Letzte Station Sao Paulo

Beachvolleyball-Nationalteam startet beim Grand Slam in Brasilien
Einer geht noch, einmal wird noch Vollgas gegeben: Katrin Holtwick und Ilka Semmler starten
ab Mittwoch beim Grand Slam der World Tour im brasilianischen Sao Paulo. Es ist die letzte von
zehn Stationen in diesem Sommer, bei denen das deutsche Nationalteam bislang glänzend
abgeschnitten hat, so durften sie beispielsweise im Juli den Sieg des Grand Slam in Gstaad in
der Schweiz bejubeln.


In Sao Paulo gilt es noch einmal, alle Kräfte zu mobilisieren. Für das 32er-Hauptfeld, dessen
Pool Matches am Mittwoch starten und am Samstag mit den Spielen um die Medaillen beendet
wird, sind Katrin Holtwick und Ilka Semmler an Nummer drei gesetzt. Seit Samstag sind sie
bereits vor Ort und trainieren auf der Spielstätte. Im letzten Jahr hatten sie beim gleichen Event
Rang fünf belegt. „Es war ein gutes Turnier mit vielen tollen Spielen”, erinnert sich Katrin
Holtwick. Coach Tilo Backhaus gibt die Devise für den Start in diesem Jahr vor: „Wir müssen uns
unserer Stärken bewusst sein und noch einmal richtig Bock haben, uns körperlich und mental zu
quälen.”


Nach den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand Ende August, wo
Holtwick/Semmler die Bronzemedaille gewannen, stand zunächst eine einwöchige Ruhepause
auf dem Programm, bevor wieder intensiv für den Grand Slam trainiert wurde. Seit dem letzten
April-Wochenende läuft die Saison, seither sind die beiden rund um den Globus gejettet und
haben viele Turniere bestritten. Die Station in Sao Paulo wird die letzte für sie in dieser Spielzeit
sein, danach gönnen sie sich eine vierwöchige Pause. Im Winter startet dann die Vorbereitung
auf den im Frühjahr beginnenden Qualifikationszyklus für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de
Janeiro. Für Katrin Holtwick und Ilka Semmler, die kürzlich die Fortsetzung ihrer Partnerschaft
kundgetan hatten, ist es das nächste große Ziel.


Wie es ist, große Ziele anzugehen und sie zu realisieren, haben Katrin Holtwick und Ilka
Semmler bei der Männer-Nationalmannschaft und deren Hallen-WM verfolgt. Die deutsche
Auswahl gewann am Sonntag in Kattowitz/Polen sensationell die Bronzemedaille und die Beach-
Profis haben so gut wie alle Spiele gesehen. „Gerade im sportverrückten Brasilien wurde sehr
viel gezeigt, sogar auf dem Sportkanal Nummer 1”, so Ilka Semmler: „Es ist eine großartige
Leistung der Männer gewesen mit dem verdienten Lohn.” Katrin Holtwick hat es ebenfalls
genossen: „Das hat Riesenspaß gemacht.” Tilo Backhaus zeigte sich „beeindruckt von der
Ausstrahlung und der nötigen Lockerheit. Glückwunsch!”

 

 

Quelle: Medienservice Holtwick/Semmler - 23.09.2014

Finale RheinErft-Akademie-Cup 2014

Am Samstag, den 20.09.2014 fand der letzte Lauf des RheinErft-Akademie-Cup 2014 statt. Austragungsort war der Stadtkurs in Bedburg. Fünf Runden à 2 km galt es zu absolvieren. Zu dieser Abschlussveranstaltung war der Dürener TV mit 18 Aktiven angereist.
Das erklärte Ziel war es, die Führungsposition in der Teamwertung zu verteidigen. Die Auseinandersetzung bei dieser Wertung lief auf einen Fight zwischen dem DTV und dem VFB Multisport Rhein-Erft hinaus. Diese hatten wohl nicht mit der geschlossenen und starken Mannschaftsleistung des DTV gerechnet, da sie lediglich vier starke Läufer gemeldet hatten. Wurde der Gesamtsieger noch von der Konkurrenz gestellt, so lief jedoch Fahd Mellouk in 34:27 Min. sicher auf den zweiten Platz, so dass hier lediglich ein Punkt abgegeben werden musste. Da die Gebrüder Jung mit Viktor (36:47, 2.M30) und Daniel (36:47, 1.U23) geschlossen über die Ziellinie liefen und die Plätze 5 und 6 belegten, war der Gesamtsieg somit trotz des inzwischen starken Regens mit Hagel in trockenen Tüchern. Die weiteren DTVler waren Peter Fleischmann (38:33, 2.M55), Noel Köthe (40:27, 3.M40) und Stephan Nickel (40:34, 4.M45). Dann folgte ein starkes Damenquartett mit Ise Maschmeier, die dank ihrer 42:01 Min. und dem Sieg in der W35 auch den 3.Platz in der Gesamtwertung verteidigte. Ihr folgten Felicitas Stingl (43:22, 1.W45), Simone van Dam (44:17, 3.W40) und Pamela Koch (45:10, 2.W30). Zwischen die Herren Edgar Ulrich (45:11) und Uwe Greif (46:02) schob sich Julia Gossel, die in 45:54 Min. auf den 3.Platz in der Frauenklasse lief. Kurt Baltus (47:30) sowie ein weiteres Damentrio mit Christina Auel (48:21), Doris Peitz (57:12, 2.W55) und Britta Ulrich (57:13) vervollständigten das sehr gute Mannschaftsergebnis mit nicht weniger als 11 Podestplatzierungen.

