SC Alemannia Straß : VfR Bachem 5:2 (2:1)

Verdienter erster Heimsieg der laufenden Saison, der bei konsequenter Chancenausnutzung durchaus höher hätte ausfallen können.
Mit einem Blitzstart, 1:0 Führung durch Marco Weinhold in der 5. Spielminute, eröffnete Straß die Begegnung und zeigte an, dass man alles für diesen Heimsieg tun wollte. Bachem war aber nicht angereist um die Punkte zu verschenken und so entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Gäste durch ein Kopfballtor von Dominik Thome zum 1:1 Ausgleich kamen (19.). Der glänzend aufgelegte Nico Maurin sorgte jedoch, nach Zuspiel von Martin Plum, noch vor der Pause, für die erneute Straßer Führung (32.). Die zweite Halbzeit stand im Zeichen von Goalgetter Thomas Betzer. Mit seinen beiden herrlichen Toren, 3:1 nach Flanke von Raies Arfaoui (58.) u. 4:1 nach Zuspiel von Nico Maurin (68.), brachte er sein Team entscheiden in Führung. Bachem gab sich jedoch nicht auf und dem kurz vorher eingewechselten Patrick Laakmann gelang im Nachsetzen der 2:4 Anschlusstreffer (72.) Straß konnte sich in dieser Phase bei seinem Torhüter, Kevin Leesten bedanken, dass der Vorsprung nicht weiter schmolz. Durch eine Rote Karte für Lamine Toure schwächte sich der Gast (75.), der trotzdem auf weitere Treffer drängte. Die Angriffsbemühungen von Bachem eröffneten aber viele Straßer Konterchancen, die jedoch nicht erfolgreich zu Ende gespielt wurden. Ein weiterer Platzverweis (gelb-rot für Pascal Honnef 90.) begünstigte dann den Treffer durch Felix Beck zum 5:2 Endstand (90+2).

 

Quelle:rainer Lossner - 26.10.2014

 

SWD powervolleys: Das allerletzte Tabu der Bundesliga gebrochen

Premiere für Dürens Volleyballer: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt eine Dürener Mannschaft am Bodensee. Die SWD powervolleys Düren haben mit 3:2 beim VfB Friedrichshafen gewonnen und damit das letzte Tabu gebrochen, dass es für Dürens Volleyballer noch gab. Denn noch nie kehrte man mit einem Sieg im Gepäck zurück vom Bodensee an die Rur. 18:25, 25:22, 25:18, 14:25 15:13 lauteten die Satzergebnisse am Sonntagabend vor 2144 Zuschauern. Der Punktgewinn der Dürener stand schon nach dem dritte Satz fest, den die powervolleys von Anfang bis Ende dominiert hatten. Bis zum zweiten Punkt und dem historischen Sieg mussten die Fans allerdings noch lange zittern. Er stand erst nach einem Tie-Break fest, den Düren am Ende drehen konnte.
„Dieser Sieg tut uns unglaublich gut“, sagte Kapitän Jaromir Zachrich. „Er zeigt einfach, dass wir die Sache nach dem schmerzhaften 0:3 gegen Bühl genau richtig gemacht haben. Wir haben an unsere Stärke geglaubt. Wir wussten, was wir können und haben einfach weiter gemacht.“
Das galt auch für das Aufschlaggewitter, dass der VfB in Satz eins entfacht hatte. Vor allem Geiler und Gontariu sorgten mit ihren Angaben für Chaos bei den SWD powervolleys. Mitte des Satzes fing sich die Mannschaft, kämpfte sich auf 18:20 heran, um dann doch von den starken Aufschlägen und der guten Block- und Feldabwehr der Friedrichshafener abgefertigt zu werden.
Die Mentalität, weiter zu machen, hat sich aber bald bezahlt gemacht. Denn die Annahme stand in den Durchgängen zwei und drei sicher, gleichzeitig ließ der VfB in Sachen Aufschlag nach. „Sie haben ihre Aufschläge nicht mehr so getroffen. Und dann mussten sie Volleyball spielen. Und da waren wir heute einen Tick besser“, fasste Trainer Michael Mücke die Partie zusammen. Ein Grund für die Dürener Stabilität hieß Dennis Barthel. Der 18-Jährige kam in Satz zwei auf das Feld, spielte stark in der Annahme und verlieh dem Team so Stabilität. „Das freut mich sehr für den Jungen. Ich glaube, jetzt im Moment weiß er noch gar nicht, was er da geschafft hat“, sagte Mücke direkt nach der Partie.
Zwei Durchgänge lang war Düren jetzt auch in der Abwehr und im Verwerten von Angriffen aus der eigenen Abwehr besser. „Wir haben das als Team geschafft. Jeder Spieler war auf dem Feld, jeder hat heute einen guten Beitrag geleistet“, lautete Mückes Urteil über das Spiel seiner Mannschaft. Satz drei wurde dann sogar zum Selbstläufer. Bei Düren klappte alles, beim VfB nichts, selbst die einfachen Aktionen nicht – seltene Bilder am Bodensee.
Die Häfler schüttelten sich, fanden im vierten Satz den Druck im Aufschlag wieder und die SWD powervolleys verloren ihre Sicherheit. „Da haben wir uns auch ein bisschen selbst rausgeschossen“, spielte Zachrich auf die hohe Fehlerquote im Dürener Spiel an. 14:25 – eine klare Sache für den VfB.
Trotzdem blieben die SWD powervolleys ihrem Motto treu: Weitermachen! Im Tie-Break war Düren schon mit 3:6 hinten, behielt aber die Nerven und produzierte weniger Fehler als die Gastgeber. Zum 6:7 verteidigte Abwehrchef Blair Bann stark, Marvin Prolingheuer langte im Gegenangriff hin. Der Punkt zum 7:7 war der längste Ballwechsel der Partie mit vielen Angriffschancen auf beiden Seiten. Dürens Block- und Feldabwehr stand („Ich glaube, da war ich fast an jedem Ball dran“ Jaromir Zachrich). Am Ende verwandelte der VfB den Angriff, der Punkt ging aber aufgrund eines Linienfehlers an Düren. 11:11 stand es, als Jan-Philipp Marks mit zwei starken Aufschlägen die entscheidende Dürener Führung vorbereitete. Zum 12:11 punktete Prolingheuer im Gegenangriff, zum 13:11 landete ein VfB-Angriff im Aus. Den Matchball zum 15:13 wuchtete Prolingheuer dann ins Feld und löste damit einen Jubelfeier über einen historischen Sieg aus.
Später wurde der 2,10-Meter-Riese auch zum besten Spieler der Partie gewählt. „Völlig verdient“, wie sein Trainer feststellte. 23 Punkte gingen auf Prolingheuers Konto, im Tie-Break vollendete er die wichtigen Angriffe.
Viel Zeit für eine Jubel-Party bleibt nicht. Schon am Mittwoch geht es weiter in der Volleyball Bundesliga. Dann trifft Düren zu Hause um 20 Uhr auf den CV Mitteldeutschland.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Dueren - 27. Oktober 2014

