DVV Pokalfinale - Beide Titel gehen nach Baden Württemberg

Beide DVV-Pokalsieger 2015 kommen aus Baden-Württemberg! Das Finale der Männer wurde zu einer klaren Angelegenheit: Der VfB Friedrichshafen setzte sich mit 3:0 (25:13, 25:13, 25:18) gegen die SVG Lüneburg durch. Zu einem echten Krimi entwickelte sich das Endspiel bei den Damen. Der Allianz MTV Stuttgart lag bereits mit 0:2 Sätzen gegen die Ladies in Black Aachen zurück, ehe man das Spiel doch noch mit 3:2 (17:25, 20:25, 25:19, 25:19, 15:13) für sich entschied.

Der VfB Friedrichshafen stockte seine Titelsammlung auf nunmehr 13 Pokalsiege auf. Punktbeste Spieler des Titelverteidigers waren Adrian Gontariu (16, VfB Friedrichshafen) und René Bahlburg (6, SVG Lüneburg). „Wir sind die Favoritenrolle aus der Liga gewohnt und nehmen sie an“, hatte VfB-Kapitän Simon Tischer noch am Abend vorher selbstbewusst gesagt. Und der Rekordpokalsieger ließ den Worten Taten folgen. Zwar machten die Lüneburger den ersten Punkt der Partie, doch danach dominierte der Favorit mit seinem überlegenen Angriffsspiel den ersten Satz. Zuspieler Simon Tischer verteilte gekonnt die Bälle und punktete zu Beginn per Angriff und Block selbst dreifach. Dagegen kam Lüneburgs Top-Scorer Tijmen Laane überhaupt nicht in die Partie, seine vier ersten Angriffe waren sichere Beute des Friedrichshafener Blocks. Laane wurde später ausgewechselt, der erste Satz ging eindeutig an Friedrichshafen.

Druckvoller im Aufschlag und mutiger im Angriff: so präsentierte sich der vermeintliche Außenseiter aus Niedersachsen zu Beginn des zweiten Satzes, den die Lüneburger bis zum 5:5 ausgeglichen gestalten konnten. Danach sorgten die Sprungaufschläge von Baptiste Geiler dafür, dass sich der Titelverteidiger mit drei Punkten auf 9:6 absetzen konnte. Kontinuierlich baute Friedrichshafen den Vorsprung aus, auch weil WM-Bronzemedaillengewinner Max Günthör im Block zur Höchstform auflief. Trainer Stefan Hübner wechselte mehrfach, um den Rhythmus der Friedrichshafener zu unterbrechen, doch alle Maßnahmen fruchteten nicht. Die Mannschaft vom Bodensee blieb fokussiert und gewann auch den zweiten Satz souverän.

Der dritte Durchgang verlief wie die Sätze zuvor: Lüneburg kämpfte aufopferungsvoll gegen den übermächtigen Gegner und ging nach einem Block von Zuspieler Carlos Mora Sabate gar mit 9:8 in Führung. Die nächsten drei Zähler gingen jedoch wieder an den Titelverteidiger, der sich an diesem Tag in allen Elementen als besser erwies. Maarten van Garderen beendete das Männer-Finale schließlich mit einem Schmetterball die Linie herunter.

Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu war hinterher begeistert: „Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben. Kompliment an die Mannschaft! Es war nicht einfach, weil wir wochenlang gehört haben, dass wir der Favorit sind. Wir waren bis zum letzten Ball fokussiert und haben jeden Ball so gespielt, als wenn es der letzte wäre. Unsere Annahme war gegen die gefährlichen Flatteraufschläge Lüneburgs sehr gut. Dann hat Simon (Tischer, Anm. d. Red.) die Bälle sehr gut gespielt - und die Angreifer hatten es relativ einfach.“

 

Viel enger ging es im Spiel zwischen den Ladies in Black Aachen und dem Pokalsieger von 2011, Allianz MTV Stuttgart, zu. Denn Aachen legte los, wie die Feuerwehr. Schnell erkämpfte sich das Team von Trainer Marek Rojko eine 14:5-Führung. Mit jedem Ballwechsel wurden die Spielerinnen um Kapitänin Karolina Bednarova selbstsicherer. Fast alles klappte. Und so sorgte Diagonalangreiferin Maja Burazer schließlich für den Satzgewinn, sie verwandelte gleich den ersten Satzball mit einem Schmetterschlag zum 25:17.

