SWD Powervolleys auswärts in Coburg schmerzhafte Niederlage erlitten

Unnötige, schmerzhafte Niederlage


Das war alles andere als nach Plan gelaufen: In der Volleyball-Bundesliga haben die SWD powervolleys Düren ihr Auswärtsspiel bei der VSG Coburg/Grub mit 2:3 verloren. 25:27, 25:18, 25:19, 21:25, 13:15 lauteten die Satzergebnisse. Der eine Punkt, den Düren mit nach Hause nimmt, ist ein schwacher Trost, die Mannschaft verliert zwei enorm wichtige Zähler.
Der Knackpunkt der Partie lag im indiskutablen Ende von Satz vier. 20:18 hatte Düren die Nase vorne, schien auf einem sicheren Weg, die Partie nach mäßigem Start sicher nach Hause zu fahren, bis plötzlich nichts mehr klappte. Die Gastgeber machten sieben der letzten acht Punkte. „Wir produzieren da zwei unnötige Fehler und kriegen danach plötzlich die Flatter“, sagte Trainer Michael Mücke. „Machen wir einen davon, dann gewinnen wir. Aber das haben wir nicht.“ Stattdessen blieb Düren viel zu lange in der Rotation stecken und die fast schon geschlagenen Coburger nahmen ihr Herz in die Hand, riskierten im Aufschlag so viel wie möglich und wurden belohnt; nicht nur mit dem Ausgleich zum 2:2, sondern sogar mit dem ersten Sieg überhaupt über Düren. „Wir waren einfach nicht konsequent genug und haben sie zurück ins Spiel gelassen“, sagte Mücke über letzten 20 Minuten einer schon gewonnen geglaubten Partie. Im fünften Satz spielte Coburg wie entfesselt, während das bis dato so lange souveräne Dürener Spieler plötzlich lahmte. „Wir haben davor vielleicht gedacht: Im Pokal haben wir locker 3:0 gewonnen. Das geht jetzt auch wieder. Aber so geht das in der Bundesliga nun mal nicht“, versuchte Mücke, den plötzlich stotternden Motor seines Teams zu erklären.
Schon im ersten Satz zeigte das Team zu viele Fehler. „Trotzdem hätten wir den Satz gewinnen müssen“, sagte Mücke. Das gelang nicht, dafür fingen sich die SWD powervolleys, dominierten die Partie fortan, bis zum Ende von Satz vier. Dann ließ die Konsequenz nach; zu früh. Die Folge der unerwarteten Niederlage: Düren verspielte eine große Chance, sich weiter im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Statt auf Platz drei vorzurücken, bleiben die SWD powervolleys Vierter und können sich vorerst nicht vom Mittelfeld absetzen.

Quelle: SWD Powervolleys - 27. November 2014

Birkesdorfer TV schwer angeschlagen nach dem Auswärtsspiel in Dormagen

TSV Bayer Dormagen - Birkesdorfer TV 45:33

Zu ungewohnter Zeit am Sonntagnachmittag ging die Reise für die BTV-Erste mit einem eigens organisierten Fanbus nach Dormagen, um dort gegen die Bundesliga-Reserve des TSV zu spielen. Nach der höchst unglücklichen Niederlage in der Vorwoche gegen Strombach, nahm man sich vor, sich endlich einmal für die ansprechenden Leistungen trotz Verletztenmisere zu belohnen. Dabei handelte es sich auch um ein richtungsweisendes Spiel, denn der TSV lag vor diesem Spiel mit nur zwei Punkten mehr auf dem 13. Tabellenplatz. Doch wie einige bereits befürchtet hatten, lief der Gastgeber nicht mit seiner Oberligamannschaft auf, sondern setzte einige junge Zweitligaspieler aus der ersten Mannschaft des Vereins ein.

