SWD powervolleys Düren: Zwei hochklassige Heimkehrer

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren besetzt zwei Schlüsselpositionen für die kommende Saison mit zwei bekannten Namen neun. Vom Pokalsieger VfB Friedrichshafen wechselt Spielmacher Tomas Kocian (30) zurück nach Düren, vom belgischen Meister Noliko Maaseik kehrt Hauptangreifer Sebastian Gevert (29) heim. Sie ersetzen Stijn D‘Hulst und Marvin Prolingheuer, die Düren verlassen. „Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, zwei Spieler zurückzuholen, die bei uns früher schon wichtige Leistungsträger waren und die sich seitdem noch einmal weiterentwickelt haben“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro.
Kocian und Gevert treten beide mit dem Anspruch an, im neuen Team eine Führungsrolle zu übernehmen. „Als ich vor sieben Jahren als unbekannter Spieler aus der 2. Liga nach Düren gewechselt bin, habe ich viel von meinen erfahrenen Mitspielern gelernt. Jetzt will ich den jüngeren Spielern etwas mitgeben“, erklärt Kocian. Zu vermitteln hat der 30-Jährige einiges. In seinen drei Jahren in Friedrichshafen waren Stelian Moculescu und Vital Heynen seine Trainer, beide früher hochklassige Zuspieler, beide ehemalige Bundestrainer.
Beide Spieler haben Titel gesammelt, Kocian wurde mit dem VfB zweimal Pokalsieger, Gevert gewann zuerst in Tschechien mit Budějovice und dann in Belgien mit Maaseik die Meisterschaft. „Tomas und ich haben zuletzt häufiger darüber gesprochen, dass es uns großen Spaß machen würde, wieder zusammen zu spielen. Dass das jetzt in Düren genau so kommt, freut mich sehr“, sagt Gevert.
„Das ist ein sehr positives Signal, dass zwei so erfolgreiche Spieler den Weg zurück nach Düren finden. Beide haben hier in Düren zu den Publikumslieblingen gehört. Dass sie jetzt zurück sind, freut uns als Namensgeber sehr“, sagt Heinrich Klocke, der Geschäftsführer des Sponsors Stadtwerke Düren. Die Heimkehrer haben ehrgeizige Ziele. „Die Konkurrenz in der Bundesliga wird immer stärker“, schildert Gevert seine Beobachtungen. „Da ist es eine spannende Herausforderung, dafür zu arbeiten, dass wir mit Düren möglichst weit oben mitspielen können.“
Für beide Spieler ist die Rückkehr nach Düren auch eine Heimkehr, beide sind mittlerweile hier familiär verwurzelt, beide haben in ihren früheren Jahren im Trikot der SWD powervolleys positive Erfahrungen gemacht. „Ich kenne den Verein und die Verantwortlichen gut. Der Kontakt ist nie abgerissen. Wir hatten immer ein Verhältnis voller Wertschätzung. Düren ist für mich jetzt das perfekte Paket, um mein Privatleben mit meinem sportlichen Ehrgeiz zu verbinden“, schildert Kocian einen seiner Beweggründe dafür, dass er nach 2011 und 2014 ein drittes Mal zurückkehrt.
„Für uns kam die Möglichkeit wie gerufen, zwei so hoch angesehene Spieler zurückzuholen, als klar war, dass Stijn D‘Hulst und Marvin Prolingheuer uns verlassen“, erläutert Gesellschafter Erich Peterhoff. Prolingheuer verfolgt seinen lang gehegten Wunsch, im Ausland zu spielen, mit D‘Hulst sind die Verantwortlichen bei den Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung nicht übereingekommen. „Wir hätten mit beiden gerne verlängert, weil wir von ihnen überzeugt sind. Beide hatten aber andere Ideen. Das sind ganz normale Vorgänge im Profisport“, sagt Peterhoff und betont, dass die Rückkehr von Gevert und Kocian alles andere als eine 1B-Lösung ist. Trainer Stefan Falter stimmt dem zu. „Ich war am Anfang sogar ein wenig skeptisch, ob es realistisch ist, die beiden zurückzugewinnen, weil sie sich so stark weiterentwickelt haben“, fügt Falter an. Weiter bedankt er sich bei den beiden Abgängen. Marvin Prolingheuer hat vier Jahren in Düren gespielt, Stijn D‘Hulst in der vergangenen Saison. „Stijn war in der vergangenen Saison sicher einer der besten Spielmacher in der Bundesliga. Und bei Marvin können wir uns gar nicht genug dafür bedanken, dass er so viel Verantwortung übernommen hat“, sagt Falter.
„Die Entscheidung ist mir sehr schwergefallen“, erklärt Prolingheuer. „Düren war der perfekte Ort für mich, um Ausbildung und das Sammeln von Berufserfahrung mit Spitzen-Volleyball zu verbinden. Ich werde dieses Jahr 28 und sage mir: Jetzt ist es an der Zeit, was Neues zu probieren. Im Ausland zu spielen war immer schon mein Wunsch. Ich will am Ende meiner Karriere nicht feststellen, dass dieser Wunsch nie in Erfüllung gegangen ist.“ Dass er es Gevert und Kocian irgendwann vielleicht gleichtut und nach Düren zurückkehrt, schließt Prolingheuer nicht aus. „Ich bin sehr froh, dass man mir eindeutig gesagt hat, dass die Türen immer offen stehen.“

Quelle: Pressestelle SWD Powrvolleys Düren

BR Volleys sichern sich Meisterschaft im letzten Spiel

Die Berlin Recycling Volleys haben es doch noch geschafft, die Meisterschaft für sich zu entscheiden! Nach einem 2:0 Vorsprung gegen den Favoriten vom Bodensee, VfB Friedrichshafen, stand es nach Spiel Nummer vier zuletzt 2:2. In der ausverkauften ZF Arena (3910 Zuschauer) sicherten sich die Hauptstädter nun aber nach einem 3:0 (25:20, 25:17, 25:22) zum dritten Mal in Folge den Meistertitel.

