike von Arnim über 200 m Rücken

Mit der Silbermedaille und weiteren drei Finalteilnahmen von Mateus Naves Brigido, Bronze in der offenen Klasse, Silber und Bronze in der Jahrgangswertung und einem Finalstartplatz für Friederike von Arnim (Jahrgang 1999) sowie einem Finale für Christian Bock schwammen die Sportler des Aachener SV 06 bei den NRW-Meisterschaften 2016 der offenen Klasse und der älteren Jahrgänge im Leistungszentrum Wuppertal (21./22.05.) an die Spitze des Medaillenspiegels im Schwimmbezirk Aachen.

Als Vorlaufzweiter mit einer Zeit von 25:50 Sekunden zog Mateus in das Finale über 50 m Schmetterling ein, unterbot hier seine Bestmarke erneut und gewann den NRW-Vizemeistertitel in 25:32 Sekunden. Weitere Finals bestritt er über 100 m Schmetterling (Platz 9 in 59:12 Sekunden), 50 m (Platz 6 in 24:23 Sekunden) und 100 m Freistil (Platz 6 in 54:06 Sekunden). Friederike von Arnim versilberte ihre 200-m-Rückenstrecke in der Jahrgangswertung in 2:24:29 Minuten und sicherte sich damit die Bronzemedaille in der offenen Klasse. Weiter freute sie sich über Bronze über die 100-m-Rückendistanz in 1:07:71 Minuten. Im Finalrennen unterbot sie diese Zeit noch einmal und belegte in 1:07:55 Minuten Rang 6 in der offenen Wertung. Über 200 m Freistil schrammte Friederike mit Platz 4 am Podestplatz vorbei. Für sie gab es weiter Urkunden über 100 m Freistil und 200 m Lagen (jeweils Rang 6 der Jahrgangswertung). Christian Bock gelang der Einzug ins Finale über 50 m Brust. Er wurde in 30:46 Sekunden Achter. Weitere erfolgreiche Teilnehmer aus den Reihen des Aachener SV 06 waren Karsten Kuyffen (Jahrgang 1999), Celina-Marie Krimpelbein (Jahrgang 1998) und Nina Falck (offfene Klasse). In der 4 x 100 m Lagenstaffel der Aachenerinnen starteten Friederike von Arnim, Celina-Marie Krimpelbein, Pia Dreiner und Sonja Frolova und wurden in 4:54:27 Minuten Siebzehnte.

Vom Brander SV waren bei den NRW-Meisterschaften Annéa Kristin Hinxlage, Nikola Schubert und Timm de Jong am Start. Für Brustschwimmerin Nikola Schubert (Jahrgang 1999) gab es Urkunden in der Jahrgangswertung über 50 m (Platz 7), 100 m (Platz 5) und 200 m Brust (Platz 6).

Jana Bromand (Jahrgang 1998), Hannah Faust (Jahrgang 2000), Mariel Glorius (Jahrgang 1998) und Tina Rothkranz (Jahrgang 2000) vertraten die Farben des Dürener TV. Urkundenränge in ihren Jahrgängen erzielten Hannah Faust über 400 m Freistil (Platz 7) und Jana Bromand über 200 m Brust (Platz 8). Verstärkt wurden die „Einzelkämpferinnen“ bei den Staffeln durch Laura Faust. Für die 4 x 200 m Freistilstaffel sprang mit Platz 11 in 9:28:28 Minuten eine neue Bestzeit heraus. Über 4 x 100 m Freistil belegten sie in 4:17:85 Minuten Platz 12.

Julia Klameth (Jahrgang 1999) und Nina Dreßen (Jahrgang 2000) zogen für den Jülicher Wassersportverein ins Feld. Mit neuen Bestzeiten landete Julia über 50 m und 100 m Schmetterling jeweils auf Rang 7. Über 50 m Schmetterling erzielte sie einen neuen Bezirksaltersklassenrekord in 30:38 Sekunden.

Noel Xilouris (Jahrgang 1999) von der SG Erkelenz-Hückelhoven verbesserte seine Meldezeit über 50 m Brust um einen Hauch und schwamm ganz knapp an Bronze vorbei auf Rang 4. In der offenen Klasse hatte sich für die SG Erkelenz-Hückelhoven Franziska Eser qualifiziert.

„Mit Sieben auf einem Streich“ zog die SG Euregio Swim Team ins Rennen. Tom Breuer (Jahrgang 1998) punktete über alle Bruststrecken und schwamm mit neuer Bestmarke auf Urkundenrang 8 über 200 m Brust. Fast ausschließlich neue persönliche Bestzeiten schwammen Anna Schmidt-Stafford (Jahrgang 1997), Manjola Tahiri (Jahrgang 2000), Niklas Pes (offene Klasse), Jonas Pes (Jahrgang 1998), Christian Federwisch (Jahrgang 1998) und Niklas Vockrodt (Jahrgang 1999).

