Ian Millar: „Genf ist wie Aachen oder Calgary – mit einem Dach drauf.“

 

Kanadas Reitsport-Legende Ian Millar hat das Spruce Medows `Masters´ gewonnen. Mit seinem Sieg im „CP International präsentiert von Rolex“ hat nun sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter gewonnen. Im Interview erzählt Millar, worauf er sich ganz besonders freut, und wie man zum Held aller Helden im Pferdesport werden kann.

 

Frage: Ihr Rolex Grand Slam hat nun begonnen, wie beurteilen Sie Ihre Chancen bei den kommenden Majors in Genf und Aachen?

Millar: Wir alle wissen natürlich, wie schwer es ist, den Rolex Grand Slam zu gewinnen. Aber wir alle glauben, dass wir es schaffen können, auf den höchsten Berg zu steigen. Warum also nicht auch diese Herausforderung meistern? Jeder, der die Gelgenheit dazu hat, wird versuchen, es zu schaffen. Und eins ist sicher: Der erste Reiter, dem dies gelingen wird, ist eine Legende, er wird der Held aller Helden sein.

 

Frage: Wie beurteilen Sie den Rolex Grand Slam der Springreiter?

Ian Millar: Der Rolex Grand Slam der Springreiter ist eine fantastische Initiative. Solche Ideen sind einfach unbeschreiblich wichtig für unseren Sport. Nicht nur für uns Sportler, sondern auch, um das Springreiten zu promoten. Für das Engagement einer solch prestigeträchtigen Marke wie Rolex sind wir sehr dankbar.

 

Frage: Es wird Ihr erster Start beim CHI Genf sein…

Millar: So ist es, im Palexpo bin ich noch nie gestartet. Schon oft in Aachen, ich habe jedes Mal dort geliebt, aber der CHI Genf hat nie wirklich in meinen Kalender gepasst, daher freue ich mich jetzt ganz besonders drauf.

 

Frage: Was denken Sie denn, was Sie dort erwartet?

Millar: Ich verfolge das Turnier ja aus der Distanz seit langer Zeit. Und nach allem, was ich gehört und gesehen habe, ist die Halle in Genf wie ein Freiluftturnier, so wie Aachen oder Calgary – eben nur mit einem Dach drauf. Sogar einen Teich haben sie dort, unglaublich. Es wird eine große Freude sein, im Dezember in Genf mit dabei zu sein.

 

Quelle: Rolex Grand Slam Pressestelle - 16.09.2014

SWD powervolleys: Erfolgreiches Test-Wochenende

 

“Ich bin zufrieden mit dem Leistungsstand meiner Mannschaft.“ Mit diesem Fazit von Trainer Michael Mücke kehrte der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren von einem Testspielwochenende im niederländischen Zwolle zurück. An zwei Tagen in Folge spielte Düren gegen Lanstede Volleyball. Die erste Partie gewann Düren 3:2, nachdem die Mannschaft schon 0:2 zurückgelegen hatte. „Wir kamen quasi aus dem Bus direkt auf das Spielfeld, um uns aufzuwärmen“, sagte Mücke über eine nicht optimale Spielvorbereitung. Da das erste Spiel in einer kleinen Trainingshalle stattfand, hatten die Dürener zudem Schwierigkeiten, sich an die geringen Ausmaße zu gewöhnen. „Deswegen war es eine starke Leistung, dass wir trotzdem noch gewonnen haben.“

Das zweite Spiel fand im Rahmen der Saisonvorstellung von Lanstede in der offiziellen Spielhalle statt. Hatte Mücke am Vortag fünf Sätze komplett mit einer Formation durchspielen lassen, so setzte er jetzt konsequent die ein, die zuvor Pause hatten. Das umgestellte Team knüpfte trotzdem nahtlos an die letzten drei Sätze des Vortages an und schlug den Gegner letztlich deutlich mit 3:0. „Für mich ist es eine gute Erkenntnis, dass ich jeden Spieler aus unserem Kader bringen kann, ohne dass wir an Qualität verlieren.“

In den verbleibenden viereinhalb Woche bis zum Saisonstart am 18. Oktober zu Hause gegen den TV Ingersoll Bühl arbeitet die Mannschaft jetzt weiter an den Feineinstellungen. Denn dass Düren gemessen am Zeitpunkt der Vorbereitung bereits gut spielt, bedeutet nicht, dass nicht noch Arbeit vor dem Team liegt.

