Alemannia Straß zuhause ohne Zugriff - verwunderte Fans -

SC Alemannia Straß : GW Brauweiler 0:2 (0:2) 

Viele Straßer Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, hatten sie doch so eine Vorstellung ihrer Mannschaft in dieser Saison noch nicht gesehen. Es lag wohl daran, dass sich mit Brauweiler eine Mannschaft vorstellte, die sich im Abstiegskampf befindet und dies auch auf dem Platz deutlich zeigte, während der Gastgeber zu keiner Zeit Zugriff auf das Spiel bekam. Man kam nicht in die Zweikämpfe, lief dem Gegner fast immer hinterher, ohne dessen Pass- und Aufbauspiel entscheidend verhindern zu können.

Lediglich in der Anfangsphase hatte die Heimelf durch Raies Arfaoui und Olli Fuß drei hervorragende Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Danach gewann Brauweiler immer mehr Spielanteile, die Mirko Reuter mit seinen beiden Toren zum 2:0 (22. u. 32.) bestens zu nutzen wusste. Trotz vieler Bemühungen wurde das Spiel der Strasser auch danach nicht besser und der Anschlusstreffer wollte einfach nicht gelingen. Am Ende konnte man sich beim Torwart Stephan Höreth bedanken, dass Brauweiler das Ergebnis durch Kontern nicht noch ausbauen konnte. Eine gelb-rote Karte für den Gästespieler Raphael Polaczek (74.) und ein Platzverweis für den Straßer Marco Weinhold (83.) beeinflussten das Spiel nur unwesentlich.

Quelle: Mitarbeiter Rainer Lossner - 19. Mai 2015

Platz neun in Luzern - Dienstag zu Gast bei TV total

Beachvolleyball-Nationalteam Holtwick/Semmler gegen Raab und Elton


Mit Platz neun bei den World Tour Open in Luzern reisen Katrin Holtwick und Ilka Semmler weiter nach Köln, wo sie am Dienstagabend zu Gast bei der Fernsehshow „TV total” auf ProSieben sind und dort gegen die Showmaster Stefan Raab und Elton antreten. Es ist bereits der dritte Auftritt des Beachvolleyball-Nationalteams in der beliebten Sendung, die ab 23.10 Uhr ausgestrahlt wird.

 

Für Katrin Holtwick und Ilka Semmler ist es eine schöne Abwechslung nach den ersten beiden Wettkampfphasen der noch jungen Saison. Am vergangenen Sonntag hatten sie in Münster den smart super cup zum Auftakt der deutschen Tourserie gewonnen, am Freitag abend endete dann das World Tour Open in Luzern für die beiden früher als erhofft. Im Achtelfinale verloren sie gegen die Österreicherinnen Schwaiger/Hansel mit 0:2 (20:22, 15:21) und landeten damit auf Rang neun, für den es 240 Weltranglistenpunkte und 2.000 US-Dollar Preisgeld gibt.

 

Zuvor waren sie sehr souverän durch die Poolmatches marschiert und hatten alle drei Spiele mit 2:0 gewonnen: Gegen Nyström/Nyström aus Finnland mit 21:11 und 21:12, gegen die US-Amerikanerinnen Summer/Fopma mit 21:13 und 21:18 sowie gegen Forrer/Vergé-Dépré aus der Schweiz mit 23:21 und 21:17.

 

„Das letzte Gruppenspiel vor voller Kulisse war das schwerste”, sagte Katrin Holtwick, „im ersten Satz haben wir zwei Mal eine hohe Führung aus der Hand gegeben, weshalb der Satz knapp wurde. Im zweiten Durchgang ist dann alles besser gelungen.”

 

Im Spiel gegen Schwaiger/Hansel lief dann aber nicht mehr viel zusammen. Selbstkritisch sagte Ilka Semmler: „Das war leider ein riesiger Leistungsabfall nach den Spielen zuvor, sehr ärgerlich.” Trainer Tilo Backhaus sagte: „Wir nehmen aus dem Spiel sehr viel mit. Wir haben Münster und Luzern auch als Vorbereitungsturniere gesehen, um unter anderem solch eine Erfahrung noch einmal zu machen, bevor uns so etwas bei einem Grand Slam passiert.” Dann richtete er den Blick nach vorn: „Die Niederlage schärft unsere Sinne und macht uns stärker.”

