SWD powervolleys: Tommi Tiilikainen heißt der neue Trainer

Die wichtigste Personalie für die kommende Saison ist entschieden: Tommi Tiilikainen übernimmt das Amt des Cheftrainers beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Der Finne erhält einen Vertrag für eine Saison. „Für mich war die Zeit gekommen, etwas Neues zu machen“, sagte Tiliikainen auf der Pressekonferenz bei SWD powervolleys-Sponsor Marx Gruppe. Vor neun Tagen feierte der 28-Jährige die finnische Meisterschaft mit seinem Team Kokkolan Tiikerit. Vier Jahre lang war Tiilikainen Cheftrainer in Tiikerit, dreimal wurde er Meister, einmal Zweiter. „Das war ein tolles Kapitel in meinem Leben, für das ich sehr dankbar bin. Jetzt habe ich das nächste aufgeschlagen.“

Für den neuen Trainer der SWD powervolleys Düren hat das Kapitel schon begonnen. Mit den Dürener Verantwortlichen arbeitet er schon am Team für die kommende Saison. Die Telefondrähte und Internet-Kabel glühen seit Wochen. „Ich habe viele gute, lange Gespräche geführt“, sagt Tiilikainen. „Für mich ist wichtig, dass Spieler nicht nur sportlich ins Team passen, sondern auch menschlich. Denn wir verbringen eine lange und intensive Zeit zusammen. Und es wird uns gelingen, etwas Magisches zu erschaffen, wenn alle auf der gleichen Seite stehen.“

Den Namen Düren kennt Tommi Tiilikainen schon seit er ein junger Spieler war. „Ich habe mir viele internationale Spiele angeschaut. Da war Düren auch dabei.“ Aufgefallen war ihm Düren auch in der vergangenen Saison, als er hörte, dass mit Anton Brams ein junger Trainer mit modernen Methoden das Amt des Cheftrainers übernommen hatte. „Ich habe mehrfach mit Anton gesprochen, schon bevor feststand, dass er in Düren aufhört. Wir haben uns ausgetauscht“, sagt Tiilikainen. Neben dem guten Namen hat der persönliche Eindruck aus Tiilikainens Sicht den Ausschlag gegeben. „Ich habe in den vielen Gesprächen gesehen, dass die Menschen in Düren genau so Volleyball leben wie ich. Diese Leidenschaft ist wichtig.“

Die SWD powervolleys setzen damit ihren Weg fort, mit einem Trainer zu arbeiten, der modernste wissenschaftliche Methoden nutzt. „Es wäre nicht clever, dieses Wissen nicht zu nutzen“, sagt Tiilikainen. Modernes Arbeiten ist ein Aspekt für Tiilikainen, hart arbeiten der andere. „Wir müssen das Team sein, das am härtesten arbeitet, und am cleversten.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 25. April 2016

Wieder eine einstellige Platzierung

„9. Platz in Fuzhou, so war es bereits gestern und dabei sollte es auch bleiben.” Mit diesen Worten kommentierten Katrin Holtwick und Ilka Semmler auf ihrer Facebookseite ihr Abschneiden bei den Fuzhou Open der World Tour in China. In einem spannenden und engen Spiel am frühen Samstagmorgen (deutscher Zeit) gegen die Schweizerinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr unterlagen sie mit 1:2 (21:19, 17:21, 11:15) und beendeten ihre vierzehntägige China-Reise auf Rang neun. Dafür erhalten sie 240 Weltranglistenpunkte und 2.000 US-Dollar Preisgeld. Vor gut einer Woche hatten sie ebenfalls in China die Xiamen Open als Fünftplatzierte abgeschlossen.

„Wir sind wieder gegen einen Gegner ausgeschieden, der sehr stark gespielt hat”, kommentierte Trainer Tilo Backhaus die Niederlage im fünften Spiel binnen drei Tagen. „Im ersten Moment schon enttäuschend, aber wir können sehr viele gute Spielerfahrungen mitnehmen”, so beschrieben die Weltmeisterschafts-Vierten von 2015 ihr Fazit.

