SWD powervolleys Düren: Erstmals in Solingen


Es gibt ein neues Duell im Westen: Längere Zeit haben die SWD powervolleys Düren auf der Landkarte der Volleyball Bundesliga im Westen alleine dagestanden. Das haben die Solingen Volleys mit ihrem Aufstieg geändert. Am Sonntag ab 16 Uhr stehen sich beide Mannschaften zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel gegenüber. Austragungsort ist die Halle an der Wittkullerstraße. Die Rollen scheinen mit Blick auf die Tabelle klar verteilt zu sein: Düren konnte in sieben Spielen fünf Siege feiern und hat die vermeintlichen Schwergewichte der Liga in der Hinrunde hinter sich. Die Solingen Volleys sind noch sieglos und deswegen Tabellenletzter.

Das ändert für Trainer Tommi Tiilikainen nichts an der Herangehensweise. Er verlangt von seinem Team vollen Einsatz. Denn nur dann können die SWD powervolleys auch mit den Favoriten mithalten und nur dann gelingt es der Mannschaft, die vermeintlichen Außenseiter zu bezwingen. Vor dieser Herausforderung steht Düren am Sonntag. Taktieren und rotieren wird Tiilikainen nicht, was die Startaufstellung angeht. Die Spieler, die in der Trainingswoche den besten Eindruck hinterlassen haben, laufen im ersten Westduell seit Jahren auf.

Auch an den Zielen hat sich nichts geändert. Jedes Training und jedes Spiel soll dazu genutzt werden, um die SWD powervolleys als Team besser zu machen. Das kann die Mannschaft jetzt in Solingen beweisen, wo sie sicherlich von einer größeren Zahl an Fans begleitet wird. Denn Duelle im Westen hat es in jüngster Vergangenheit keine gegeben. Entsprechend groß ist die Freude, dass es jetzt wieder ein Auswärtsspiel gibt, für das die Anreise rund eine Stunde dauert.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

„Running for Kids“ im November 2016: 16 Spenden mit insgesamt 10.392,33 Euro

Peter Borsdorff war auch im November „laufend“ für Kinder unterwegs. Sportlichen Zielen jagt der Dürener längst nicht mehr nach. Sein Augenmerk gilt Kindern in der Region.

Im November konnte der Sportler des Dürener Turnverein 16 Spenden im Gesamtwert von 10.392,33 Euro übergeben

Im Rahmen des Rursee-Marathon-Wochenendes stellte er einer Familie mit zwei behinderten Jugendlichen 3500 Euro für therapeutische Maßnahmen zur Verfügung

Für die Betreuung von Vormundschaften übergab er dem Jugendamt der Stadt Düren 1000 Euro

Spenden über je 750 Euro erhielten aus der „Running for Kids“-Aktion die Offene Ganztagsschule im Dürener Grüngürtel, das Papst-Johannes-Haus, die Regenbogenschule in Stolberg und die Kindertagesstätte St. Martin in Jülich-Stetternich.

Über je 500 Euro freuten sich die Kinder in der Tagesstätte Don Bosco und die Interessengemeinschaft Miesheimer Weg, beide in Düren.

Für zwei Kleinkinder, deren Leben sich nach der schweren Erkrankung der Mutter abrupt verändert hatte, ließ Borsdorff aus Kleidungsstücken der Mutter für 420 Euro besondere Kuschelpuppen, sogenannte MaPaPu (MamaPapaPuppen) anfertigen. Der „Duft“ ihrer Mutter hilft den Kleinen ein wenig über das große Leid hinweg.

Je 250 Euro überbrachte der Ausdauersportler einer Kindertagesstätte in Gemünd/Eifel, sowie für Weihnachtsfeiern im Thomas-Morus-Haus in Düren, beim Bürgerverein Satellitenviertel sowie für die Ferienfreizeit der Kinder in der Pfarre Bergstein/Eifel.

Für Aktivitäten, sowie zur Brauchtumspflege von Kindern im Karneval erhielten der Dürener Kinderprinz Noah I. der Session 2016/17, die Jugend der KG Jonge vom Berg in Merzenich und die Jugend der KG Pannebäckere in Langerwehe insgesamt 472,33 Euro.

Im Dezember wird Borsdorff an vierundzwanzig Tagen, je einem Kind mit einem Geldgeschenk zu einem Weihnachtsgeschenk verhelfen.