 

Quelle: Frank Paschke - 23.09.2014

SWD powervolleys: Die Zuschauer wieder begeistern


In knapp vier Wochen beginnt die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga. Düren startet am 18. Oktober mit einem Heimspiel gegen den TV Ingersoll Bühl. Viel hat sich getan. Der Name ist neu, evivo düren heißt jetzt SWD powervolleys Düren. Fünf Neuzugänge gehören zum zwölf Mann starken Kader, zwei davon sind Rückkehrer. Gesellschafter und Sponsor Erich Peterhoff sowie der sportliche Leiter Goswin Caro sprechen im Interview über die Liga, die Situation in Düren und die Erwartungen für die neue Saison.

 


Ein Wort zum Gewinn der Bronzemedaille der deutschen Männer bei der WM in Polen...

Caro: Sensationell.

Peterhoff: Hochverdient.

 


In der vergangenen Saison haben Sie Platz fünf in der Bundesliga geschafft. Zufrieden?

Caro: Die Saison ist besser gelaufen als erwartet. Wir haben Platz sechs ausgegeben und Platz fünf gemacht. Wir hatten ein begeisterungsfähiges Team, die Zuschauer haben uns unterstützt. Wir sind sehr zufrieden.

 


Mit Platz fünf war die Mannschaft für den Europapokal qualifiziert. Warum hat der Verein trotzdem darauf verzichtet?

Peterhoff: Wir tun das, weil wir verantwortungsvoll mit unseren Mittel umgehen. Auch wenn die Spieler sich das verdient haben, sehen wir die Zeit noch nicht gekommen, dieses finanzielle Risiko einzugehen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie teuer mehrere Runden Europapokal sein können.

Caro: Das sieht man aber in ganz Europa, dass Mannschaften auf ihren Startplatz verzichten. Da muss der europäische Verband sich was einfallen lassen. Vielleicht spielt man besser in Staffeln, in denen die geografische Lage der Vereine berücksichtigt wird, damit die Reisekosten nicht so hoch sind.

 


Wie lautet die Zielsetzung für die kommende Saison?

Caro: Einen Platz besser abschneiden. Das Team ist so aufgestellt, dass das möglich ist. Das Minimalziel lautet Platz fünf. Aber wir haben noch ein schöneres Ziel. Das lautet: Zuschauer wieder so begeistern und vielleicht noch 100 oder 200 Stammzuschauer mehr gewinnen.

 


Mit Generali Haching und dem Moerser SC haben sich zwei große Teams aus der Liga zurückgezogen. Rückt Düren damit automatisch nicht noch weiter nach oben?

Caro: Das sehe ich nicht so. Ich sehe im Gegenteil Mannschaften aus dem Mittelfeld, die sich deutlich gesteigert haben; auch, weil sie Spieler aus Haching und Moers geholt haben. Ich denke da an Coburg oder Rottenburg. Mitteldeutschland hat sich gut verstärkt, der Aufsteiger Lüneburg stellt eine starke Mannschaft zusammen – um nur einige zu nennen. Ich warne jetzt ganz ausdrücklich davor, zu glauben, das wir ganz von selbst im oberen Drittel landen.

Peterhoff: In der Spitze mag ein Team weggebrochen sein. Dafür erwarte ich ein ausgeglicheneres und besseres Mittelfeld. Da müssen wir uns beweisen.

 


Die Männer-Bundesliga hat in der vergangenen Saison mit dem wirtschaftlichen Aus für drei Vereine negative Schlagzeilen gemacht. Wie ist die Situation in Düren?

