BTV Handballer verabschieden sich auf der Oberliga

Birkesdorfer TV - Longericher SC 29:37

Zum vorerst letzten Spiel in der Oberliga erwartete die Truppe des BTVs keinen Geringeren als den amtierenden Meister, Longericher SC.

Im Hinspiel kassierte man mit einem arg gebeutelten Kader eine peinliche Klatsche, die man nun mit einer guten Leistung und Willenskraft  vor eigenem Publikum vergessen machen wollte.

Unter der Leitung von Achim Ernst und Jörg Baumann auf der Bank, die den verhinderten Jozo Petrovic vertraten (Gute Besserung an dieser Stelle!), nahm man sich vor 60 Minuten zu kämpfen und sich somit vernünftig von den Fans zu verabschieden.

Zu Beginn des Spiels funktionierte dies auch sehr gut, denn gestützt auf einen stabilen Yannick Töws im Tor konnte man zunächst sogar mit 4:2 in Führung gehen und das Spiel auch bis zum 7:7 in der 15. Spielminute ausgeglichen gestalten. Dann konnte sich Longerich einen kleinen Vorteil von zwei Toren erarbeiten, doch die Schwarz-Gelben ließen sich nicht so leicht abschütteln und kämpften um jeden Ball. Leider vergab man dann einige Möglichkeiten wieder auf ein Tor heranzukommen, so dass die Seiten beim Stande von 14:16 gewechselt wurden.

In der zweiten Halbzeit zeigte der Sportclub aus dem linksrheinischen Kölner Stadtteil dann allerdings, warum man unangefochten an der Tabellenspitze steht. Scheinbar mühelos zogen sie jetzt davon und zeigten dabei auch noch einen schönen Kempa für die Galerie. Doch der BTV gab sich sehr zur Freude seiner Anhänger nicht auf und erzielte seinerseits auch einige sehenswerte Treffer. Beim Stande von 29:37 erklang die Schlusssirene und die Zuschauer honorierten die Leistung der Gastgeber mit Standing Ovations.

Beide Mannschaften zeigten sich nach Ende des Spiels zufrieden: Der  LSC, weil man sich in der Vorbereitung auf die anstehenden Relegationsspiele um den Aufstieg in die dritte Liga keine weiteren Blessuren einhandelte, und der BTV, da man sich im letzten Heimspiel in der höchsten Spielklasse des HVMs noch einmal gut präsentierte.

Den Gästen aus Longerich wünschen wir hiermit viel Erfolg bei den Aufstiegsspielen!

Vor dem Spiel waren die Spieler, die den Verein verlassen werden, mit einigen Präsenten gebührend verabschiedet worden. Vielen Dank für die tolle Zeit mit zahlreichen Erfolgen und schönen Erinnerungen!

Nach einer Saison, die auch aufgrund zahlreicher Verletzungssorgen schlechter nicht hätte laufen können, wird nun in der kommenden Spielzeit in der Verbandsliga ein Neuanfang gestartet.

 

Es spielten: Töws – Ernst (8), Antons (8/3), Senden (5), Floßbach (3), Mausolf (2), Stärk (2), Eiche (1), Wolff, Brandt 

Quelle: Pressestelle BTV Düren - 20. April 2015

 

SWD Powervolleys mit neuem Trainer - Anton Brams


Die Entscheidung beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren ist gefallen: Anton Brams (27) heißt der künftige Trainer. Brams ist damit im Jubiläumsjahr - Volleyball beim Heimatverein Dürener TV gibt es seit 50 Jahren – der jüngste Bundesliga-Trainer der Dürener Volleyball-Geschichte. „Ich suche immer die Herausforderung, an der ich wachsen kann“, sagt der künftige Trainer der SWD powervolleys zu seiner ersten Station als Chefcoach im Profi-Volleyball. In Abstimmung hat Brams einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben. „Ich spüre da keine Anspannung, weil ich in meinem Alter ein solches Amt übernehme. Ich mache das, weil ich Volleyball nie als Job angesehen habe, sondern weil ich liebe was ich tue.“ An Jahren ist Brams noch jung, an Erfahrung bringt er etwas mit, das vor ihm noch kein Deutscher geschafft hat: Er darf sich als Trainer den Sieg bei der Weltliga – dem jährlichen Konzert der großen Volleyball-Nationen - ans Revers heften. Brams gehört dem Trainer-Team der US-Nationalmannschaft an und hat mit dieser 2014 die Weltliga gewonnen. Das Engagement für Team USA geht weiter, mindestens bis zu den Olympischen Spielen 2016. (Weitere Informationen zu Anton Brams Werdegang und seinen Referenzen finden Sie weiter unten.)
Einen Teil des aktuellen Dürener Kaders kennt Brams noch persönlich aus seiner Zeit als Co-Trainer der Junioren-Nationalmannschaft, als er unter anderem mit Oskar Klingner, Georg Klein und Jan-Philipp Marks gearbeitet hat. „Das Dürener Team hat eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Wir versuchen, den größten Teil zusammen zu halten, weil wir die Möglichkeit sehen, die Mannschaft noch weiter zu entwickeln“, sagte Brams. In dieser Woche trifft er sich zu Gesprächen mit jedem Dürener Spieler. „Genau das ist unser Ziel. Wir wollen die Spieler weiter entwickeln. Wir haben nicht die Möglichkeit, mit großem Budget teure Spieler zu holen. Wir wollen sie aufbauen“, erklären Geschäftsführer Rüdiger Hein und Gesellschafter Erich Peterhoff. Und der sportliche Leiter Gowin Caro fügt hinzu, dass der neue Mann auf dem Dürener Trainerstuhl in Deutschland zwar noch keinen bekannten Namen habe. „Aber er hat schon ungemein viel Erfahrung gesammelt. Er hat unser vollstes Vertrauen.“
Mitbringen will Anton Brams die Sportkultur und die wissenschaftliche Herangehensweise der amerikanischen Volleyballer, die er in den vergangenen Jahren mit dem US-Team und als technischer Koordinator an der Universität von Hawaii kennen und schätzen gelernt hat. „Das US-Team hat Weltstars wie Reid Priddy, Clay Stanley oder Matt Anderson, die alles gewonnen haben. Aber sie sind nie zufrieden und immer bereit, an sich zu arbeiten.“ Das geschehe unter anderem mit hoch-wissenschaftlichen Methoden, beispielsweise was das Erstellen und Auswerten von Statistiken angeht oder die mechanischen Abläufe beim Spiel. Brams hat in den USA als technischer Koordinator entscheidend in diesen Bereichen mitgearbeitet. „Da gibt es Methoden, die bei uns in Deutschland noch kaum einer kennt und die uns sehr weiter helfen können.“ Auch im sport-psychologischen Bereich wird der künftige Dürener Trainer arbeiten. „Die amerikanischen Spieler denken immer nur an den nächsten Punkt. Sie lassen sich nicht von den Bällen zuvor beeinflussen oder vom Spielstand. Das ist eine ihrer Stärken, die ich meinen Spielern auch vermitteln will.“ Und deswegen freut sich der künftige Trainer schon jetzt auf den ersten Punkt im ersten Spiel, den seine Mannschaft erzielen wird. „Und danach konzentrieren wir uns auf den zweiten Punkt.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 20. April 2015

