50 Jahre Volleyball in Düren: Besondere Gäste beim DKB-Beach-Cup

Die Olympiasieger von London tun sich noch einmal zusammen. In Düren gibt es am 5. September um 16 Uhr auf der Beachvolleyball-Anlage des Dürener TV die seltene Gelegenheit, die Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann noch einmal als Team zu erleben. Gut drei Jahre nach dem historischen Gewinn der Goldmedaille in London schlagen Brink/Reckermann beim Beachvolleyball-Einladungsturnier des Kreises Düren, dem DKB-Beach-Cup, auf. Allerdings nicht beim Turnier für Profis, das am Sonntag, 6. September, stattfindet. Die Olympiasieger bestreiten im Rahmen des Turniers für Freizeit- und Betriebsmannschaften auf Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn am Samstag, 5. September, ein Einlagespiel. Gegner sind die ehemaligen Dürener Spieler Sven Anton und Malte Holschen, die lange zu den besten zehn Teams in Deutschland gehört haben. Der Eintritt ist frei. Im Interviews sagt Julius Brink, dass er sich auf dieses besondere Spiel freut.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren -  28. August 2015

Zum Abschluss der Grand Slam-Serie nach Polen - Beachvolleyball-Nationalteam Holtwick/Semmler startet in Olsztyn

Einer ist noch übrig von fünf Grand Slams, der zweitwichtigsten Serie der World Tour nach den Major-Events. Ab Mittwoch startet im polnischen Olsztyn das 32er-Hauptfeld des Grand Slams und Katrin Holtwick und Ilka Semmler spielen mit. Erst am Sonntag waren sie aus Long Beach in Kalifornien zurück nach Deutschland gekommen, konnten kurz die Wäsche austauschen, sich mit Physiotherapeuten und Ärzten treffen, um deren Hilfe bei einer schnellen Regeneration und dem Überstehen des Jetlags anzunehmen, dann ging es schon weiter nach Polen.

 

Olsztyn ist erstmals Austragungsort eines solch großen Turniers, aber das spielt letztlich für die Protagonisten keine Rolle. Die haben nur ein Ziel: Möglichst weit vorn zu landen, um Weltranglistenpunkte mitzunehmen, die für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wichtig sind. Durch Platz fünf in Long Beach haben Katrin Holtwick und Ilka Semmler Boden gut gemacht auf die vor ihnen liegenden Teams Ludwig/Walkenhorst, Laboureur/Sude und Borger/Büthe, aber der Weg ist noch weit und die Qualifikation wird erst im Juni 2016 abgeschlossen. Daher gibt es nur eine Devise: „Wir geben weiter Vollgas”

 

Der Grand Slam in Polen ist das letzte internationale Highlight für Katrin Holtwick und Ilka Semmler in diesem Jahr. Eine Teilnahme an einem Open-Turnier in Rio in der kommenden Woche haben sie abgesagt. „Das wird ein sehr stark besetztes Open sein mit vielen Brasilianerinnen. Open zu spielen macht nur Sinn, wenn man Top-Platzierungen abliefert. Außerdem hat es mit einem weiteren Langstreckenflug nicht in die Planung gepasst”, sagt Katrin Holtwick und ihr Trainer Tilo Backhaus sagt stellvertretend für sie: „Wir müssen auch auf Katrins Rücken aufpassen.” In dem Bereich ist sie seit Wochen angeschlagen, „aber es fühlt sich langsam wieder gut an”, so Holtwick.

 

Von den bisherigen Grand Slams in diesem Jahr kamen Katrin Holtwick und Ilka Semmler mit diesen Platzierungen nach Hause: Neunte in Moskau und St. Petersburg, 17. in Yokohama und nun Fünfte in Long Beach. Nach dem Turnier in Olsztyn beginnt die Vorbereitungsphase auf die Deutschen smart Beach-Meisterschaften in Timmendorfer Strand vom 10. bis zum 13. September.

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - 28. August 2015

Internationale Freiwassermeisterschaften des Schwimmbezirks Aachen und offenes Freiwasserschwimmen für Breitensportler 2015


Bevor die Beckenschwimmer in die Kurzbahnsaison starten, geht es am 30. August 2015 ins Open Water. Austragungsort für die Internationalen Freiwassermeisterschaften des Schwimmbezirks Aachen e. V. ist der Blausteinsee in Eschweiler; die Organisation liegt in bewährten Händen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler.

Im Wettkampfsegment stehen für Damen und Herren der Jahrgänge 2001 und älter einschließlich der Masters 5 000 m und 2 500 m auf dem Programm. Für die Breitensportlerinnen und -sportler (DSV-Lizenzierung und Vereinszugehörigkeit sind nicht erforderlich) steht die Einzelstrecke von 1 250 m und/oder eine 3 x 650 m Mixed-Staffel zur Wahl.