 

Quelle: SWD powerdays - 16.09.2014

Holtwick/Semmler peilen Olympia in Rio an


Beachvolleyball-Nationalteam will wieder zu den Sommerspielen

 

Sao Paulo ist die nächste Station auf der World Tour in diesem Jahr, aber das eigentliche Ziel in Brasilien ist und bleibt für Katrin Holtwick und Ilka Semmler die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016. Gut zwei Wochen nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand erklären die Nationalspielerinnen, dass sie ihre Partnerschaft bis zu den Sommerspielen gemeinsam fortsetzen werden. Es war im Grunde ein kurzer Entscheidungsprozess nach den nationalen Titelkämpfen, mit dem Ergebnis, dass „ich weiß, welch tolles Team – und damit meine ich neben allen Trainern auch unser Management, unseren Psychologen und natürlich meine Partnerin – ich um mich herum habe”, sagt Ilka Semmler, „und dass ich trotz anfänglicher Zweifel das Gefühl habe, dieses Projekt durchziehen zu können und zu wollen.” Seit 2006 spielen beide zusammen und Ilka Semmler hatte sich die Entscheidung etwas schwerer gemacht, „weil ich mich selbst noch mal überprüfen wollte, ob ich noch kann und will und was meine Motivation nach so einer langen Zeit im Leistungssport ist.” Bei ihrer Partnerin ist die „Entscheidung schon im Lauf der Saison entstanden”: „Ich habe auch nach so vielen Jahren immer noch Lust zum Training und auf Turniere.”

 

Nach einer Saison, zu der Umstellungen im Team wie dem Einsatz von Tilo Backhaus als neuem Coach gehörte, in der es in der ersten Phase Schwierigkeiten gab, aus der „wir aufgestanden und noch stärker zurück gekommen sind”, so Holtwick, lief es sportlich immer besser. Mit ihrem ersten Grand Slam-Titel, den sie in Gstaad feierten, wurde das Highlight erreicht, Platz drei in Timmendorfer Strand war der vorerst letzte Medaillengewinn.

 

Nun wird der Traum von einer zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen weiter gelebt. Bei der Premiere in London 2012 hatten sie Rang neun erreicht, „jetzt ist der Reiz groß, es besser zu machen”, sagt Katrin Holtwick: „Die ersten Spiele sind eine so große Reizüberflutung, dass man unter seinen Leistungen bleibt, aber in mir schlummert die Vorstellung, es besser machen zu können.” Mit der Erfahrung von dann vier Jahren mehr, glaubt Ilka Semmler, „sind die Chancen auf ein besseres sportliches Resultat sehr realistisch.”

 

Der Grand Slam in Sao Paulo vom 23. bis zum 28. September ist der letzte in diesem Jahr. Ab Januar 2015 beginnt dann die Qualifikationsphase für Rio, die bis zum Frühsommer 2016 dauert. Mit Stand vom 25. August sind Katrin Holtwick und Ilka Semmler als Weltranglisten-Achte das beste deutsche Team. 

 

 

Quelle: Medienservice Holtwick/Semmler - 16.09.2014

Viktoria Arnoldsweiler II : SC Alemannia Straß 1:1 (0:0)

 

Straß blieb auch im dritten Auswärtsspiel auf Kunstrasen, diesmal beim Tabellenführer, ungeschlagen und konnte sich so für die letzte Heimpleite etwas rehabilitieren..

In einem Spiel in dem man zunächst beiden Mannschaften den Respekt voreinander anmerkte, kam der Gastgeber besser ins Spiel, hatte in der 1. Halbzeit mehr Spielanteile ohne jedoch zu dominieren. Gute Torhüter, Marcel Reisgies für Arnoldsweiler und Kevin Leesten für Straß, verhinderten zunächst Torerfolge und so wurde mit 0:0 die Seiten gewechselt. Nach der Halbzeit wurde das Spiel viel ausgeglichener und mit zunehmender Spieldauer übernahm Straß die Regie. Nach einer gelb-roten Karte für Dominik Locker (59.) schien das Spiel für Straß zu laufen, doch das überraschende 1:0 durch Harold Kimuangana (65.) schockte die Gäste. Man gab jedoch nicht auf und konnte sich weitere Torchancen erarbeiten. Raies Arfaoui war es dann vorbehalten, mit einem Tunnel durch die Beine des Torhüters, das verdiente 1:1 zu erzielen (84.). Ein gelb-rote Karte für Tim Schmitz (90.) änderte am Spielverlauf nichts mehr.

Quelle: MA Rainer Lossner - 12.09.2014