Vom VfR Übach-Palenberg nahmen ausschließlich Ladies an den Landesmeisterschaften teil. Rückenspezialistin Maike Strieder (Jahrgang 2001) verbesserte ihre Bestmarke über die 50-m-Distanz um mehr als eine Sekunde auf 32:85 Sekunden und wurde mit der Silbermedaille in der Jahrgangswertung belohnt. Eine Urkunde gab es für Maike über die 200 m Rücken (Platz 8). Erfolgreiche Mitstreiterinnen waren weiterhin Stephanie Pietschmann (offene Klasse), Alina Bärwald (Jahrgang 1997), Jaqueline Breuer (Jahrgang 1998), Hanna Bonn (Jahrgang 2000) und die Jüngste im Bunde Kim Giang (Jahrgang 2002). Kim konnte nur in der offenen Klasse schwimmen, wird aber in zwei Wochen bei den NRW-Jahrgangs­meister­schaften in Dortmund auf die Kontrahentinnen ihrer Altersklasse treffen. Neue Bestzeit hieß es für die 4 x 100 m Freistilstaffel der Übacher Damen. In 4:13:93 Minuten schwammen Stephanie Pietschmann, Alina Bärwald, Hanna Bonn und Jaqueline Breuer auf Position 8. Knapp über ihrer Meldezeit blieb die 4 x 100 m Lagenstaffel (Maike Strieder, Kim Giang, Stephanie Pietschmann, Jaqueline Breuer) und belegte in 4:47:24 Minuten Platz 13.

Quelle: Pressestelle Schwimmbezirk Aachen - 27. Mai 2016

Sebastian Gevert verlässt Düren


Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren verliert seinen wichtigsten Angreifer der vergangenen vier Jahre. Sebastian Gevert verlängert seinen Vertrag nicht und wechselt ins Ausland. Wohin, dazu schweigt der Spieler noch. „Das war definitiv keine Entscheidung gegen Düren“, sagt Gevert. „Ich habe eine neue Herausforderung und neue Reize gesucht, um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen.“ Zudem sei das Angebot seines neuen Klubs lukrativer gewesen. „Aber das hat für mich nie die Hauptrolle gespielt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist.“ Sein neues Team verfolge hohe Ambitionen, wolle um die Meisterschaft kämpfen und spiele in der kommenden Saison international. Die Entscheidung sei ihm trotzdem sehr schwer gefallen, das betont Gevert häufig, wenn er über seinen Wechsel spricht. „Ich habe in Düren die vier schönsten und besten Jahre meiner Karriere gehabt. Auch menschlich fühle ich mich sehr, sehr wohl. Deswegen gehe ich in dem Wissen, dass die Türen hier nicht verschlossen sind.“ Mehr noch: Der 27-Jährige formuliert explizit den Wunsch, irgendwann nach Düren zurückzukehren. „Ich habe Düren sehr viel zu verdanken.“

Die Verantwortlichen der SWD powervolleys arbeiten jetzt daran, die Lücke wieder aufzufüllen, die der Linkshänder hinterlässt. Gevert war nicht nur mit seiner linken Klebe und starken Aufschlägen wichtig für Düren, sondern auch aufgrund seiner emotionalen Spielweise. „Wir bedauern seinen Entschluss“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. „Sebastian hat eine tolle Entwicklung genommen. Natürlich hätten wir es gerne gesehen, wenn er sie bei uns fortgesetzt hätte. Aber wir respektieren seinen Wunsch und wünschen ihm alles Gute.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 25. Mai 2016

CHIO Aachen 2016: ESC-Star Måns Zelmerlöw bei Eröffnungsfeier

Im vergangenen Jahr hat er den Eurovision Song Contest noch selbst gewonnen, am letzten Wochenende verzauberte er als Moderator der diesjährigen Auflage des Wettbewerbs – im Sommer kommt Måns Zelmerlöw nach Aachen. Der smarte Schwede mit der gigantischen Ausstrahlung wird einer der Stars bei der Eröffnungsfeier des CHIO Aachen sein. Unter anderem auf seinen Mega-Hit „Heroes“ dürfen sich die Besucher freuen. 40.000 werden erwartet, wenn Königin Silvia von Schweden den CHIO Aachen offiziell eröffnet und anschließend die Eröffnungsfeier als spektakuläre Show rund um das Partnerland Schweden inszeniert werden wird. Tickets für die Show gibt es online unter www.chioaachen.de oder an der Hotline: 0241-917-1111.

In seiner schwedischen Heimat ist Måns Zelmerlöw seit vielen Jahren ein Star, feierte große Erfolge als Musiker und Moderator. Spätestens mit dem Mega-Hit „Heroes“, mit dem er beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien siegte, gelang ihm der internationale Durchbruch. Für den ESC 2016 in Stockholm tauscht der aparte und sympathische 29-Jährige dann das Gesangs- gegen das Moderatorenmikrofon – nicht minder überzeugend. „Beim CHIO Aachen wird er aber nur singen“, sagt Turnierleiter Frank Kemperman, der schmunzelnd festgestellt hat, „dass einige Damen im Team schon recht aufgeregt sind.“

 

Die CHIO Aachen Eröffnungsfeier 2016

Mehr als 160 Pferde und rund 500 Mitwirkende werden am Dienstag, 12. Juli 2016 (ab 20 Uhr) im Hauptstadion auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers erwartet. Viele Überraschungen, spektakuläre Stunts und beeindruckende Show-Elemente in der faszinierenden Atmosphäre des 40.000 Zuschauer fassenden Stadions erwartet die Besucher bei der von Owe Sandström, Uwe Brandt und dem erfahrenen Team des CHIO Aachen inszenierten Show. Alles wird sich dabei um das diesjährige CHIO Aachen-Partnerland Schweden drehen. Offiziell eröffnet wird die Show von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden. Tickets (bereits ab 6,60 Euro, gelten auch für das Sportprogramm des Tages) gibt es noch unter www.chioaachen.de oder an der Hotline: 0241-917-1111.

Quelle: Pressestelle ALRV - Aachen 24. Mai 2016