Meisterhafte Vorstellung des Bezirksligisten GFC Düren 99

GFC Düren 99 : SC Alem. Straß 6:1 (3:0)                                                  

Die Gäste, die personaltechnisch gesehen aufgrund von Verletzungen und Sperren auf der letzte Rille liefen, hatten der besten Offensive der Liga nicht viel entgegen zu setzen und so stand es bereits nach 13 Minuten durch Kai Mucha (6.) und 2 x Michael Strauch (7. u. 13.) 3:0 für den Gastgeber. Insbesondere beim Fallrückzieher zum 3:0 applaudierten auch die Straßer Zuschauer. Danach kamen die Straßer etwas besser in das Spiel, hatten auch Torchancen, die jedoch Denis Düren, im Tor des GFC, vereitelte. Nach der Pause ähnlicher Beginn, denn bereits in der 49. Spielminute erzielte Julian Nießen das 4:0. Dem 1:4 Anschlusstreffer durch Oliver Fuß (54.) ging der einzige Lapsus von Torwart Düren voraus, der eine Flanke durch die Hände gleiten ließ. Zwar hatten die Straßer auch danach noch 2-3 gute Torchancen doch Björn Salger (67.) und erneut Michael Strauch (68.) schraubten das Endergebnis auf ein verdientes 6:1. Schwerer als diese Niederlage wiegt für die Straßer die Verletzung von Michael Marx, der mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz getragen werden musste (72.).

Quelle: Mitarbeiter Rainer Lossner - 27. Mai 2015

 

Erstes Kräftemessen mit der Weltspitze

Beachvolleyball-Nationalteam Holtwick/Semmler startet beim Grand Slam in Moskau

Die Energiespeicher sind aufgefüllt, die Analysen der ersten beiden Turniere 2015 sind abgeschlossen, jetzt können sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler voll und ganz dem ersten großen Kräftemessen auf internationaler Ebene widmen. Ab Mittwoch starten sie beim ersten Grand Slam des Jahres, der in Moskau ausgetragen wird. 32 Teams im Hauptfeld kämpfen um wertvolle Weltranglistenpunkte und einen möglichst hohen Anteil am Gesamtpreisgeld in Höhe von 400.000 US-Dollar.

Bereits am Pfingstmontag sind Katrin Holtwick und Ilka Semmler in die russische Hauptstadt gereist. „Wir sind fit, es kann losgehen”, heißt es aus dem Teamlager. Hinter den Beachvolleyball-Profis liegt eine anstrengende Trainingsphase, in der sie sich zuletzt gemeinsam mit den Spanierinnen Liliana Fernandez Steiner und Elsa Baquerizo McMillan auf den Grand Slam vorbereitet haben. „Wir haben uns Zeit genommen, die ersten Wettkämpfe in Münster und Luzern akribisch aufzuarbeiten”, sagt Coach Tilo Backhaus.

Zwei Wochen Pause für Regeneration und Aufbau wird es in den kommenden Wochen kaum einmal geben. Dafür ist der internationale Wettkampfkalender zu engmaschig gestaltet. Moskau bildet den Auftakt zu fünf Grand Slams, dazu kommen vier Turniere der neuen Major Series sowie als Höhepunkt in diesem Jahr die Weltmeisterschaft vom 26. Juni bis zum 5. Juli in den Niederlanden.

In der russischen Metropole treffen Katrin Holtwick und Ilka Semmler auf die komplette Weltspitze. Erstmals werden auch alle brasilianischen und US-amerikanischen Top-Duos beweisen müssen, was sie im Winter dazugelernt haben. „Alle werden versuchen, ihren Status Quo zu optimieren”, sagt Katrin Holtwick. Dabei müssen sie sich vor allem der verstärkten Gegenwehr der europäischen Szene stellen, glaubt Ilka Semmler: „Ich denke, es wird sich das Phänomen fortsetzen, dass Europa stark im Kommen ist.” Dabei denkt sie auch gern an die eigenen Erfolge zurück wie den Grand Slam-Sieg im vergangenen Jahr in Gstaad in der Schweiz.

An Turniere in Moskau gibt es überwiegend gute Erinnerungen, „wir waren 2009 auch schon mal im Halbfinale”, sagt Katrin Holtwick. Im letzten Jahr lief es nicht so gut, „aber dieses Mal wird es besser”, verspricht Tilo Backhaus, der das Frauen-Hauptfeld mit Blick auf die Olympia-Qualifikation als sehr ausgeglichen einstuft: „Es wird Teams geben, mit denen jetzt noch keiner rechnet, es wird aber auch welche geben, die die Spitze wieder verlassen werden.”