 

Trotz dieser Umstände wollte man sich gut verkaufen und zwar mit dem nötigen Respekt, aber ohne Angst, in dieses Spiel gehen. In der Anfangsphase der Partie gelang dies auch gut, und man konnte bis zum Stande von 8:8 immer ein Tor vorlegen und hatte zwischenzeitlich sogar die Chance auf zwei Tore davonzuziehen, doch wie so häufig vergeudete man diese Möglichkeit durch einen technischen Fehler. Dann setzte sich die Klasse der schnellen Dormagener durch und sie setzten sich über 10:8 auf den deutlichen Halbzeitstand von 21:11 ab.

 

In der Kabine wurde dann an den Kampfgeist appelliert und man wollte sich in den restlichen 30 Minuten möglichst teuer verkaufen.Dies gelang dann auch und der BTV nahm am munteren Scheibenschießen in der zweiten Halbzeit teil. Der Rückstand konnte teilweise auf acht Tore verringert werden und es gab auf beiden Seiten einige schöne Tore und Kabinettstückchen zu sehen. Die Angriffsmaschinerie der Petrovic-Truppe lief jetzt gut und insbesondere die Umstellung auf zwei Kreisläufer erwies sich als probates Mittel gegen die offensive Deckung der Dormagener. Dies wusste insbesondere Mike Cremer auszunutzen, der gegen Ende der Partie nach Belieben traf.

 

Das, was der BTV vorne investierte, ließ er jedoch in der Abwehr vermissen, so dass die beiden Torhüter Yannick Töws und Tobias Höschen nicht zu beneiden waren und regelrecht im Stich gelassen wurden. Die sonst so aggressive Deckungsarbeit fand quasi gar nicht statt, was der TSV bestrafte. Insbesondere Jo-Gerrit Genz, am Vorabend noch mit 4 Toren beim Zweitligaheimsieg der ersten Mannschaft, präsentierte sich in bester Wurflaune und erzielte sage und schreibe 18 Treffer. Das für die Zuschauer sicher unterhaltsame Spiel endete dann mit einem verdienten und deutlichen 45:33 für den TSV BAYER Dormagen.

 

Letzten Endes lässt sich bilanzieren, dass man der Qualität der jungen Dormagener nichts entgegenzusetzen hatte. Dennoch schlug man sich tapfer und wehrte sich nach allen Kräften. Am kommenden Wochenende empfängt der BTV dann in heimischer Festhalle zur gewohnten Anwurfzeit um 19:45 Uhr den Pulheimer SC. Dabei ist einigen Spielern sicherlich das Heimspiel der letzten Saison gegen diesen Gegner in den Hinterköpfen geblieben, als man überraschend gewinnen konnte. Ein doppelter Punktgewinn sollte auch diesmal angestrebt werden, denn nach der Niederlage gegen den Tabellenvorletzten aus Dormagen hat man nun schon einen Rückstand von vier Punkten auf die Nichtabstiegsplätze. Die Mannschaft würde sich dabei sicher über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne freuen.

 

Es spielten: Höschen, Töws – Antons (8/2), Cremer (6), Eiche (4), Floßbach (4), Brandt (4/3), Mausolf (3), Wolff (2), Werth (1), Stärk (1), A. Ernst 

Quelle: Pressestelle BTV - 26. November 2014

Reitsport - Deutschlands bester Nachwuchs zu Gast in Aachen -

Auf den Spuren von Christian Ahlmann

 

Christian Ahlmann hat es vorgemacht. Im Sommer gewann der Springreiter den Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen – die wohl wichtigste Prüfung der Welt. „Davon träumen wir alle“, sagt Nachwuchsspringreiter Tim Birckenstaedt, der ab Donnerstag beim Salut-Festival Aachen starten wird – genau wie einst Christian Ahlmann.