 

SWD powervolleys: Rückschlag zum Saisonstart

SWD powervolleys: Rückschlag zum Saisonstart

 

Nach dem Spiel saß der Schock tief. Denn der Saisonstart war ganz und gar nicht so gelaufen, wie es sich die SWD powervolleys Düren erhofft hatten. Mit 0:3 hat Düren vor 1900 Zuschauern in der ARENA Kreis Düren das Auftaktspiel der Volleyball Bundesliga gegen den TV Ingersoll Bühl verloren. Die Mannschaft konnte ihr Potenzial nur phasenweise zeigen, spielte unter dem Strich nicht so konstant wie der Gegner. 16:25, 26:28, 22:25 lauteten die Satzergebnisse. „Ich habe da jetzt erst mal keine Erklärung“, sagte Kapitän Jaromir Zachrich. „Wir haben in der Woche nämlich großartig trainiert.“ Davon konnte die Mannschaft aber nur in den Sätzen zwei und drei teilweise etwas zeigen. Leider meistens dann, wenn sie schon im Rückstand war und diesem hinterher laufen musste. „Bühl war konstanter als wir und hat weniger Fehler gemacht“, stellte Trainer Michael Mücke nach der Partie fest.

Die Geschichte von Satz eins ist schnell erzählt. Beim Stand von 11:14 nahm Mücke Hauptangreifer Sebastian Gevert nach vier Angriffsfehlern vom Feld, für ihn kam der Ex-Bühler Marvin Prolingheuer. Der konnte aber zunächst nicht eingreifen, weil Dürens Annahme für einen Moment neben sich stand und fünf Aufschläge in Folge kassierte. Beim Stand von 12:21 war deutlich abzusehen, dass die SWD powervolleys ein ganz schweres Stück Arbeit vor sich hatten.

Eines, vor dem Düren aber keinesfalls zurückschreckte. Zur ersten technischen Auszeit in Durchgang zwei lag Düren 8:4 vorne, weil die Block- und Feldabwehr gegen Bühls beeindruckenden Schnellangreifer Magloire funktionierte und Prolingheuer die Bälle im Gegenangriff verwertete. Trotzdem lieb Bühl unbeeindruckt und arbeitete sich langsam und mit viel Geduld zurück. Als die wichtige 20-Punkte-Marke erreicht war, zahlte sich die Geduld der Gäste aus. Zweimal verteidigten sie immer wieder, zweimal machten sie mit dem ersten Gegenangriff die Punkte und führten 21:20. Düren schlug zurück, in Form eines krachenden Blocks von Georg Klein gegen Magloire. Ansonsten gehörte die Block-Hoheit den Bühlern. Das zeigte sich in den wohl vorentscheidenden Momenten der Partie. Bühls australischer Nationalspieler Mote war am Ende zwei Mal zur Stelle und blockte sein Team zum 28:26.