Auch im zweiten Durchgang ließen sich die Aachenerinnen das Heft nicht aus der Hand nehmen. Dem Team gelangen immer wieder starke Block- und Angriffspunkte. Bei der zweiten technischen Auszeit hieß es somit 16:13 für die Damen aus Nordrhein-Westfalen. Trotz einiger Aufschlagfehler folgte beim Stand vom 24:20 der Satzball für Aachen. Simona Košova legte ein ordentliches Pfund in ihre Angriffsaktion und traf! Damit führten die Ladies in Black mit 2:0.

Stuttgart-Trainer Guillermo Hernandez nach dem Spiel: „Aachen hat sehr stark gespielt! Wir haben einige taktische Umstellungen vorgenommen, nachdem wir 0:2 hinten lagen. Wir mussten uns in der Annahme steigern. In den anderen Bereichen waren wir nicht schlecht, aber das war der Schlüssel für uns und deswegen haben wir ab dem dritten Satz mit anderen Spielerinnen ein etwas anderes System gespielt.“

Trotzdem geriet Stuttgart im dritten Abschnitt zunächst wieder deutlich in Rückstand. Aber Stuttgarts Kapitänin Kim Renkema kämpfte sich mit ihrem Team wieder heran. Mit dem 6:6 gelang der Ausgleich, dann mit 8:7 sogar die Führung. Jetzt hatte man das Gefühl, die Baden-Württembergerinnen könnten vielleicht doch noch ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Beim Aufschlag von Mareike Hindriksen eroberte Stuttgart mit 16:10 erstmals einen deutlichen Vorsprung. Nachdem ein Aufschlag von Aachens Romana Stankova im Netz gelandet war, hieß es 25:19 für den Allianz MTV. Damit verkürzte Stuttgart auf 1:2.

Im vierten Satz lagen die Kontrahentinnen bis zum 11:11 auf Augenhöhe. Beim 19:16 gelang Stuttgart eine etwas höhere Führung. Danach zog das Team auf 25:19 davon und erzielte den 2:2-Satzausgleich.

„Am Ende hat die Entschlossenheit gefehlt, die Sache zu Ende zu bringen“, sagte Aachens Kapitänin Karolina Bednarova hinterher. „Wir hätten es nie zum Tiebreak kommen lassen dürfen. Wir haben Stuttgart wieder ins Spiel gebracht. Diese Niederlage tut sehr weh. Es wird ein paar Tage dauern, das zu verarbeiten.“

So musste der Tiebreak über Sieg oder Niederlage entscheiden. Doch Stuttgart, jetzt so richtig in Fahrt gekommen, ließ sich nicht mehr aufhalten. Zwar gelang den Ladies in Black bei 11:11 und 13:13 noch einmal der Ausgleich, doch ein guter Stuttgarter Block sorgte schließlich für das entscheidende 15:13 und den Pokalsieg.

Quelle: Pressestelle DVL - 01. März 2015

 

 

Pokalfinale in Halle - die letzten Tickets im Vorverkauf - 10.000 Zuschauer

DVV-Pokalfinale wird zum Riesenspektakel – die letzten Tickets gehen in der Verkauf!