Aus dem Schwimmbezirk Aachen haben sieben Vereine gemeldet: Aachener SV 06, Brander SV, Freie Schwimmer Wegberg, Kohlscheider SC, SG Erkelenz-Hückelhoven, VfR Übach-Palenberg und Wasserfreunde Delphin Eschweiler. Weiter sind mit am Start Freiwasserschwimmer von ASV Duisburg, SG Bayer, TSV Vorhalle, Wasserfreunde Lüdenscheid, TV 06 Bad Neuenahr und Arizona Masters Swim Club Inc. Insgesamt werden 68 Starts und 5 Staffeln absolviert, davon 2 Teilnehmer aus dem Breitensport. Meldungen zu den Breitensportwettkämpfen sind auch am Veranstaltungstag bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn noch möglich.

Einlass am Blausteinsee in Eschweiler ist um 09:00 Uhr, die Beschriftung der Teilnehmer beginnt ab 09:15 Uhr, Technische Besprechung ist um 10:00 Uhr, Start um 10:30 Uhr für die Wettkämpfe 1 und 2, um 13:00 Uhr für die Wettkämpfe 3 und 4, um 12:00 Uhr für die Startfelder 5 bis 6 der Breitensportler und um 14:00 Uhr für die Staffeln. Alle Einzelheiten zur Freiwasserveranstaltung sind unter www.schwimmbezirk-aachen.de veröffentlicht.

Quelle: Pressestelle Schwimmbezirk Aachen - 25. August 2015

 

Europameisterschaften Aachen 2015: Jeroen Dubbeldam ist Rolex European Champion

Bei den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 hat Springreiter Jeroen Dubbeldam geschafft, was vorher nur Hans Günter Winkler gelungen ist: Der Niederländer ist Olympiasieger, Weltmeister und jetzt auch „Rolex European Champion“ - Europameister! Silber geht an den Belgier Gregory Wathelet, Bronze gewinnt der Franzose Simon Delestre.

Dubbeldam reckte vor 40.000 Zuschauern im ausverkauften Hauptstadion keine Faust in die Höhe. Er jubelte auch nicht spontan. Er war komplett überwältigt. „Ich kann es einfach nicht glauben – nach dem letzten Jahr als Doppel-Weltmeister, jetzt auch noch Doppel-Europameister. Das ist zu schön, um wahr zu sein. Ich bin einfach nur glücklich!“ Über fünf schwere Runden in Aachens Hauptstadion hat sich Dubbeldams niederländischer Wallach Zenith nicht einen einzigen Springfehler geleistet. Der dreifache Vater ist schon als Führender in diesen Finaltag gestartet, seine Nervenstärke hat ihm wieder einmal zur Seite gestanden. Mit Ruhe lieferte er zwei weitere Nullrunden in dem anspruchsvollen EM-Parcours von Parcourschef Frank Rothenberger ab. Mit so viel Ruhe, dass er sich in der letzten Runde sogar noch einen Zeitfehler gönnte, der seine Goldmedaille aber nicht gefährdete. „Der größte Dank gilt meinem Pferd“, erklärte Dubbeldam nach seinem Sieg sichtlich berührt, „und auch dem ganzen Team, das hinter mir steht.“

Bei der Ehrenrunde geben Springreiter gerne mal Gas und ‚lassen es krachen’. Dubbeldam machte es heute anders. Zunächst im Schritt und dann im gesetzten Galopp genoss der 42-Jährige „Rolex European Champion“ jede Sekunde der Ehrenrunde für die Medaillengewinner.

Die Silbermedaille für Gregory Wathelet und den zehnjährigen Holsteiner Conrad de Hus – es ist die erste Championatsmedaille für den 35-Jährigen und die erste Einzelmedaille für einen belgischen Springreiter seit 2007. Damals hatte Jos Lansink die Silbermedaille für Belgien gewonnen. „Ich hatte in den letzten beiden Monaten das Gefühl, dass mein Pferd besser und besser wird“, erklärte Wathelet, der Belgier, der von 2005 bis 2007 für die Ukraine am Start war. „Aber mit einer Medaille hätte ich nicht gerechnet. Ich wollte nur alles tun, um gut zu sein und mein Pferd hat wirklich für mich gekämpft.“

Er war der 14. des Europameisterschaftsrankings vor diesem letzten Finaltag der FEI Europameisterschaften der Springreiter Aachen 2015, aber mit voller Konzentration und zwei Runden ohne Hindernisfehler sprang er sich aufs Podium: Simon Delestre. Der 34-Jährige hatte bereits im Jahr 2000 als Junger Reiter Mannschaftsgold bei Europameisterschaften gewonnen, inzwischen leitet er den familieneigenen Reitbetrieb in der Nähe des französischen Metz.

Dem neuen Europameister fehlt jetzt nur noch ein Titel in seiner Sammlung, der des Mannschafts-Olympiasiegers. Im nächsten Jahr sind die Olympischen Spiele in Rio…

369.000 Zuschauer haben die Wettkämpfe der FEI Europameisterschaften Aachen 2015 in der Soers verfolgt, mitgefiebert und bejubelt. Europameister Dubbeldam hat für alle gesprochen, als er sagte: „Ich freue mich schon darauf, im nächsten Jahr wiederzukommen.“

Quelle: Pressestelle ALRV - 25. August 2015