SWD powervolleys: Rückschlag zum Saisonstart

SWD powervolleys: Rückschlag zum Saisonstart

 

Nach dem Spiel saß der Schock tief. Denn der Saisonstart war ganz und gar nicht so gelaufen, wie es sich die SWD powervolleys Düren erhofft hatten. Mit 0:3 hat Düren vor 1900 Zuschauern in der ARENA Kreis Düren das Auftaktspiel der Volleyball Bundesliga gegen den TV Ingersoll Bühl verloren. Die Mannschaft konnte ihr Potenzial nur phasenweise zeigen, spielte unter dem Strich nicht so konstant wie der Gegner. 16:25, 26:28, 22:25 lauteten die Satzergebnisse. „Ich habe da jetzt erst mal keine Erklärung“, sagte Kapitän Jaromir Zachrich. „Wir haben in der Woche nämlich großartig trainiert.“ Davon konnte die Mannschaft aber nur in den Sätzen zwei und drei teilweise etwas zeigen. Leider meistens dann, wenn sie schon im Rückstand war und diesem hinterher laufen musste. „Bühl war konstanter als wir und hat weniger Fehler gemacht“, stellte Trainer Michael Mücke nach der Partie fest.

Die Geschichte von Satz eins ist schnell erzählt. Beim Stand von 11:14 nahm Mücke Hauptangreifer Sebastian Gevert nach vier Angriffsfehlern vom Feld, für ihn kam der Ex-Bühler Marvin Prolingheuer. Der konnte aber zunächst nicht eingreifen, weil Dürens Annahme für einen Moment neben sich stand und fünf Aufschläge in Folge kassierte. Beim Stand von 12:21 war deutlich abzusehen, dass die SWD powervolleys ein ganz schweres Stück Arbeit vor sich hatten.

Eines, vor dem Düren aber keinesfalls zurückschreckte. Zur ersten technischen Auszeit in Durchgang zwei lag Düren 8:4 vorne, weil die Block- und Feldabwehr gegen Bühls beeindruckenden Schnellangreifer Magloire funktionierte und Prolingheuer die Bälle im Gegenangriff verwertete. Trotzdem lieb Bühl unbeeindruckt und arbeitete sich langsam und mit viel Geduld zurück. Als die wichtige 20-Punkte-Marke erreicht war, zahlte sich die Geduld der Gäste aus. Zweimal verteidigten sie immer wieder, zweimal machten sie mit dem ersten Gegenangriff die Punkte und führten 21:20. Düren schlug zurück, in Form eines krachenden Blocks von Georg Klein gegen Magloire. Ansonsten gehörte die Block-Hoheit den Bühlern. Das zeigte sich in den wohl vorentscheidenden Momenten der Partie. Bühls australischer Nationalspieler Mote war am Ende zwei Mal zur Stelle und blockte sein Team zum 28:26.

Das zeigte Wirkung bei Düren, auch über die zehnminütige Satzpause hinaus. Schnell lag Düren 1:5 hinten. Bis zum 16:16 kämpften sich die Gastgeber wieder heran. Wie schon im zweiten Satz war das Momentum da, die Stimmung in der ARENA Kreis Düren passte. Doch Düren konnte nicht profitieren, sondern machte zwei Fehler in Folge. Bühl führte 19:16. Die SDW powerolleys wehrten sich, kamen erneut auf 21:22 heran. Dann folgten zwei weitere Fehler und die Partie war verloren.

„Wir haben uns immer wieder rangekämpft. Allerdings ist es uns nicht gelungen, uns die Belohnung dafür abzuholen“, fasste Jaromir Zachrich zusammen. Die Niederlage sei zwar ein Rückschlag, aber kein Beinbruch. „Wenn ich unsere Leistung im Training sehe, dann weiß ich, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte der Kapitän.

Positiv aus Dürener Sicht war, dass alle Wechsel gut funktionierten. Im Verlauf der Partie kam Marvin Prolingheuer für Sebastian Gevert in die Partie und spielte stark. Oskar Klingner ersetzte Jaromir Zachrich, Jan-Philipp Marks folgte auf Steven Hunt. Alle halfen sie dem Dürener Spiel weiter. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil Düren nicht konstant und geduldig genug spielte. „Wir haben uns heute selbst geschlagen“, sagte Marvin Prolingheuer.

Am kommenden Sonntag tritt Düren auswärts beim VfB Friedrichshafen an. Angesichts der schwere der Aufgabe ist klar, dass eine deutliche Leistungssteigerung vor allem in Sachen Fehlervermeidung und Konstanz her muss, um am Bodensee zu bestehen. „Wir haben im Training gut gearbeitet und wir werden das auch weiterhin tun“, sagte Trainer Michael Mücke.

 


Quelle: SWD powervolleys Düren - 19.10.2014

SWD powervolleys: Schluss mit den Testspielen

Das Testen ist vorbei. Jetzt geht für den Volleyball Bundesligisten SWD powervolleys Düren ein letztes Mal zurück ins Training, um den Feinschliff für den Saisonstart am 18. Oktober zu Hause gegen den TV Ingersoll Bühl zu machen. Von den drei letzten Testspielen am Wochenende konnte Düren zwei gewinnen und hat eines verloren. Den Auftakt machte ein Spiel in der heimischen ARENA Kreis Düren gegen den belgischen Erstligisten Guibertin, das Düren mit 3:1 gewann. Am Sonntag folgte ein Kurzturnier im belgischen Lennik, in dem Düren zuerst mit 2:1 gegen den französischen Zweitligisten Cambrai gewann und dann den Gastgebern 0:2 unterlag. „Das Wochenende war eine deutliche Steigerung zu dem davor“, sagte Dürens Kapitän Jaromir Zachrich. Eine Woche zuvor hatte es in Frankreich viele Erkenntnisse, aber keine Sieg in drei Spielen gegeben. Wohl auch, weil die Mannschaft zuvor mehrere Tage ohne Ball gearbeitet hatte.


Diesmal sah das Spiel schon wieder viel besser aus. Trotzdem war die Partie gegen Guibertin eine zähe Angelegenheit. Der erste Kontakt, also Aufschlag oder Annahme, waren nicht so stark wie erhofft. Düren musste hart arbeiten, um die defensiv starken Belgier zu bezwingen. Tomas Kocian und Marvin Prolingheuer spielten im Zuspiel und auf der Diagonalen durch. Am Folgetag in Belgien vollzog Trainer Mücke den kompletten Wechsel und ließ Ciaran McGovern und Sebastian Gevert ran. „Wir können auf jeder Position stark wechseln. Das könnte einer unserer großen Stärken werden“, sagte Zachrich.


Perfekt läuft das Dürener Spiel noch nicht. Das wurde bei der Niederlage gegen Lennik klar. „Ich hätte die Testspielphase natürlich gerne mit einem Sieg abgeschlossen“, sagte Zachrich. „Jetzt gehen wir in die letzten zwei Trainingswochen und wissen, dass wir noch Arbeit vor uns haben. Das ist auch nicht verkehrt.“ Abstimmung, Aufschlag, Block – Zachrich fallen noch ein paar Bereiche mit Luft nach oben ein.

 

Quelle: SWD powervolleys - 06.10.2014

Bahnabschluss der DTV-Athleten in Erkelenz

Mit einer großen Mannschaft präsentierten sich die Leichtathleten des Dürener TV 1847 beim diesjährigen Bahnabschluss in Erkelenz. Zahlreiche hervorragende Leistungen und Platzierungen wurden erreicht.
Bei der männlichen Jugend U20 konnte Neuzugang Marco Vogels gleich dreimal den dritten Platz erreichen Die 100m lief er in 12,64 sec., die 200m in 25,38 sec. Und im Weitsprung erreichte er 4,90m. In der Klasse U18 zeigte sich Lars Wiltschek zum Saisonabschluss in guter Form. Er siegte im Weitsprung mit erneut 6,00 Meter, wurde im Speerwurf Zweiter (39,44m) und im Hochsprung Dritter (1,68m). Fabian Schumacher wurde in dieser Klasse zweimal Dritter; über 200m in 25,86 sec. und im Weitsprung übertraf er erstmals 5 Meter (5,15m). In der Klasse U16 konnte der 15-jährige Jan Wiltschek mit seinem Sieg über 300 Meter überzeu-gen (41,31sec). Über 100 Meter belegte er in 12,75sec den dritten Rang.