Am 1. März wird Halle/Westfalen wieder für einen Tag zur „Hauptstadt“ des deutschen Volleyballsports. Denn zum zehnten Mal in Folge ist das GERRY WEBER STADION Austragungsort für das DVV-Pokalfinale. Das Interesse ist riesengroß – noch größer als in all den Jahren zuvor. „Wir geben morgen die letzten 500 Tickets in den Verkauf. Dabei handelt es sich um Eintrittskarten, die bisher noch zurückgehalten wurden“, freut sich VBL-Projektleiterin Lisa Krieger über die großartige Resonanz beim ersten Volleyball-Highlight des Jahres. Damit ist schon jetzt absehbar: Das GERRY WEBER STADION wird in zehn Tagen mit 10.500 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt sein.

Die Final-Euphorie schlägt sich auch in der Live-Präsenz der TV-Sender nieder. Denn der NDR und SWR übertragen das Endspiel der Männer zwischen der SVG Lüneburg und dem VfB Friedrichshafen am 1. März ab 12.00 Uhr live (Spielbeginn 12.15 Uhr). Es folgt um 15.15 Uhr das Pokalfinale der Damen zwischen den Ladies in Black Aachen und dem Allianz MTV Stuttgart. Hier wird SPORT1 ab 15.00 Uhr live aus dem GERRY WEBER STADION mit von der Partie sein. Damit sind erstmals beide Finalspiele in voller Länge im Free-TV zu sehen.

Die Eintrittskarten und VIP-Tickets für die Finalspiele, die gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgetragen werden, sind über die telefonische Hotline 01806-999 0000 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz) erhältlich. Das Ticketmaster-Call-Center ist von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 22.00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 20.00 Uhr erreichbar. Online sind die Eintritts- und VIP-Karten über www.ticketmaster.de und www.gerryweber-world.de verfügbar.

Quelle: Pressestelle DVL - 25. Februar 2015

Birkesdorfer TV Handballer weiterhin zuhause ohne Sieg

Birkesdorfer TV - SSV Nümbrecht 33:33

Zum Kellerduell empfing der BTV am vergangenen Samstag den Vorletzten SSV Nümbrecht in der heimischen Festhalle. Da die Gäste in ihrem letzten Spiel eine herbe Klatsche haben einstecken müssen, rechnete sich die Mannschaft von Jozo Petrovic durchaus Chancen auf den ersten Heimsieg aus, doch andererseits musste man für eine Trotzreaktion der Oberbergischen gewappnet sein.

 

Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Dabei wusste vor allem Torwart Yannick Töws zu überzeugen, der insbesondere den sonst so starken Linksaußen der Nümbrechter völlig entnervte, und durch seine Paraden zahlreiche Gegenstöße einleitete. Beim Stand von 11:9 in der 20. Spielminute wurden die nun aufkommenden Fehler der Gäste gnadenlos bestraft und es gelang dem BTV Schritt für Schritt davonzuziehen. Nach einem sehenswerten Anspiel stellte Bernhard Mausolf dann mit dem Pausenpfiff den Halbzeitstand von 19:14 her und alles sah danach aus, als könnte man den ersten Heimsieg einfahren.

 

Doch wer den BTV kennt weiß, dass dies gar nichts bedeutet. Im zweiten Spielabschnitt blieb man zwar bis zur 45. Minute stets in Front und präsentierte mit zwei Kempa-Tricks auch etwas fürs Auge , doch der Abstand verkleinerte sich und man spürte förmlich wie die Kräfte schwanden.

Dabei wurden den Gästen durch mangelhaftes Rückzugsverhalten viel zu viele einfache Tore ermöglicht und auch den starken Kreisläufer bekam man nie so wirklich in den Griff. Es kam also wie es kommen musste und beim Stand von 28:28 war das Spiel wieder ausgeglichen. In der spannenden Schlussphase geriet man dann beim 29:30 gar noch einmal in Rückstand, doch in eigener Unterzahl kämpfte man sich dank einer wahren Energieleistung in der Abwehr zurück und ging selbst wieder mit 31:30 in Front. Anschließend packte Johannes Eiche gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste einen Monsterblock aus und Jan Antons war mit dem Ball schon zur eventuell vorentscheidenden 2-Tore-Führung unterwegs, doch dann ein Pfiff der Schiedsrichter und eine Zeitstrafe gegen Eiche, die keiner in der Halle so wirklich verstand. Also glichen die Nümbrechter aus und hatten ihrerseits dann 45 Sekunden vor Schluss Ballbesitz (33:33) und die Möglichkeit, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Wieder arbeitete die Birkesdorfer Abwehr sehr stark und ca. zehn Sekunden vor Schluss erkämpfte man sich den Ball, doch in der Vorwärtsbewegung wurde dieser wieder verloren, so dass plötzlich ein Nümbrechter Spieler frei vor Yannick Töws auftauchte. Dieser parierte aber grandios und rettete dem BTV so einen Punkt.

