Rudy Verhoeff kehrt doch zurück

Der Mittelblocker Rudy Verhoeff hat den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren verlassen. Das war Stand der Dinge Anfang Juni. Jetzt kehrt Rudy Verhoeff doch zurück nach Düren, diesmal aber auf einer anderen Position: Die SWD powervolleys heißen ihren neuen Diagonalangreifer aus Kanada herzlich willkommen. „Das ist eine ein wenig seltsame Sache“, beschreibt Verhoeff, wie er doch noch den Weg zurück gefunden hat. An Verhoeffs Stelle hatten sich die Dürener Verantwortlichen für Mittelblocker Tim Broshog entschieden. Broshogs Zusage lag früher vor, damit war der Mittelblock dicht. Verhoeff hatte andere Pläne, die sich aber nicht erfüllten. „An dem Tag, als meine Verhandlungen mit einem anderen Klub gescheitert sind, meldete sich Dürens neuer Trainer Tommi Tiilikainen noch einmal bei mir“, sagt Verhoeff. Tiilikainen hatte beobachtet, das Verhoeff bei der kanadischen Nationalmannschaft eine Art Umschulung macht, vom Mittelblock auf die Position des Hauptangreifers auf der Diagonalen. In der Weltliga hat der 27-Jährige seine Sache so gut gemacht, dass er sich auf Tiilikainens Zettel für den Ersatz von Sebastian Gevert gespielt hat. „Ich will ohnehin auf die Diagonale umsatteln“, sagt Verhoeff. „In Düren habe ich die Möglichkeit, das auf sehr hohem Niveau zu tun.“ Auch Tommi Tiilikainen freut sich, dass mit Rudy Verhoeff einer der Führungsspieler aus der vergangenen Saison zurückkehrt. „Rudy ist rundum ein sehr gut ausgebildeter Spieler. Er hat jetzt schon gutes Niveau bewiesen und wird hart dafür arbeiten, schnell besser zu werden auf der Diagonalen“, sagt Dürens neuer Trainer. „Und er passt mit seiner positiven Einstellung bestens in die Mannschaft.“

Rudy Verhoeffs Rückkehr versetzt die SWD powervolleys in der Volleyball Bundesliga in eine Situation, die bei keinem der Konkurrenten zu finden ist: Düren hat mit Verhoeff und seinen zwei Mitspielern aus der kanadischen Nationalmannschaft, Blair Bann und Jay Blankenau, drei Spieler in seinen Reihen, die bald bei den Olympischen Spielen in Rio starten.

Der Dürener Kader für die kommende Saison: Marvin Prolingheuer, Rudy Verhoeff (Diagonal), Blair Bann (Libero), Michael Andrei, Jaromir Zachrich, Tim Broshog (Mittelblock), Dennis Barthel, Romans Sauss (Außenangriff), Jay Blankenau, Jani Sippola (Zuspiel).


Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Benefizveranstaltung "Peter & Paul" in Düren

am Freitag, den 24. Juni 2016 findet im Stadion des Dürener Turnverein 1847, Dr.-Overhues-Allee, der „18. Peter & Paul“ - Benefizlauf zu Gunsten von Kindern mit Beeinträchtigungen in der Region statt. Eine Veranstaltung, die in den letzten Jahren mehr als 1500 Teilnehmer zählen konnte!

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und endet um 20 Uhr.

Um 19 Uhr 58, gehen „Peter“ Borsdorff & „Paul“ Larue, Dürens Bürgermeister, begleitet von vielen Kindern in die letzte Runde um anschl. siebenundzwanzig Spendenschecks (15.000 Euro) zu übergeben.

Unterstützt werden mit jeweils 500 Euro:

FB.-Jugend des FC Niederau, Sonderkita Rölsdorf, Kita St. Anna, Kinderheim St. Josef, Louis-Braille-Schule, Kita Eschfeldkids in Düren, Grundschule Merken, Verein Lebensfreude Jülich, Verein Pänz met Hätz in Düren, Aktion „Gegen Kinderarmut in Düren“, Lebenshilfe Aachen, Stephanusschule in Jülich, Interessengemeinschaft Sorgenkinder Merzenich, Christophorusschule in Düren, Behindertensportclub Elsenborn in Belgien, Bürgewaldschule 1 u. 2 in Düren, Kita „Arche“ in Aldenhoven, Jugendgruppe beim SKF Düren, St. Arnoldus Kindergarten in Rölsdorf, Kita Tabaluga in Düren, Papst-Johannes-Haus in Düren, Städt.Kita in der Passstraße in Aachen, Cornetzhofschule in Düren, Kita Villa Pytlik in Mariaweiler sowie eine Familie in Düren.