Quelle: Pressestelle Büro Borsorff

 

Salut-Festival Aachen 2016: Großer Preis der Aachener Bank e.G. geht nach Niedersachsen Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter begeistern auf dem CHIO Aachen-Gelände

Rund 200 Meter trennen auf dem traditionsreichen Turniergelände des CHIO Aachen die Albert-Vahle-Halle vom 40.000 Zuschauer fassenden Hauptstadion. Einige der Springreiter, die nun unterm Hallendach beim Salut-Festival, einem der wichtigsten Nachwuchs-Turniere in Deutschland, antraten, werden in nicht allzu ferner Zukunft genau dort antreten: Beim bedeutendsten Reitturnier der Welt. Am Wochenende starteten nun 202 Reiterinnen und Reiter in vier Altersklassen. Am abschließenden Sonntag standen nicht nur die prestigeträchtigen Großen Preise auf dem Programm, es entschied sich auch, welche Reiter den Titel der Waldhausen Hallenchampions, der erfolgreichsten Reiter über das gesamte Salut-Festival, erringen konnten.

In der Altersklasse der Jungen Reiter (bis 21 Jahre) gelangen nur einem Starter zwei Nullrunden im Großen Preis der Aachener Bank e.G. – das bedeutete den Sieg für Tim-Uwe Hoffmann vom RV Zeven im Sattel von Canton. Es war sein letzter Start in dieser Altersklasse – er wechselt nun ins Seniorenlager. „Klar, jetzt werde ich versuchen, zur U25-Tour zurück nach Aachen zu kommen. Das Salut-Festival ist großartig, klasse Bedingungen, beste Stimmung, einfach super.“ Zweite wurde Lara Weber mit Chocolate Daisy vor Marie Schulze Topphoff mit Safira. Über alle drei Wertungsprüfungen war Finja Bormann, deren Pferd den schönen Namen „A crazy son of Lavina“ trägt, am erfolgreichsten – sie ist Waldhausen Hallenchampion 2016.

Für die Junioren (bis 18 Jahre) ist der STAWAG-Preis die wichtigste Prüfung des Turniers. 30 Reitern gelang in den vergangenen Tagen die Qualifikation, fünf von ihnen schafften es bis ins Stechen. Hier hatten letztlich Christoph Maack und seine 11-jährige Stute Dyleen die Nase vorn. Beim dritten Start beim Salut-Festival landete der Reiter vom RSV Kirch-Mummendorf ganz vorne. „Ein tolles Turnier“, schwärmte er, „der Parcours ist schwer, die Zuschauer sind pferdebegeistert – und es ist halt Aachen.“ Noch ist es die Halle, vielleicht ja in ein paar Jahren das große Stadion. Waldhausen Hallenchampion der Junioren wurde Kathrin Stolmeijer. Mit einem dritten Platz im STAWAG-Preis konnte sich die 17-Jährige den begehrten Titel sichern.

Joan Wecke hat mit Corina in einem spannenden Stechen den Land Rover Kohl-Preis gewonnen und ist zugleich Hallenchampion in der Altersklasse „Children“ (bis 14 Jahre, auf Großpferden). Auf Platz zwei kam Alisa Knack mit Faible Lafayette, den dritten Rang belegt Henrike Ostermann mit Carinjo. Joans 8-jährige Stute Corina ist sehr schnell und in der Regel fehlerfrei. "Das liegt auch daran, dass ich sie gut reite", so die trockene Analyse der selbstbewussten 14-Jährigen. Und wie geht‘s weiter? "Ich werde versuchen, gut bei den Junioren zu reiten. Das wird schwer, da es sehr viele gute Reiter gibt. Dort muss ich erst einmal reinwachsen.“