 

Schade, dass die Mannschaft sich nicht für die tolle erste Halbzeit belohnt hat und stattdessen erneut eingebrochen ist. Es will einfach nicht klappen mit dem ersten doppelten Punktgewinn zu Hause.

Nächsten Samstag geht die Reise dann ins Oberbergische zum Tabellenzweiten TuS Derschlag. Keine leichte Aufgabe, doch im Hinspiel hat man gesehen, dass auch diese Truppe keine Übermannschaft ist.

 

Es spielten: Töws, Höschen – Senden (8), Mausolf (7), Eiche (6), Ernst (5/2), Brandt (5/1), Antons (2), Floßbach, Wolff, Stärk, Cremer

Quelle: Pressestelle BTV - 25. Februar 2015

SWD Powervolleys - Berlin Küraufgabe nicht gelungen -


Im letzten Duell vor dem Beginn der Playoffs in der Volleyball Bundesliga hatten die SWD powervolleys Düren nicht viel zu melden. Vor über 4700 Zuschauern hat der deutsche Meister Berlin Recycling Volleys sein Heimspiel glatt mit 3:0 gewonnen. 16:25, 13:25, 20:25 lauteten die Satzergebnisse aus Dürener Sicht. An der starken Saison, die die SWD powervolleys bisher gespielt haben, ändert das nichts. Düren stand schon zwei Spieltage vor Ende der Normalrunde als Dritter fest. Jetzt ist klar, dass der Gegner im Viertelfinale der TV Rottenburg ist. Los geht die spannendste Phase der Saison am 14. März mit einem Heimspiel in Düren.
Den Berlinern gelang es im letzten Akt vor den Playoffs immer wieder, die Gäste an ihren Schwachstellen zu treffen. Und die lagen diesmal eindeutig in der Tatsache, dass der Kader der SWD powervolleys aufgrund der bekannten Verletzungsprobleme dezimiert ist. Trainer Michael Mücke hat zwar jedem Spieler Einsatzzeit gegeben und viel gewechselt. An der Tatsache, dass die Berliner den Dürener Spielaufbau mit starken Aufschlägen immer wieder entscheidend stören konnten, hat das allerdings nichts geändert.„Sie haben uns da regelmäßig auseinander geschossen. Man hat gesehen, wie groß der Unterschied ist zwischen einem Team, dass unter den besten zwölf in Europa steht, und der Bundesliga. Wann triffst du schon mal auf einen Gegner, der konstant so stark aufschlägt“, sagte Mücke. „Wir müssten solche Spiele viel öfter spielen, um daraus zu lernen.“
In jedem Satz schafften die Berliner starke Serien mit dem Aufschlag. Und wenn es dann gelingt, sogar Routinier Matthias Pompe aus dem Dürener Spiel zu nehmen, dann haben die SWD powervolleys einen schweren Stand. In den Köpfen bleibt das Spiel sicher nicht lange. Denn das Berlin-Wochenende war kein Schwerpunkt im Trainingsplan. Die Kraft-Vorbereitung ist bereits jetzt auf die Playoffs ausgerichtet. Die SWD powervolleys Düren wollen mit aller Kraft daran arbeiten, den Einzug ins Halbfinale um die Meisterschaft zu schaffen.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 22. 'Februar 2015