Friedrichshafen hatte zuvor eine großartige Saison gespielt, blieb in der Hauptrunde ungeschlagen und gewann den DVV-Pokal. Doch die Berliner kamen dank Trainer Stelian Moculescu, der extra seinen wohlverdienten Ruhestand unterbrochen hatte, um die Volleys ins Finale zu führen, zurück ins Rennen. Beide Teams haben eine erstklassige und spannende Finalserie gespielt, die der Titelverteidiger am Ende 3:2 für sich entscheiden konnte.

 
Die BR Volleys krönen sich zum dritten Mal in Folge zum Meister (Foto: Felix Kästle).

Die Finalpartie in der ZF Arena verlief zunächst auf Augenhöhe. Letztlich erspielten sich die Gäste aber den ersten Satz mit 25:20.

Die Enttäuschung über den Verlust des ersten Satzes saß bei den Häflern offenbar tief. Die Gastgeber hatten in der Folge Mühe, ihre Stärken zu zeigen. Und so konnten die Berlin Recycling Volleys auch den zweiten Satz souverän für sich entscheiden (25:17).

In der Folge fand der VfB Friedrichshafen nicht mehr richtig ins Spiel, konnte sich erst am Ende wieder an die Berliner heranpirschen. Doch diese ließen sich jetzt nicht mehr schwächen und konnten die Deutsche Meisterschaft nach einem Aufschlagfehler der Häfler mit 25:22 perfekt machen.

​​​​​

1. FC Düren plant Frauen-Mannschaft

Düren. Vier Senioren-Mannschaften und 21 Junioren-Teams wird der 1. FC Düren zur neuen Spielzeit
in den Spielbetrieb schicken. Nun soll auch eine Frauen-Mannschaft folgen, um das Bild abzurunden.
Faruk Okatan, zuvor bereits Coach im Jugendbereich des GFC Düren 99, übernimmt das Traineramt
und sucht nun noch Personal. Interessierte sollten mindestens Jahrgang 2001 sein. Vorerfahrung ist
nicht nötig. Wer dabei sein möchte, meldet sich per E-Mail unter oder
telefonisch unter 0177/69216612

Quelle: Pressestelle 1. FC Düren

Jordan Or ist der neue Libero

Der Nachfolger für Blair Bann auf der Position des Liberos steht fest: Jordan Or heißt der neue Abwehrchef des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Wie Bann ist Or Kanadier. Beide Spieler kennen sich gut, Bann war früher sogar zeitweise Ors Trainer. Or ist 25 Jahre alt, 1,77 Meter groß und spielte zuletzt in Cambrai in der zweiten französischen Liga. Zuvor war er in Finnland bei Lakkapää aktiv und gehörte dem Trainingsprogramm der kanadischen Nationalmannschaft an.

Jordan ist extrem schnell auf den Beinen, er wirkt da wie ein Ninja“, sagt Bann. Zudem sei sein Nachfolger früher Zuspieler gewesen, was hilfreich ist, da ein Libero häufig als Spielmacher aus der Abwehr gefragt ist. „Wir kriegen mit ihm einen richtig guten Mann“, schildert Trainer Stefan Falter seine Eindrücke. Or sei auch bei schwer erreichbaren Bällen aufgrund seiner Schnelligkeit noch in der Lage, in eine stabile Abwehr- oder Annahme-Position zu gelangen. „Wir haben einen guten Nachfolger für Blair gefunden.“

Or setzt die lange kanadische Tradition in Düren fort. „Ich kenne eine Reihe der Kanadier, die schon in Düren gespielt haben und ich habe nur Gutes gehört. Die Bundesliga ist eine der stärksten Ligen der Welt und für mich eine großartige Chance.“ Jordan Or will seine Schnelligkeit und Beweglichkeit in das Dürener Spiel einbringen, um die Abwehr zu verstärken und dafür zu sorgen, dass der eine oder andere Ballwechsel, der eigentlich schon verloren ist, doch noch mit einem Punkt für die SWD powervolleys endet. „Ich will daran arbeiten, in der Annahme der gegnerischen Aufschläge etwas mehr Risiko einzugehen und die Bälle aggressiver nach vorne zu schieben. Um das zu können, ist es nötig, das Spiel und den Gegner noch mehr zu lesen“, spricht der erste Neuzugang im Dürener Team für die Saison 2018/19 über seine persönlichen Ziele.

Ich weiß, dass Düren seit vielen Jahren eine gute Rolle in der Bundesliga spielt. Ich will dabei helfen, das fortzuführen und die eine oder andere Überraschung zu schaffen.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren