SWD powervolleys: Die Zuschauer wieder begeistern


In knapp vier Wochen beginnt die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga. Düren startet am 18. Oktober mit einem Heimspiel gegen den TV Ingersoll Bühl. Viel hat sich getan. Der Name ist neu, evivo düren heißt jetzt SWD powervolleys Düren. Fünf Neuzugänge gehören zum zwölf Mann starken Kader, zwei davon sind Rückkehrer. Gesellschafter und Sponsor Erich Peterhoff sowie der sportliche Leiter Goswin Caro sprechen im Interview über die Liga, die Situation in Düren und die Erwartungen für die neue Saison.

 


Ein Wort zum Gewinn der Bronzemedaille der deutschen Männer bei der WM in Polen...

Caro: Sensationell.

Peterhoff: Hochverdient.

 


In der vergangenen Saison haben Sie Platz fünf in der Bundesliga geschafft. Zufrieden?

Caro: Die Saison ist besser gelaufen als erwartet. Wir haben Platz sechs ausgegeben und Platz fünf gemacht. Wir hatten ein begeisterungsfähiges Team, die Zuschauer haben uns unterstützt. Wir sind sehr zufrieden.

 


Mit Platz fünf war die Mannschaft für den Europapokal qualifiziert. Warum hat der Verein trotzdem darauf verzichtet?

Peterhoff: Wir tun das, weil wir verantwortungsvoll mit unseren Mittel umgehen. Auch wenn die Spieler sich das verdient haben, sehen wir die Zeit noch nicht gekommen, dieses finanzielle Risiko einzugehen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie teuer mehrere Runden Europapokal sein können.

Caro: Das sieht man aber in ganz Europa, dass Mannschaften auf ihren Startplatz verzichten. Da muss der europäische Verband sich was einfallen lassen. Vielleicht spielt man besser in Staffeln, in denen die geografische Lage der Vereine berücksichtigt wird, damit die Reisekosten nicht so hoch sind.

 


Wie lautet die Zielsetzung für die kommende Saison?

Caro: Einen Platz besser abschneiden. Das Team ist so aufgestellt, dass das möglich ist. Das Minimalziel lautet Platz fünf. Aber wir haben noch ein schöneres Ziel. Das lautet: Zuschauer wieder so begeistern und vielleicht noch 100 oder 200 Stammzuschauer mehr gewinnen.

 


Mit Generali Haching und dem Moerser SC haben sich zwei große Teams aus der Liga zurückgezogen. Rückt Düren damit automatisch nicht noch weiter nach oben?

Caro: Das sehe ich nicht so. Ich sehe im Gegenteil Mannschaften aus dem Mittelfeld, die sich deutlich gesteigert haben; auch, weil sie Spieler aus Haching und Moers geholt haben. Ich denke da an Coburg oder Rottenburg. Mitteldeutschland hat sich gut verstärkt, der Aufsteiger Lüneburg stellt eine starke Mannschaft zusammen – um nur einige zu nennen. Ich warne jetzt ganz ausdrücklich davor, zu glauben, das wir ganz von selbst im oberen Drittel landen.

Peterhoff: In der Spitze mag ein Team weggebrochen sein. Dafür erwarte ich ein ausgeglicheneres und besseres Mittelfeld. Da müssen wir uns beweisen.

 


Die Männer-Bundesliga hat in der vergangenen Saison mit dem wirtschaftlichen Aus für drei Vereine negative Schlagzeilen gemacht. Wie ist die Situation in Düren?

Peterhoff: Wir haben in der vergangenen Saison wirtschaftlich wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir kriegen immer mehr Luft zum Atmen. Das macht uns das Arbeiten viel leichter. Die Sponsoren haben uns fast alle schon bald nach der vergangenen Saison eine neue Zusage gegeben. Das ist unsere gesunde Basis.

 


Wie schätzen Sie den neuen Kader ein? Ist er besser als das Team der vergangenen Saison?

Caro: Ich möchte da gar keine Vergleiche ziehen. Das Team aus der vergangenen Saison zählt zu meinen Lieblingsmannschaften, weil es so toll gearbeitet hat. Wir haben uns bemüht, gute Spieler zu kriegen, haben aber auch gute Spieler verloren. Was für das neue Team spricht: Da sind mit Tomas Kocian und Blair Bann zwei Spieler zurückgekommen. Das bedeutet, dass wir jetzt eigentlich nur drei Neue dabei haben mit Marvin Prolingheuer, Oskar Klingner und Jan-Philipp Marks. Das sind alles gute Spieler. Man kann ja mal erwähnen, dass drei unserer Spieler (Marvin Prolingheuer, Jaromir Zachrich und Georg Klein) zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft gehören, die gerade so sensationell Bronze bei der WM geholt hat.

 


Bei den Neuzugängen sind einige Namen dabei, die vor einem halben Jahr vielleicht noch als eine Nummer zu groß für Düren angesehen wurden. Ist der Kader stärker geworden, als sie das vor Beginn der Planungen vermutet haben.

Peterhoff: Das könnte man schon so sagen. Wir haben es geschafft, mehr Spieler zu halten und zurückzuholen, als wir uns das zu Jahresbeginn erhofft haben. Uns hat ja oft das Schicksal ereilt, dass wir unsere besten Spieler nach einer Saison an größere Klubs verlieren. Mit AJ Nally ist das auch passiert. Mit einigen anderen aber dieses Jahr nicht.

Caro: Es ist ja alles andere als ein schlechtes Zeichen, dass Spieler zu uns zurückkommen. Die Spieler reden miteinander. Wenn sie dann sagen, dass die Stimmung in Düren gut ist und der Verein zuverlässig, dann hat man gute Karten. Vor allem in Zeiten, in denen Spieler miterleben, wie viele Klubs finanzielle Probleme haben.

 


Die größte Neuigkeit zwischen den Spielzeiten war die Umbenennung: aus evivo düren wurden die SWD powervolleys Düren. Daran werden sich viele erst gewöhnen müssen.

Peterhoff: Das war 2001 ja auch so, als wir nicht mehr Dürener TV hießen, sondern evivo düren. Wir haben volles Verständnis dafür, dass die Stadtwerke Düren als Namensgeber die Option der Umbenennung gezogen haben. Die Marke evivo gab es nicht mehr. Und wenn man Namensgeber ist, dann will man sich auch wiederfinden. Für uns ist das toll, wir behalten die Stadtwerke als wichtigen Partner. In Zeiten, in denen andere Klubs große Sponsoren verlieren, ist das sehr viel wert.

 

Quelle: SWD Powerdays - 21.09.2014

 

SWD powervolleys: Der nächste Fortschritt

 

Revanche geglückt: Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat sein nächstes Testspiel gewonnen. In heimischer ARENA Kreis Düren bezwang Düren das niederländische Team Aibant Lycurgus Groningen mit 4:0 Sätzen. 25:20, 25:18, 25:18, 25:20 lauteten die Satzergebnisse der Partie, in der Trainer Michel Mücke jedem Spieler Einsatzzeiten gab. Ende September hatte Düren ein Testspiel in Groningen noch mit 2:3 verloren. „Da waren wir noch nicht komplett, weil beim ersten Spiel wichtige Spieler gefehlt haben. Diesmal war das eine ganz andere Nummer“, sagte Mücke. Block- und Feldabwehr funktionierten gut, im Aufschlag war Düren besser als der Gegner. Das Angriffsspiel war gut verteilt. „Vor allem über die Mitte hat das gut funktioniert. Ich bin mit der Leistung sehr einverstanden“, lautete Mückes Rückmeldung. Der Trainer wechselte auf allen doppelt besetzten Positionen gleichmäßig durch, jeder Spieler stand zwei Sätze auf dem Feld. „Das Spiel hat wieder gezeigt, dass wir tauschen können, ohne dadurch zu verlieren“, sagte Mücke. Bis zum Saisonstart am 18. Oktober zu Hause gegen den TV Ingersoll Bühl bleibt noch Arbeit zu tun. „Wir wollen uns in jedem Bereich noch steigern“, sagte Mücke.

 

Quelle: SWD Powerdays - 21.09.2014

 

Ian Millar: „Genf ist wie Aachen oder Calgary – mit einem Dach drauf.“

 

Kanadas Reitsport-Legende Ian Millar hat das Spruce Medows `Masters´ gewonnen. Mit seinem Sieg im „CP International präsentiert von Rolex“ hat nun sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter gewonnen. Im Interview erzählt Millar, worauf er sich ganz besonders freut, und wie man zum Held aller Helden im Pferdesport werden kann.