Peterhoff: Wir haben in der vergangenen Saison wirtschaftlich wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir kriegen immer mehr Luft zum Atmen. Das macht uns das Arbeiten viel leichter. Die Sponsoren haben uns fast alle schon bald nach der vergangenen Saison eine neue Zusage gegeben. Das ist unsere gesunde Basis.

 


Wie schätzen Sie den neuen Kader ein? Ist er besser als das Team der vergangenen Saison?

Caro: Ich möchte da gar keine Vergleiche ziehen. Das Team aus der vergangenen Saison zählt zu meinen Lieblingsmannschaften, weil es so toll gearbeitet hat. Wir haben uns bemüht, gute Spieler zu kriegen, haben aber auch gute Spieler verloren. Was für das neue Team spricht: Da sind mit Tomas Kocian und Blair Bann zwei Spieler zurückgekommen. Das bedeutet, dass wir jetzt eigentlich nur drei Neue dabei haben mit Marvin Prolingheuer, Oskar Klingner und Jan-Philipp Marks. Das sind alles gute Spieler. Man kann ja mal erwähnen, dass drei unserer Spieler (Marvin Prolingheuer, Jaromir Zachrich und Georg Klein) zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft gehören, die gerade so sensationell Bronze bei der WM geholt hat.

 


Bei den Neuzugängen sind einige Namen dabei, die vor einem halben Jahr vielleicht noch als eine Nummer zu groß für Düren angesehen wurden. Ist der Kader stärker geworden, als sie das vor Beginn der Planungen vermutet haben.

Peterhoff: Das könnte man schon so sagen. Wir haben es geschafft, mehr Spieler zu halten und zurückzuholen, als wir uns das zu Jahresbeginn erhofft haben. Uns hat ja oft das Schicksal ereilt, dass wir unsere besten Spieler nach einer Saison an größere Klubs verlieren. Mit AJ Nally ist das auch passiert. Mit einigen anderen aber dieses Jahr nicht.

Caro: Es ist ja alles andere als ein schlechtes Zeichen, dass Spieler zu uns zurückkommen. Die Spieler reden miteinander. Wenn sie dann sagen, dass die Stimmung in Düren gut ist und der Verein zuverlässig, dann hat man gute Karten. Vor allem in Zeiten, in denen Spieler miterleben, wie viele Klubs finanzielle Probleme haben.

 


Die größte Neuigkeit zwischen den Spielzeiten war die Umbenennung: aus evivo düren wurden die SWD powervolleys Düren. Daran werden sich viele erst gewöhnen müssen.

Peterhoff: Das war 2001 ja auch so, als wir nicht mehr Dürener TV hießen, sondern evivo düren. Wir haben volles Verständnis dafür, dass die Stadtwerke Düren als Namensgeber die Option der Umbenennung gezogen haben. Die Marke evivo gab es nicht mehr. Und wenn man Namensgeber ist, dann will man sich auch wiederfinden. Für uns ist das toll, wir behalten die Stadtwerke als wichtigen Partner. In Zeiten, in denen andere Klubs große Sponsoren verlieren, ist das sehr viel wert.

 

Quelle: SWD Powerdays - 21.09.2014

 

SWD powervolleys: Der nächste Fortschritt

 

Revanche geglückt: Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat sein nächstes Testspiel gewonnen. In heimischer ARENA Kreis Düren bezwang Düren das niederländische Team Aibant Lycurgus Groningen mit 4:0 Sätzen. 25:20, 25:18, 25:18, 25:20 lauteten die Satzergebnisse der Partie, in der Trainer Michel Mücke jedem Spieler Einsatzzeiten gab. Ende September hatte Düren ein Testspiel in Groningen noch mit 2:3 verloren. „Da waren wir noch nicht komplett, weil beim ersten Spiel wichtige Spieler gefehlt haben. Diesmal war das eine ganz andere Nummer“, sagte Mücke. Block- und Feldabwehr funktionierten gut, im Aufschlag war Düren besser als der Gegner. Das Angriffsspiel war gut verteilt. „Vor allem über die Mitte hat das gut funktioniert. Ich bin mit der Leistung sehr einverstanden“, lautete Mückes Rückmeldung. Der Trainer wechselte auf allen doppelt besetzten Positionen gleichmäßig durch, jeder Spieler stand zwei Sätze auf dem Feld. „Das Spiel hat wieder gezeigt, dass wir tauschen können, ohne dadurch zu verlieren“, sagte Mücke. Bis zum Saisonstart am 18. Oktober zu Hause gegen den TV Ingersoll Bühl bleibt noch Arbeit zu tun. „Wir wollen uns in jedem Bereich noch steigern“, sagte Mücke.

 

Quelle: SWD Powerdays - 21.09.2014