 

Deutschlands beste Nachwuchsreiter werden beim Salut-Festival – benannt nach dem Erfolgspferd „Salut“ von Turniergründer Willibert Mehlkopf – an den Start gehen. In vier Altersklassen werden bis Sonntag 208 Sportler um den Titel des Hallenchampions kämpfen. In der Albert-Vahle Halle auf dem traditionsreichen CHIO Aachen-Gelände wartet aber nicht nur Spitzensport auf die Besucher. „Das Besondere am Salut-Festival ist sicherlich die weihnachtliche Atmosphäre“, sagt Turnierleiter Frank Kemperman. Die Halle ist stets festlich dekoriert, direkt am Springparcours ist ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut und der Springsport lässt sich so in entspannter Stimmung genießen. „Der Weihnachtsmann schaut ebenso vorbei wie CHIO Aachen-Maskottchen Karli, insbesondere der Samstag bietet sich für einen Familienausflug an“, so Kemperman. Und auch die heimlichen Stars sind wieder mit dabei: Die Shetland-Ponys Carmen, Robert, Shania und Davina ziehen die Kutsche mit dem Weihnachtsmann.

 

In den Kategorien Children (bis 14 Jahre, auf Großpferden), Ponyreiter (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre) treten die Nachwuchssportler an. Mit dem Salut-Festival bieten ihnen die Organisatoren ein überaus professionelles Umfeld, das sie auf dem Weg ins Seniorenlager unterstützen soll. „Denn der Schritt vom Nachwuchs- in den Seniorenbereich ist wohl der größte und schwierigste, den ein Reiter in seiner Laufbahn zu bewältigen hat“, weiß Willibert Mehlkopf, der selber zahlreiche Nationenpreise für Deutschland geritten ist. Den Nachwuchsreitern werden Top-Bedingungen geboten, aber sie sollen auch auf eine möglichst starke Konkurrenz treffen. So sind nahezu alle Top-Platzierten der vergangenen Deutschen Meisterschaften am Start.

 

Für den 16-jährigen Tim Birckenstaedt ist das Turnier auch bei seinem achten Start noch etwas ganz Besonderes: „Na klar, es ist mein Heimspiel, dazu diese außergewöhnlich gute Stimmung, die Halle ist immer voll besetzt, ich freue mich bereits riesig.“ Sportlich hat er ein durchwachsenes Jahr hinter sich, daher geht der Aachener das Salut-Festival ganz gelassen an: „Reinreiten, springen und dann mal schauen, was am Ende dabei herauskommt.“

 

Das Salut-Festival Aachen 2014 beginnt am Donnerstag, 27. November und dauert bis zum Sonntag, 30. November. Der Besuch des Turniers ist kostenlos, geparkt werden kann in unmittelbarer Hallennähe auf Areal A an der Albert-Servais-Allee – ebenfalls kostenlos. Gemeinsam mit NetAachen bieten die Organisatoren ein kostenloses WLAN in der gesamten Halle an. Alle Informationen zum Zeitplan und Programm gibt es unter www.salut-festival.de und auf der Facebook-Seite des Turniers.

Quelle: Pressestelle ALRV - 25. November 2014

 

Alemannia Straß im letzten Heimspiel der Hinrunde - Sieg - sorgenlos in der Wintepause

SC Alemannia Straß : GKSC Hürth 5:0 (1:0)

 

Überraschend deutlicher aber auch in dieser Höhe nicht unverdienter Sieg im letzten Heimspiel der Hinrunde für die Krischer-Truppe, die mit nun 15 Punkten ohne Sorgen der Winterpause entgegen sehen kann.

Straß war von Beginn an die tonangebende Mannschaft, die auch bereits früh durch den in die Offensive gestellten Defensivspieler, Michael Marx mit 1:0 in Führung gehen konnte (12.). Bis zur Halbzeit kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und hatten auch eine Chance zu Ausgleich. In der zweiten Halbzeit spielt fast nur noch Straß, die regelmäßig ihre Chancen nutzen konnte. Tim Schmitz (54.), Michael Marx (74.), Thomas Betzer (77.) und Marco Weinhold (86.) sorgten für den zu keiner Zeit gefährdeten 5:0 Endstand.

Quelle: Mitarbeiter Rainer Lossner - 24. November 2014