Das zeigte Wirkung bei Düren, auch über die zehnminütige Satzpause hinaus. Schnell lag Düren 1:5 hinten. Bis zum 16:16 kämpften sich die Gastgeber wieder heran. Wie schon im zweiten Satz war das Momentum da, die Stimmung in der ARENA Kreis Düren passte. Doch Düren konnte nicht profitieren, sondern machte zwei Fehler in Folge. Bühl führte 19:16. Die SDW powerolleys wehrten sich, kamen erneut auf 21:22 heran. Dann folgten zwei weitere Fehler und die Partie war verloren.

„Wir haben uns immer wieder rangekämpft. Allerdings ist es uns nicht gelungen, uns die Belohnung dafür abzuholen“, fasste Jaromir Zachrich zusammen. Die Niederlage sei zwar ein Rückschlag, aber kein Beinbruch. „Wenn ich unsere Leistung im Training sehe, dann weiß ich, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte der Kapitän.

Positiv aus Dürener Sicht war, dass alle Wechsel gut funktionierten. Im Verlauf der Partie kam Marvin Prolingheuer für Sebastian Gevert in die Partie und spielte stark. Oskar Klingner ersetzte Jaromir Zachrich, Jan-Philipp Marks folgte auf Steven Hunt. Alle halfen sie dem Dürener Spiel weiter. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil Düren nicht konstant und geduldig genug spielte. „Wir haben uns heute selbst geschlagen“, sagte Marvin Prolingheuer.

Am kommenden Sonntag tritt Düren auswärts beim VfB Friedrichshafen an. Angesichts der schwere der Aufgabe ist klar, dass eine deutliche Leistungssteigerung vor allem in Sachen Fehlervermeidung und Konstanz her muss, um am Bodensee zu bestehen. „Wir haben im Training gut gearbeitet und wir werden das auch weiterhin tun“, sagte Trainer Michael Mücke.

 


Quelle: SWD powervolleys Düren - 19.10.2014

SWD powervolleys: Schluss mit den Testspielen

Das Testen ist vorbei. Jetzt geht für den Volleyball Bundesligisten SWD powervolleys Düren ein letztes Mal zurück ins Training, um den Feinschliff für den Saisonstart am 18. Oktober zu Hause gegen den TV Ingersoll Bühl zu machen. Von den drei letzten Testspielen am Wochenende konnte Düren zwei gewinnen und hat eines verloren. Den Auftakt machte ein Spiel in der heimischen ARENA Kreis Düren gegen den belgischen Erstligisten Guibertin, das Düren mit 3:1 gewann. Am Sonntag folgte ein Kurzturnier im belgischen Lennik, in dem Düren zuerst mit 2:1 gegen den französischen Zweitligisten Cambrai gewann und dann den Gastgebern 0:2 unterlag. „Das Wochenende war eine deutliche Steigerung zu dem davor“, sagte Dürens Kapitän Jaromir Zachrich. Eine Woche zuvor hatte es in Frankreich viele Erkenntnisse, aber keine Sieg in drei Spielen gegeben. Wohl auch, weil die Mannschaft zuvor mehrere Tage ohne Ball gearbeitet hatte.


Diesmal sah das Spiel schon wieder viel besser aus. Trotzdem war die Partie gegen Guibertin eine zähe Angelegenheit. Der erste Kontakt, also Aufschlag oder Annahme, waren nicht so stark wie erhofft. Düren musste hart arbeiten, um die defensiv starken Belgier zu bezwingen. Tomas Kocian und Marvin Prolingheuer spielten im Zuspiel und auf der Diagonalen durch. Am Folgetag in Belgien vollzog Trainer Mücke den kompletten Wechsel und ließ Ciaran McGovern und Sebastian Gevert ran. „Wir können auf jeder Position stark wechseln. Das könnte einer unserer großen Stärken werden“, sagte Zachrich.


Perfekt läuft das Dürener Spiel noch nicht. Das wurde bei der Niederlage gegen Lennik klar. „Ich hätte die Testspielphase natürlich gerne mit einem Sieg abgeschlossen“, sagte Zachrich. „Jetzt gehen wir in die letzten zwei Trainingswochen und wissen, dass wir noch Arbeit vor uns haben. Das ist auch nicht verkehrt.“ Abstimmung, Aufschlag, Block – Zachrich fallen noch ein paar Bereiche mit Luft nach oben ein.

 

Quelle: SWD powervolleys - 06.10.2014