 

31. Internationale Deutsche Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“


Die 31. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters über die langen Strecken finden vom 17. bis 19. April 2015 im Schwimmleistungszentrum in Köln statt. Obwohl die Pflichtzeiten angezogen wurden, ist der Run der Masters ungebrochen. 628 Schwimmerinnen und Schwimmer ermitteln in 1 173 Einzelstarts und 202 Staffeln die Deutschen Meister in den Altersklassen. Neu in das Wettkampfprogramm aufgenommen wurden die 1 500 m Freistil für die Damen, die hier mit 95 Meldungen mit den Männern gleichziehen.

Aus dem Schwimmbezirk Aachen fahren Aida Amini (AK 25, 200 m Rücken) vom Kohlscheider SC, Olivier Esser (AK 30, 1 500 m Freistil) und Sven Kielblock (AK 35, 800 m Freistil, 200 m Rücken, 400 m Freistil) vom Brander SV sowie Guido Hartkopf (AK 45, 400 m Freistil) vom Jülicher Wassersportverein in die Domstadt.

Quelle: Mitarbeiterin Gertrud Wollgarten - 14. April 2015

Volley-Pokalfinale 2016 in Mannheim - SAP Arena -

DVV-Pokalfinale am 28. Februar in Mannheim

Die SAP Arena wird das neue Zuhause für das DVV-Pokalfinale! Am 28. Februar 2016 werden die Volleyball-Pokalendspiele der Frauen und Männer erstmals in der Multifunktionsarena in Mannheim ausgetragen. Der Vorverkauf für die Premiere auf neuem Terrain beginnt im Mai.

„Wir hatten zehn wunderbare Jahre in Halle/Westfalen. Jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu gehen“, sagt DVV-Generalsekretär Jörg Ziegler. „Gemeinsam mit der Volleyball Bundesliga wollen wir die Eventisierung des DVV-Pokalfinals weiter vorantreiben. Die SAP Arena bietet dafür die idealen Voraussetzungen, um auch in den nächsten Jahren für Fans, Sponsoren und TV-Sender zum Magneten zu werden.“

Zuletzt wurden beide Finals im Free-TV übertragen. „Das DVV-Pokalfinale ist in unserer Sportart in jedem Jahr ein absolutes Highlight“, sagt Volleyball Bundesliga-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Das belegen die großartigen Zahlen. Mit etwa 100.000 Zuschauern in den letzten zehn Jahren waren die Endspiele um den DVV-Pokal bei den Volleyballfans äußerst beliebt. Jung fährt fort: „Wir werden die Attraktivität für Zuschauer, Sponsoren und Fernsehsender weiter steigern, damit die Erfolgskurve weiter nach oben zeigt. Dann wird es für jede Spielerin und jeden Spieler weiter ein Traum sein, einmal im Leben beim Pokalfinale auf dem Spielfeld zu stehen.“

Die SAP Arena verfügt über ein riesiges Know-how als Gastgeber von Top-Events. „Mit dem DVV-Pokalfinale können wir eine weitere attraktive Sportart in der SAP Arena anbieten. Als Multifunktionsarena sind wir für dieses Großereignis mit unserer Infrastruktur bestens aufgestellt. Zu Gute kommt uns außerdem das hohe Interesse an Sportveranstaltungen in der Metropolregion Rhein-Neckar“, weiß Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena. „Wir erwarten großen Zuspruch auf diese Erweiterung unseres Veranstaltungsportfolios und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem DVV und der Volleyball Bundesliga.“

Quelle: Pressestelle VBL - 13. April 2015