 

Frage: Ihr Rolex Grand Slam hat nun begonnen, wie beurteilen Sie Ihre Chancen bei den kommenden Majors in Genf und Aachen?

Millar: Wir alle wissen natürlich, wie schwer es ist, den Rolex Grand Slam zu gewinnen. Aber wir alle glauben, dass wir es schaffen können, auf den höchsten Berg zu steigen. Warum also nicht auch diese Herausforderung meistern? Jeder, der die Gelgenheit dazu hat, wird versuchen, es zu schaffen. Und eins ist sicher: Der erste Reiter, dem dies gelingen wird, ist eine Legende, er wird der Held aller Helden sein.

 

Frage: Wie beurteilen Sie den Rolex Grand Slam der Springreiter?

Ian Millar: Der Rolex Grand Slam der Springreiter ist eine fantastische Initiative. Solche Ideen sind einfach unbeschreiblich wichtig für unseren Sport. Nicht nur für uns Sportler, sondern auch, um das Springreiten zu promoten. Für das Engagement einer solch prestigeträchtigen Marke wie Rolex sind wir sehr dankbar.

 

Frage: Es wird Ihr erster Start beim CHI Genf sein…

Millar: So ist es, im Palexpo bin ich noch nie gestartet. Schon oft in Aachen, ich habe jedes Mal dort geliebt, aber der CHI Genf hat nie wirklich in meinen Kalender gepasst, daher freue ich mich jetzt ganz besonders drauf.

 

Frage: Was denken Sie denn, was Sie dort erwartet?

Millar: Ich verfolge das Turnier ja aus der Distanz seit langer Zeit. Und nach allem, was ich gehört und gesehen habe, ist die Halle in Genf wie ein Freiluftturnier, so wie Aachen oder Calgary – eben nur mit einem Dach drauf. Sogar einen Teich haben sie dort, unglaublich. Es wird eine große Freude sein, im Dezember in Genf mit dabei zu sein.

 

Quelle: Rolex Grand Slam Pressestelle - 16.09.2014

SWD powervolleys: Erfolgreiches Test-Wochenende

 

“Ich bin zufrieden mit dem Leistungsstand meiner Mannschaft.“ Mit diesem Fazit von Trainer Michael Mücke kehrte der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren von einem Testspielwochenende im niederländischen Zwolle zurück. An zwei Tagen in Folge spielte Düren gegen Lanstede Volleyball. Die erste Partie gewann Düren 3:2, nachdem die Mannschaft schon 0:2 zurückgelegen hatte. „Wir kamen quasi aus dem Bus direkt auf das Spielfeld, um uns aufzuwärmen“, sagte Mücke über eine nicht optimale Spielvorbereitung. Da das erste Spiel in einer kleinen Trainingshalle stattfand, hatten die Dürener zudem Schwierigkeiten, sich an die geringen Ausmaße zu gewöhnen. „Deswegen war es eine starke Leistung, dass wir trotzdem noch gewonnen haben.“

Das zweite Spiel fand im Rahmen der Saisonvorstellung von Lanstede in der offiziellen Spielhalle statt. Hatte Mücke am Vortag fünf Sätze komplett mit einer Formation durchspielen lassen, so setzte er jetzt konsequent die ein, die zuvor Pause hatten. Das umgestellte Team knüpfte trotzdem nahtlos an die letzten drei Sätze des Vortages an und schlug den Gegner letztlich deutlich mit 3:0. „Für mich ist es eine gute Erkenntnis, dass ich jeden Spieler aus unserem Kader bringen kann, ohne dass wir an Qualität verlieren.“

In den verbleibenden viereinhalb Woche bis zum Saisonstart am 18. Oktober zu Hause gegen den TV Ingersoll Bühl arbeitet die Mannschaft jetzt weiter an den Feineinstellungen. Denn dass Düren gemessen am Zeitpunkt der Vorbereitung bereits gut spielt, bedeutet nicht, dass nicht noch Arbeit vor dem Team liegt.

 

Quelle: SWD powerdays - 16.09.2014