Gewohnt stark in diesem Jahr die Klasse der weiblichen Jugend U16. Denise Riester siegte in der W14 über 100 Meter (13,09sec) und wurde Dritte im Hochsprung (1,35m). Andrin Kurt siegte in diesem Wettbewerb mit übersprungenen 1,44 Meter. Julia Knabe blieb mit 1,40m knapp dahinter und wurde Zweite. Zwei Siege holte Jasmin Gurski nach Düren (300m in 44,08sec, Weitsprung 4,77m). Ann-Kathrin Roeb konnte den Speerwurf für sich entscheiden (28,81m) und erzielte den dritten Platz im Weitsprung (4,52m). Mara Schumacher siegte bei einem beherzten Rennen über 2000 Meter deutlich (6:57 min). Im Speerwurf reichte es zum dritten Patz (26,04 m).


Einen guten Eindruck hinterließen Nicola Kondziella und Christelle Younga in der Klasse U14. Die zwölfjährige Christelle siegte über 75 Meter in tollen 10,58sec äußerst knapp vor ihrer Vereinskameradin Nicola (10,60sec). Diese gewann dann den Weitsprung (4,60m) vor Christelle 4,10m). Die ein Jahr ältere Merle van Helden belegte im 75-Meterlauf  und im Weitsprung zweite Plätze (10,98sec/4,15m).


Den Abschluss bildeten die Mittel- und Langstreckenläufer über 800m und 3.000m. Auch hier gab es vier Siege. Mit einer Saisonbestleistung und dem Gesamtsieg beendete Niklas Schreiber seine Bahnsaison. Er verbesserte sich über die 800m in dem von ihm geprägten Rennen auf 1:58,30 Min. Davon inspiriert liefen die Damen Judith Wilhelmus (W30) in 2:31,52 Min. und Simone van Dam (W40), letztere in ihrem ersten Einzelrennen über die 800m in 2:37,58 ebenfalls auf Platz 1 in ihren Altersklassen. Im abschließenden 3.000m-Rennen gab es ebenfalls Bestleistungen. Florian Kirch lief in Saisonbestleistung von 9:44,55 Min. auf Platz 4 der Männerwertung. Ein sehr gutes Rennen mit persönlicher Bestleistung lief in der Klasse M14 Henrik Röhlich. Auch er belohnte sich mit Platz 1 und der tollen Zeit von 10:38,84 Min.
Es war somit ein rundum äußerst gelungener Bahnabschluss der DTV-Leichtathleten!

Quelle: Frank Paschke - 30.09.2014

SWD powervolleys: Drei aufschlussreiche Testspiele

Die Siegesserie in der Vorbereitung ist gerissen. Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat
auf seiner Testspielreise durch Frankreich drei Niederlagen einstecken müssen. Zunächst unterlag das Team
in einem Kurzturnier dem Gastgeber aus Nancy (2. Liga Frankreich) mit 1:2. Es folgte am gleichen Tag ein
0:2 gegen den Liga-Konkurrenten TV Ingersoll Bühl. Am zweiten Tag reiste Düren weiter und traf in Verdun
auf den französischen Zweitligisten Rennes. Hier unterlag Düren 1:2. „Ich habe das Gefühl, dass diese
Niederlagen zur rechten Zeit kommen“, sagte Trainer Michael Mücke. „Wir haben damit gemerkt, dass wir
immer bei 100 Prozent sein müssen, um zu gewinnen.“ Auf der Testspiel-Reise war das nicht immer der Fall.
Zum einen, weil die Spielvorbereitung nicht optimal war. Zu Pflichtspielen reist die Mannschaft für
gewöhnlich einen Tag früher an. Am Wochenende stieg die Mannschaft an beiden Tagen aus dem Bus und
begann danach direkt mit dem Aufwärmen. In allen drei Spielen zeigte die Mannschaft ihre Stärken,
allerdings nicht konstant genug. „Wir haben uns sehr häufig Führungen von drei bis fünf Punkten
herausgearbeitet und diese dann zu schnell wieder verspielt“, sagte der sportliche Leiter Goswin Caro. In
jedem Fall haben Spieler und Trainer neue Anreize sammeln können, wo sie ihr Spiel noch verbessern
können. Mit Blick auf das Spiel gegen Bühl – den ersten Gegner in der Bundesliga am 18. Oktober – fasste
Caro noch einmal zusammen, was er neulich im Interview schon betont hatte: „Ich erwarte eine starke
Bundesliga mit vielen Mannschaften, die sich verbessert haben.“ Bühl hat zwar viele Leistungsträger aus der
vergangenen Saison verloren. „Aber sie haben ein starkes neues Team aufgestellt. Für mich sind sie ein
Kandidat für das Halbfinale.“

 

Quelle: SWD powervolleys Düren - 30.09.2014