Nach einem Sportunfall hat die 18-jährige Victoria Freihöfer aus Simmerath ihr Sehvermögen verloren. Zur Finanzierung einer Behandlung in Berlin erhält sie 2000 Euro.

Quelle: Pressestelle Peter Borsdorff

 

 

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2016

Von Dienstag, 21. Juni bis Samstag, 25. Juni finden im Europasportpark in Berlin die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2016 statt. Erwartet werden insgesamt 1 574 Teilnehmer mit 5 192 Einzelstarts.

Aus dem Schwimmbezirk Aachen schafften sieben Schwimmerinnen und Schwimmer aus vier Vereinen mit insgesamt 14 Starts den Sprung nach Berlin. Qualifiziert haben sich vom Aachener SV 06 Friederike von Arnim (Jahrgang 1999) über 100 m/200 m Rücken, Mateus Naves Brigido (Jahrgang 1996) über 50 m/100 m Schmetterling, 50 m/100 m Freistil, 50 m/100 m Brust, vom Dürener TV Hannah Faust (Jahrgang 2000) über 1 500 m Freistil, von der SG Erkelenz-Hückelhoven Nina Holt (Jahrgang 2003) über 100 m Rücken, Noel Xilouris (Jahrgang 1999) über 50 m Brust und vom VfR Übach-Palenberg Kim Giang (Jahrgang 2002) über 100 m Brust und Thimo Dronske über 100 m/200 m Brust.

Quelle: Pressestelle Schwimmbezirk Aachen

 

CHIO Aachen: Ahlmann, Beerbaum, Deußer, Ehning und Michaels-Beerbaum reiten für Deutschland im Mercedes-Benz Nationenpreis

Mit den ganz großen Namen und somit einer überaus erfahrenen Mannschaft wollen die deutschen Springreit-Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann den Mercedes-Benz Nationenpreis beim CHIO Aachen bestreiten. Christian Ahlman, Ludger Beerbaum, Daniel Deußer, Marcus Ehning und Meredith Michaels-Beerbaum werden am Abend des 14. Juli für Deutschland reiten. Wir sprachen mit Otto Becker über seine Erwartungen und Hoffnungen.

Frage: Ihre Reiter sind derzeit sehr erfolgreich, mit welchen Erwartungen kommen Sie nach Aachen?

Otto Becker: In der Tat sind alle nicht nur recht erfolgreich, sondern vor allem sehr konstant. Wir hoffen natürlich sehr, dass wir das in Aachen fortführen können – dazu müssen wir alle hochkonzentriert weiterarbeiten.

Frage: Sie haben so viel erreicht – lässt Sie der fehlende Sieg im Aachener Nationenpreis als Trainer kalt, oder nagt es doch an Ihnen?

Becker: Na klar würde ich auch als Trainer gerne in Aachen gewinnen, keine Frage. Aber Druck mache ich mir keinen, erzwingen lässt sich ohnehin nichts. Schauen Sie sich meinen Kollegen Rob Ehrens aus den Niederlanden an, der ist schon viel länger Bundestrainer als ich es in Deutschland bin. Seinen Heim-Nationenpreis in Rotterdam hat er aber auch noch nie gewinnen können.

Frage: Sie haben sich recht früh für diese fünf Reiter entschieden – warum?

Becker: Diese fünf sollen auch unser Team für die Olympischen Spiele in Rio sein. Durch die frühzeitige Nominierung möchten wir Planungssicherheit schaffen – für uns, die Sportler, das Umfeld und natürlich in erster Linie die Pferde. So können wir jetzt schon gemeinsam planen, wie für jeden Einzelnen der Weg aussieht, der ja über Aachen bis nach Rio führt.

Frage: Sie kennen den CHIO Aachen seit langer Zeit. Was macht für Sie das Besondere des Turniers aus?

Becker: Für mich fühlt es sich immer ein bisschen so an, als würde ich nach Hause kommen. Trotz der Größe des Turniers hat es sich seine familiäre Atmosphäre bewahrt, viele Leute kennt man seit vielen Jahren. Und der CHIO entwickelt sich immer weiter, es ist eine tolle Mischung aus Professionalität, Super-Bedingungen und Atmosphäre. Und bei aller Show, allem Event – der Sport steht in Aachen immer im Mittelpunkt. Dazu gehört auch, dass die Bedingungen perfekt sind, der Boden, die Stallungen – alles ist in einem sehr guten Zustand. Und beim Mercedes-Benz Nationenpreis oder dem Rolex Grand Prix ins ausverkaufte Hauptstadion einzureiten – das ist Gänsehaut pur, dieses Gefühl habe ich an keinem anderen Ort der Welt erlebt.

Quelle: Pressestelle ALRV