Fünf "Running for Kids" Spenden im Juli


Fünf „Running for Kids“-Spenden im Monat Juli

Auch im Urlaubsmonat Juli war der Peter Borsdorff wieder „laufend“ für Kinder unterwegs. Immer wieder wird der zweiundsiebzigjährige Ausdauersportler um Unterstützung und Hilfestellung gebeten. Dann schnürt der Dürener die Laufschuhe.

Viermal konnte der „Läufer mit der Sammelbüchse“ jeweils 500 Euro übergeben. Beim Stau-seelauf in Obermaubach hatte er zwei Spendenschecks im Gepäck. Über das Veranstalterteam kamen die Kinder von fünf Grundschulen der Gemeinde Kreuzau in den Genuss eines entsprechenden Spendenschecks.

Den zweiten Spendenscheck überreichte der „Running for Kids“-Initiator dem Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, Herrn Ingo Eßer. Mit diesem Geld werden, auf Wunsch von Borsdorff, Flüchtlingskinder in der Gemeinde unterstützt und gefördert.

Beim 3-Brückenlauf in Birkesdorf konnte der Sportler des Dürener Turnverein im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Sportlerinitiative zum zwanzigsten Mal eine Spende für die Kinderstation am St. Marien-Hospital im Veranstaltungsort übergeben. Der Chefarzt der Sozialpädiatrie, Herr Dr. Dirk Mundt, nahm die Spende mit großer Freude entgegen. Herr Dr. Mundt lobte insbesondere die Konstanz der „Running for Kids“-Aktion.

Bei einer von Unwettern begleiteten Laufveranstaltung im grenznahen belgischen Bütgenbach stellte Borsdorff die gleiche Summe für Kinder an einer Schule in dem Ort zur Verfügung. Hier geht es ebenso, wie auch bei uns im Land, um die Umsetzung der Inklusion. Hier fehlt es oftmals an finanziellen Mitteln für die sich daraus ergebenden schulischen Besonderheiten. Veranstalterteam, eine Vertreterin der Schule sowie die belgischen Sportlerinnen u. Sportler waren hocherfreut über die Spende.

Ca. acht Wochen hat sich Peter Borsdorff um Unterstützung für den 15-jährigen Nico aus Übach-Palenberg bemüht. Dem jungen Mann stehen weitere auswärtige Operationen bevor. Auch wenn die Eingriffe selbst von der Krankenkasse übernommen werden, bedarf es der Betreuung durch die Mutter von Nico. Dies zu finanzieren hat sich Peter Borsdorff bemüht. Im Rahmen des Laufes in Birkesdorf übergab er Nico und seiner Mutter 21.000 Euro. Damit ist die Betreuung des jungen Mannes sichergestellt.

Für vier Wochen ist Peter Borsdorff derzeit für die Kinder in einem Kinderheim in der nordgrie-chischen Stadt Drama „laufend“ unterwegs. Der Dürener ist der Ansicht, dass Solidarität zu zeigen eine Bürgerpflicht ist.

Informationen zu Running for Kids und wie man helfen kann, gibt es bei Peter Borsdorff unter der Rufnummer 02421/33 723 oder 0171/54 708 71 sowie im Internet unter www.runningforkids.de.vu .

Quelle: Pressestelle Borsdorff - 30. Juli 2015

FEI Europameisterschaften Aachen 2015 - Deutsche Springreiter setzen auf "Ruck für Deutschland"


