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Platz drei in der WM-Wertung gefestigt

Ja und nein. So lautet de Antwort, die das Gespann des MSC Kleinhau am siebten Rennwochenende der Motocross-Seitenwagen-Weltmeisterschaft gegeben hat. Ja, Tim Prümmer und Beifahrer Patrick Schneider konnten den dritten Platz in der WM-Wertung festigen und Punkte gutmachen auf Platz zwei. Nein, ganz so weit vorne wie erhofft waren sie am Sonntag nach den beiden Rennen im belgischen Lommel doch nicht. Platz vier stand am Ende zu Buche, nach einem dritten Platz im ersten Rennen und einem fünften im zweiten Durchlauf. „Das ist okay“, fasste Tim Prümmer zusammen.
 
 
Der Vorsprung auf die in der WM-Wertung auf Platz vier liegenden Wilkinson/Millard (England) ist auf 22 Punkte angewachsen. „Die Augen sind nach vorne gerichtet“, sagte Tim Prümmer. Der Vorsprung der zweitplatzierten Prunier-Brüder (Frankreich) ist von über 50 auf 33 Punkte geschrumpft. „Es kommen noch ein paar Rennen im Sand. Da fühlen die beiden sich nicht wohl und wir wollen noch mehr Punkte gutmachen.“
 
Trotzdem war noch mehr drin für Tim Prümmer und Patrick Schneider. Nach den Qualifikationsläufen vom Samstag war das Kleinhauer Gespann vom ersten Startplatz aus ins Rennen gegangen, konnte die gute Position am Startgatter aber im ersten Lauf nur mäßig nutzen und kam an sechster Stelle aus der ersten Kurve. Danach arbeiteten die beiden sich drei Plätze nach vorne, fanden aber im tiefen Sand keine geeigneten Spuren mehr, um die vorausfahrenden Teams anzugreifen. So brachten sie Platz drei über die Runden.
 
Danach lief es am Start besser mit Platz zwei nach der ersten Kurve. Die Platzierung konnten Tim Prümmer und Patrick Schneider aber nicht halten. Drei Teams waren zwischenzeitlich schneller und zogen vorbei. Mit 1,3 Sekunden Rückstand auf Platz drei und 0,7 Sekunden auf Platz vier fuhren sie über die Ziellinie. „Ich habe im zweiten Lauf einfach keinen guten Rhythmus gefunden, deswegen haben wir Plätze verloren. Am Ende konnten wir noch einmal aufholen. Das hat aber knapp nicht gereicht. Alles in allem sind wir zufrieden“, beschrieb Tim Prümmer und schob ein Lob für seinen Beifahrer Patrick Schneider hinterher. Bekanntlich war der Österreicher im Frühjahr auf Tim Prümmers Bitten hin aus dem Ruhestand zurückgekehrt, weil der eigentliche Beifahrer Loet van der Putten langfristig verletzt ausfällt. Einen Namen als Experte für Sandstrecken hatte sich Patrick Schneider in seiner Laufbahn nicht erarbeitet. Zuletzt hat er eine zarte Zuneigung zum sandigen Untergrund entwickelt.“ „Die Lernkurve, die er in den vergangenen Wochen hat, ist enorm stark. Das gibt uns die Chance, weiter vorne anzugreifen.“
 
Quelle: Pressestelle Team 17
 
Im tiefen Sand von Lommel können Tim Prümmer und Patrick Schneider den dritten Platz in der WM-Wertung festigen.
 
 
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