Mit gerade einmal 14 Jahren hat Lea-Sophia Gut der Konkurrenz im NetAachen-Preis bereits das Fürchten gelehrt. Fünf Reiter hatten es ins Stechen dieser wichtigsten Prüfung der Ponyreiter (bis 16 Jahre) geschafft, mit Salvador gelang ihr nicht nur eine fehlerfreie Runde, sondern mit auch die schnellste Zeit. NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider gratulierte herzlich zu dieser tollen Leistung, die die Sportlerin selber ganz cool kommentierte: „Die Woche lief super, dennoch habe ich den Sieg heute nicht erwartet“, so die Baden-Württembergerin. Zweite wurde Lisa Schulze Topphoff mit Mentos Junior vor Cheyenne Hopkins mit Mr. Tabby T. Durch den Erfolg im NetAachen-Preis wurde Lea-Sophia Gut auch Waldhausen Hallenchampion der Ponyreiter. Zwei Jahre kann sie noch in dieser Altersklasse antreten, worauf sie sich bereits sehr freut, denn „die Stimmung beim Salut-Festival ist immer super.“

Sehr zufrieden zeigte sich Turnierleiter Frank Kemperman mit den Turniertagen: „Tolle Stimmung, klasse Sport, am Wochenende ein volles Haus – da haben wir nichts zu meckern, ein tolles Turnier.“

Quelle: Pressestelle ALRV

 

SWD powervolleys Düren: Stark zurückgekommen

Im Duell mit dem Meister Berlin Recycling Volleys am Sonntag waren die ersten zwei Sätze so gar nicht nach dem Geschmack der SWD powervolleys Düren gelaufen. Doch dann kam die Mannschaft von Trainer Tommi Tiilikainen zurück und brachte dem Meister immerhin den ersten Satzverlust in dieser Saison in der Volleyball Bundesliga bei. Mit 1:3 hat Düren am Sonntag beim Meister verloren, 12:25, 18:25, 25:18, 21:25 lauteten die Satzergebnisse. Die SWD powervolleys stehen mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf Platz vier der Tabelle.

Die ersten zwei Sätze gegen den Meister lassen sich aus Dürener Sicht schnell zusammenfassen. Bei den SWD powervolleys funktionierte fast nichts – bis auf die Fehlerproduktion. „Auf der anderen Seite hatte Berlin einen Lauf. Das ist eine sehr schwierige Situation“, fasste Tiilikainen zusammen. Den Berlinern gelang es, selbst die fest eingespielten Mechanismen im Dürener Spiel zu stören. Die Gäste kamen viel zu selten dazu, druckvoll anzugreifen und ließen die wenigen Chancen zum Gegenangriff ungenutzt. Beim Meister war das genaue Gegenteil der Fall. In Satz zwei reduzierte Düren die Fehlerquote etwas, aber das reichte nicht, um den Favoriten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Satz drei ließ sich ähnlich schwierig aus Dürener Sicht an. Angriffe landeten im Aus, die Berliner Gegenangriffe schlugen ein. 1:4 lag Düren schon hinten, dann zeigte die Mannschaft, dass sie sich schlicht weigert, einfach aus der Halle geschossen zu werden. Beim 6:5 führte Düren nach einem Berliner Fehler, Spielmacher Jay Blankenau bereitete mit seinen Aufschlägen die 15:13-Führung vor, zum 16:13 blockte Tim Broshog. Drei weitere Blockpunkte und zwei erfolgreiche Gegenangriffe des eingewechselten Rudy Verhoeff später führte Düren 23:15. Mit dem 25:18 war der erste Berliner Satzverlust perfekt.

Im vierten Satz erhöhten die BR Volleys den Druck wieder, führten nach einem Annahmefehler der Dürener und einem Gegenangriff über Robert Kromm 8:4. Zum 15:15 blockten Romans Sauss und Michael Andrei die SWD powervolleys zurück in die Partie. Ein Angriffsfehler und ein Berliner Block leiteten schließlich den entscheidenden Lauf der Berlin ein. So konnte der Meister eine Partie für sich entscheiden, die mit zunehmender Dauer immer mehr an Qualität gewonnen hatte.

„Wir haben heute wieder gezeigt, dass wir zwölf Spieler im Team haben, die uns alle weiterhelfen“, sagte Tiilikainen. Am Sonntag traf das besonders auf Ossi Rumpunen und Rudy Verhoeff zu. Sie wurden eingewechselt und machten Düren im Angriff besser. „Wir haben in Berlin gute Dinge gezeigt und uns Aufgaben mit nach Hause gebracht, an denen wir arbeiten müssen. Das Wichtigste ist, dass wir wieder gezeigt haben, dass immer zurückkommen, egal wie schwierig die Situation vorher war“, fasste Tiilikainen das Wochenende zusammen.