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - 27. Mai 2015

Europameisterschaft des Pferdesports - 125.000 Eintrittskarten verkauft -

FEI-Präsident Ingmar de Vos: Europameisterschaft in Aachen wird die Popularität des Pferdesports weiter steigern – 125.000 Karten verkauft – Digitale Neuentwicklungen

„Es gibt keinen zweiten Ort wie Aachen“ – sagt Ingmar de Vos, der Präsident des Pferdesport-Weltverbands FEI. Gemeinsam mit den Organisatoren und dem Bundestrainer der deutschen Springreiter Otto Becker stellte er bei einem Pressegespräch die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 vor.

Fünf Disziplinen an einem Ort – das ist das einzigartige Konzept der EM, die vom 11. bis zum 23. August auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers ausgerichtet wird. Rund ein Drittel der verfügbaren Karten ist bereits verkauft, aber „die gute Nachricht ist, dass es für alle Tage und alle Disziplinen noch Karten gibt“, so der Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH Michael Mronz. Und eine weitere gute Nachricht hatte Michael Mronz im Gepäck: Mit Turkish Airlines, einem der vier Generalsponsoren des Turniers, wurde ein neuer Dreijahresvertrag abgeschlossen. Mronz stellte auch eine Reihe von digitalen Projekten vor, die die Europameisterschaft zu einer der modernsten Sportgroßveranstaltungen werden lassen. Unter anderem wurde ein virtueller Flug über das Turniergelände entwickelt.

Dieses Gelände wird für die fünf Disziplinen der Europameisterschaften umgestaltet. So erhält das Deutsche Bank Stadion – hier finden die Voltigier- und Reining-Wettbewerbe statt – ein temporäres Dach. Das 40.000 Zuschauer fassende Hauptstadion wurde bereits mit einem Sand-Viereck ausgestattet, um hier die Dressurwettbewerbe ausrichten zu können. „Dressurprüfungen vor dieser Kulisse – das wird einmalig werden“, so Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). Mit der imposanten Aachener Kulisse sind die Springreiter bestens vertraut: „Die Kulisse, das Stadion, das fachkundige Publikum – das macht Aachen aus“, so Otto Becker der Bundestrainer der deutschen Springreiter. Seinen Athleten macht er Mut, selbst diejenigen, die derzeit nicht im A-Kader sind, hätten eine gute Chance, im August in Aachen zu starten. Das Ziel sei natürlich eine Medaille, aber es werde sehr schwierig.

Auch ALRV-Präsident Carl Meulenbergh hob die besondere Stimmung hervor: „Die gesamte Region trägt die Europameisterschaft mit. Die Zuschauer werden neben Spitzensport in der Soers unvergessliche Tage in ganz Aachen erleben.“ Nicht nur deswegen sagte Ingmar de Vos: „Diese Europameisterschaft in Aachen ist ein Multiplikator. Sie wird die Popularität des Reitsports weiter steigern.“

Quellle: Pressestelle ALRV - 26. Mai 2015

Alemannia Straß zuhause ohne Zugriff - verwunderte Fans -

SC Alemannia Straß : GW Brauweiler 0:2 (0:2) 

Viele Straßer Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, hatten sie doch so eine Vorstellung ihrer Mannschaft in dieser Saison noch nicht gesehen. Es lag wohl daran, dass sich mit Brauweiler eine Mannschaft vorstellte, die sich im Abstiegskampf befindet und dies auch auf dem Platz deutlich zeigte, während der Gastgeber zu keiner Zeit Zugriff auf das Spiel bekam. Man kam nicht in die Zweikämpfe, lief dem Gegner fast immer hinterher, ohne dessen Pass- und Aufbauspiel entscheidend verhindern zu können.

Lediglich in der Anfangsphase hatte die Heimelf durch Raies Arfaoui und Olli Fuß drei hervorragende Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Danach gewann Brauweiler immer mehr Spielanteile, die Mirko Reuter mit seinen beiden Toren zum 2:0 (22. u. 32.) bestens zu nutzen wusste. Trotz vieler Bemühungen wurde das Spiel der Strasser auch danach nicht besser und der Anschlusstreffer wollte einfach nicht gelingen. Am Ende konnte man sich beim Torwart Stephan Höreth bedanken, dass Brauweiler das Ergebnis durch Kontern nicht noch ausbauen konnte. Eine gelb-rote Karte für den Gästespieler Raphael Polaczek (74.) und ein Platzverweis für den Straßer Marco Weinhold (83.) beeinflussten das Spiel nur unwesentlich.

Quelle: Mitarbeiter Rainer Lossner - 19. Mai 2015