Ludger Beerbaum hat den Anspruch der deutschen Equipe beim Heimspiel in Aachen formuliert. Nach dem Nationenpreis-Wochenende in Mannheim, als es wieder nicht zum Sieg gereicht hatte, fällt sein Resümee ernüchternd aus: „Wir haben es wieder nicht hingekriegt, wir kriegen es schon verdammt lange nicht mehr hin. Das ist nicht nur Pech. Es muss ein Ruck durch diese Mannschaft gehen!“ Keine Frage: Es sind nur noch wenige Tage bis zum Startschuss der Reit-EM in Aachen. Und auch für die Springreiter wird es so langsam Ernst. Der Ausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat nun die Longlist der Springreiter herausgegeben, für die der Traum vom Start in Aachen in greifbare Nähe gerückt ist. Bundestrainer Otto Becker steht vor einer schwierigen Entscheidung, das richtige Team zusammenzustellen. Denn in Aachen werden die deutschen Reiter auf eine starke Konkurrenz treffen. Insgesamt sieben Mal konnte sich ein deutsches Springreit-Team in der Vergangenheit im europäischen Wettstreit die Goldmedaille sichern. Zuletzt ist dies 2011 in Madrid gelungen, damals mit der Besetzung Carsten-Otto Nagel (Corradina), Marco Kutscher (Cornet Obolensky), Janne Friederike Meyer (Cellagon Lambrasco) und Ludger Beerbaum (Gotha FRH). In Aachen, im eigenen Land, wird der Ansporn erneut zu gewinnen, besonders hoch sein. Insbesondere gilt es, den derzeitigen Titelverteidiger Großbritannien zu schlagen. Dennoch bleibt Otto Becker Realist: „Wir kommen nach Aachen, um eine Medaille zu gewinnen – das ist doch klar! Freud und Leid liegen aber gerade im Springreiten sehr nah beieinander. Viele Nationen haben das Zeug zum EM-Titel, wenn sie eine gute Woche in Aachen haben. Eine Medaille ist daher kein Selbstläufer.“
Folgende Reiter sind weiter im Rennen um einen der begehrten Teamplätze: Christian Ahlmann mit Epleaser van’t Heike und Taloubet Z, Ludger Beerbaum mit Chiara und Chaman, Daniel Deusser mit Cornet D’Amour und First Class van Eeckelghem, Hans-Dieter Dreher mit Cool and Easy und Embassy II, Marcus Ehning mit Comme Il Faut und Plot Blue, Janne-Friederike Meyer mit Goja, Meredith Michaels-Beerbaum mit Comanche und Fibonacci, Mario Stevens mit Baloubet und Brooklyn, Patrick Stühlmeyer mit Lacan und André Thieme mit Conthendrix. Die finale Team-Zusammensetzung wird am 10. August bekanntgegeben.
Die Springwettbewerbe beginnen in Aachen am Mittwoch, 19. August, mit dem „Turkish Airlines-Preis“, der 1. Wertungsprüfung Teams und 1. Qualifikation Einzelwertung. Am Donnerstag, 20. August, und Freitag, 21. August, findet die Mannschaftsentscheidung über zwei Umläufe statt. Erst am letzten Tag der Reit-EM (23. August) wird es für die Einzelreiter beim „Rolex European Champion“, dem großen Finale, spannend. Für alle, die live dabei sein möchten: Für viele Prüfungen gibt es noch Tickets, die hier bestellt werden können:

Quelle: Pressestelle ALRV - 27. Juli 2015

 

EM in Klagenfurt als zweites Highligt der Saison


Die Anreise war lang und beschwerlich, Yokohama, Tokio, Frankfurt, Wien, Klagenfurt, fast 17 Stunden waren Katrin Holtwick und Ilka Semmler am Wochenende unterwegs, bevor sie endlich den nächsten Spielort der Saison 2015 erreichten. Strandbad Klagenfurt, Austragungsort der Europameisterschaft in diesem Jahr, war das Ziel. Ab Dienstag wird dort um die Krone Europas gespielt, am Samstag enden die mit 100.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Titelkämpfe.

Klagenfurt gilt in der Beachszene als das Mekka der Tour, es gibt kaum einen Spielort, an dem die Fans eine bessere Stimmung und Atmosphäre verbreiten. Entsprechend freuen sich die Weltmeisterschafts-Vierten auf die Tage in Kärnten. Katrin Holtwick sagt: „Es ist einfach das bestorganisierteste Turnier.” Und Ilka Semmler fügt hinzu: „Klagenfurt als Event ist immer ein Highlight, egal, ob als WM oder EM, es ist eins der besten Turniere des Jahres.”

Für Katrin Holtwick und Ilka Semmler ist es der nächste Höhepunkt der Saison. Mit vier WM-Teilnahmen zählen sie zu den alten Hasen der Szene weltweit, mit bislang sechs EM-Teilnahmen gehören sie auch in Europa zu den routiniertesten Duos. In ihrer Bilanz bei europäischen Titelkämpfen seit 2009 tauchen nur Top-Ten-Platzierungen auf: 5. in Sotschi (2009), 2. in Berlin (2010), 9. in Kristiansand (2011) und in Den Haag (2012), 4. in Klagenfurt (2012) und 9. im letzten Jahr in Cagliari.

Holtwick/Semmler stehen in der Setzliste auf Rang sechs und starten am Dienstag (28. Juli) in Pool F mit den Vorrundenmatches. Erster Gegner sind ab 14 Uhr die Schweizerinnen Nina Betschart/Nicole Eiholzer, Spiel zwei steigt am Mittwoch ab 14 Uhr gegen Karolina Baran/Jagoda Gruszczynska aus Polen und das letzte Match findet am Donnerstag gegen die ebenfalls aus Polen stammenden Kinga Kolosinska/Monika Brzostek. Gegen Letztere haben Katrin Holtwick und Ilka Semmler eine Bilanz von 3:1-Siegen, auf die beiden anderen Konkurrentinnen treffen sie zum ersten Mal.