In Xiamen waren sie mit einem Sieg und zwei Niederlagen aus den Pool Matches herausgekommen, in Fuzhou sah die Bilanz nach drei Spielen besser aus: Sieg in zwei Sätzen (28:26, 21:14) gegen Pazo/Agudo aus Venezuela, Niederlage in drei Durchgängen (21:13, 15:21, 9:15) gegen die US-Amerikanerinnen Lane/Summer und dann wieder ein Erfolg mit 21:15, 21:19) gegen Broder/Valjas aus Kanada.

Nach dem ersten Turniertag hatte Backhaus mit seinem Team die Aufbereitung der ersten zwei Spiele forciert: „Nach sehr kritischen Worten und einer intensiven Videoanalyse haben sie an Tag zwei in beiden Matches eine tolle Antwort gegeben.” Nach dem Sieg gegen die Kanadierinnen folgte nämlich noch in der 1. K.o.-Runde ein glattes 2:0 (21:12, 21:15) gegen das Duo Matauatu/Pata aus Vanuata. „Heute haben wir alles richtig gemacht”, freute sich Ilka Semmler. „Ein wirklich gutes Spiel gegen Kanada und eine souveräne Leistung gegen Vanuatu.” Im Achtelfinale gegen die Schweizerinnen fehlte dann nicht viel, um einen weiteren Sieg einzufahren.

Nun geht es zurück nach Deutschland, um sich auf die nächste Etappe der World Tour einzustimmen. Bereits am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, fliegen sie nach Sotschi in Russland, wo wieder ein Open der World Tour auf dem Spielplan steht.

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - Essen, 25. April 2016

Fussball - Aktuell - am Wochenende in der Region

Bezirksliga Staffel 4  -  Jugendsport Wenau, Tabellenvierte - gegen den Tabellenführer Kohlscheider BC

Halbzeit 0: 2 - Endstand 0 : 3.

Torjäger Daniel Deutz - KBC und die Trainer Thomas Virnich - KBC und Marco Bachmann - Jugendsport Wenau

nach Spielschluß im Interview.

Zu sehen in unserer Rubik Onlineradio Düren "Facebook".

 

Weitere Stimmen aus den Kreisklassen B und A morgen bei uns unter der Rubrik "Interviews zuhören"

u. a. Karl Niederau, Armin Matla, Willi Kirchbaum und Philipp Sattler.

gez. Redaktion - Thomas Glück -

 

 

Moculescu darf noch einmal vom Titel träumen

Starcoach Stelian Moculescu kann in seiner letzten Saison als Trainer vom VfB Friedrichshafen noch einmal Deutscher Meister werden. Sein Team qualifizierte sich am Donnerstagabend im dritten und entscheidenden Playoff-Halbfinale in der ZF Arena für die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft. Gegen die United Volleys RheinMain setzten sich die Moculescu-Schützlinge vor 2.246 Zuschauern mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:14) durch.

Stelian Moculesu hatte Mitte März angekündigt, er werde nach dieser Saison in den Ruhestand gehen. Der 65-Jährige hatte bei der Bekanntgabe seines Abschieds aber auch kein Geheimnis daraus gemacht, dass er gerne noch einmal mit seinem Team die Meisterschaft gewinnen würde: „Einen 14. Titel würde ich natürlich gerne mitnehmen.“

Nachdem das erste Playoff-Halbfinalspiel (Modus Best of 3) am 13. April mit 2:3 vor heimischer Kulisse gegen die United Volleys verlorenging, sah es aber zunächst nicht nach einem Finaleinzug aus. Drei Tage danach gelang Friedrichshafen im zweiten Aufeinandertreffen in Frankfurt mit einem 3:0-Erfolg ein eindrucksvolles Comeback. Am Donnerstagabend schaffte das Team vom Bodensee mit einem 3:0 den Sprung die Playoff-Finals.

Gegner in der  Meisterschafts-Endspielen werden die BR Volleys (setzten sich in den Halbfinals gegen die SVG Lüneburg durch) sein, die in diesem Jahr bereits den DVV- und CEV-Pokal gewonnen haben. Die erste Partie findet am Sonntag (24. April) um 16.00 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt. Deutscher Meister 2016 wird, wer in der Finalserie drei Siege davongetragen hat.

Quelle: Pressestelle VBL - Berlin 22. April 2016