Ziel in Klagenfurt ist natürlich eine ähnlich gute Ausbeute wie in den vergangenen Jahren. „Vielleicht können wir da anknüpfen, was uns bei dem letzten Höhepunkt gelungen ist”, sagt Ilka Semmler mit dem Verweis auf Platz vier bei der Weltmeisterschaft. Katrin Holtwick hat auch eine klare Meinung zu den einstelligen Ziffern: „Ein 2. Platz gefällt mir immer besser als ein 9.”

Quelle: Mitarbeiter Klaus Wegener - 27 Juli 2015

FEI Europameisterschaften Aachen 2015 - Turniergelände steht nicht still

 

Die Zelte wachsen, Teppiche werden fleißig verlegt und manch ein Stadion erhält sogar ein Dach: Auf dem Turniergelände in der Aachener Soers steht zurzeit nichts still. Kein Wunder: Denn in 18 Tagen beginnen dort, genauer im Hauptstadion mit der offiziellen Eröffnungsfeier, die FEI Europameisterschaften Aachen 2015. Das Dressurviereck im Hauptstadion, wo während der Reit-EM Piaffen, Passagen und Pirouetten zu bewundern sind, war schon zum Weltfest des Pferdesports im Mai fertig angelegt. Das ganze Drumherum ist im Laufe der letzten Wochen peu à peu entstanden. Ob die unzähligen kleinen Pagodenzelte, der imposante zweistöckige Champions' Circle, das Akkreditierungszelt an der Albert-Servais-Allee, eine überdachte Trainingshalle neben dem Deutsche Bank Stadion oder das Soerser Zelt mit der großzügigen Terrasse. „Es geht in den Endspurt: Zum Beginn der Reit-EM am 11. August muss alles picobello und fertig sein“, so Carl Meulenberg, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V. (ALRV), der gemeinsam mit dem ALRV-Vorstandsvorsitzenden Frank Kemperman und Ulrich Fischer von der Aachener Reitturnier GmbH zu einem Geländerundgang einlud. Heute wurde im VIP-Zelt „Champions' Circle“ bereits mit der Inneneinrichtung begonnen. Und auch jenseits der Oberfläche glühen die Drähte. NetAachen, der offizielle Telekommunikationsdienstleister der Reit-EM, ist dafür verantwortlich, dass in wenigen Tagen unter anderem 250 Telefon- und 70 Internetanschlüsse, 250 TV-Anschlüsse, 500 Kilometer Glasfaserleitung und über 100 WLAN-Accesspoints zur Verfügung stehen.

Die Reit-EM überrascht auch mit einigen Neuheiten. So wird es neben den klassischen gastronomischen Anbietern erstmalig eine „Food-Meile“ geben. In einem 35 Meter langen Zelt bieten dann verschiedene Anbieter an acht Ständen Speisen in allen Geschmacksrichtungen an, von Wok-Gerichten über Pasta und Gegrilltem bis hin zu Crêpes und Frozen Yoghurt. „Im Village sind Aussteller aus aller Herren Länder anzutreffen. Viele regionale Aussteller sind dabei, aber auch aus den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Norwegen und sogar aus Chile und Argentinien“, so Fischer, der den Aufbau verantwortet. Im Deutsche Bank Stadion bietet sich derweil ein ungewöhnlicher Anblick. Denn dort, wo man sonst in den freien Himmel blickt, befindet sich nun ein Dach, genauer: ein temporäres Dach. Denn das 60 Tonnen schwere Konstrukt aus Aluminium und einer Doppelplane ist nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern wird nach der Reit-EM wieder abgebaut. Während des Championats bietet das „Dach auf Zeit“, welches über Hydraulikzylinder nach oben gestemmt wurde und nun von stabilen Stützen gehalten wird, den Reining- und Voltigier-Stars Schutz vor Sonne und Regen. „Der Aufbau war eine Herausforderung. Denn normalerweise sind bei einem Dach dieser Größenordnung mehrere Stützen nötig. Wir wollten aber die Sicht der Zuschauer auf das Geschehen so wenig wie möglich versperren“, erklärt Kemperman. Realisiert wurde der Aufbau mit einer niederländischen Spezialfirma für temporäre Gebäude. Nun fehlt nur noch der spezielle Lehmboden für die Reiner, der derzeitig noch in der Albert-Vahle-Halle lagert.

Wer sich selbst von dem außergewöhnlichen Ambiente bei der Reit-EM (11. bis 23. August) überzeugen und gleichzeitig Spitzensport erleben möchte, kann das tun. Für alle Tage und Disziplinen gibt es noch Tickets

Quelle: Pressestelle ALRV - 25. Juli 2015