 

Das wollen Katrin Holtwick und Ilka Semmler dann bei den World Tour Open vom 20. bis zum 25. Mai in Prag unter Beweis stellen, wo sie im letzten Jahr Platz zwei belegt hatten. Zuvor müssen sich aber Stefan Raab und sein Partner Elton auf zwei Gegnerinnen einstellen, die vielleicht noch ein bisschen Wut aus Luzern mit sich bringen und den TV-Stars alles abverlangen werden.

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - 18. Mai 2015

Top Stars im berühmtesten Dressurviereck der Welt

Weltklasse beim Weltfest: Nachdem die Top 40 der Springreiter sowie die zehn besten Vierspänner-Fahrer der Welt für das Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 (29. bis 31. Mai) gemeldet haben, kristallisiert sich nun auch in der Dressur ein starkes Starterfeld heraus.

Die deutsche Bundestrainerin Monica Theodorescu hat ein Team mit unter anderem Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl und Fabienne Lütkemeier angekündigt. Auch Lokalmatadorin Nadine Capellmann wird ins berühmteste Dressurviereck der Welt einreiten. Aus den Niederlanden hat Adelinde Cornelissen gemeldet, aus den USA Steffen Peters. Für Schweden wird unter anderem die zuletzt hocherfolgreiche Tinne Vilhelmson starten. Final steht das Starterfeld erst kurz vor Beginn des Turniers, nach dem definitiven Nennungsschluss. Höhepunkt der Dressurwettbewerbe ist der Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen, am Sonntag, 31. Mai. Am Samstag stehen der Philips-Preis, Grand Prix, sowie der Preis des Handwerks, das Quadrillen-Championat Aachen, auf dem Programm. In den Dressurprüfungen geht es um eine Gesamtdotierung von 183.000 Euro.

In Aachen werden in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Mai die besten Spring- und Dressurreiter sowie Vierspännerfahrer zum „Weltfest des Pferdesports Aachen 2015“ erwartet, ehe dann mit den Europameisterschaften (11. bis 23. August) eine der weltweit größten Sportveranstaltungen in diesem Jahr organisiert wird. Die Veranstaltungen verfügen über einen Etat von 24 Millionen Euro, die Gesamtdotierung beträgt 3,16 Millionen Euro

Quelle: Pressestelle ALRV - Aachen 15. Mai 2015

NRW Meisterschaften der Schwimmer - Bilanz -

Drei Finalteilnahmen, zweimal Bronze in der Jahrgangswertung, 34 Urkundenränge und drei Bezirksaltersklassenrekorde

Nachdem bereits der Teilnehmerkreis und die Zahl der Meldungen der Qualifikanten aus dem Schwimmbezirk Aachen für die NRW-Meisterschaften der offenen Klasse und älteren Jahrgänge überdurchschnittlich hoch war, behaupteten die Schwimmerinnen und Schwimmer sehr erfolgreich ihre Positionen auf Landesebene. Die Wettkampfstätte, das Schwimmzentrum der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf, bot Athleten, ihren Trainern und Betreuern und auch Zuschauern allerbeste Bedingungen für einen Sportevent dieser Größenordnung.

So fiel die Bilanz des Wettkampfwochenendes mit drei Finalstarts, zwei Bronzemedaillen in der Jahrgangswertung, 34 Urkunden (Platz 1 bis 8), drei Bezirksaltersklassenrekorden und vielen neuen Bestzeiten sehr üppig aus.

Vera Niemeyer vom Kohlscheider SC und Jan Pietschmann vom VfR Übach-Palenberg sicherten sich nach erfolgreichen Vorläufen insgesamt drei Plätze in den Finals.

Vera schwamm über 100 m Rücken in 1:06:71 Minuten auf Rang 8 im Vorlauf, konnte diese Zeit im Finale noch um eine knappe Sekunde unterbieten und belegte in 1:05:84 Minuten Platz 4. Über die 50-m-Rückensprintstrecke stieg sie im Vorlauf mit 30:86 Sekunden und Platz 6 aus dem Wasser. Mit exakt 10/100 Sekunden verbesserte sie im Finale in 30:76 Sekunden ihre Platzierung auf Rang 5. Über ihre Paradedisziplin 200 m Rücken schrammte sie in 2:21:04 Minuten und Platz 4 knapp am Siegerpodest vorbei.

Nach seinem erfolgreichen Comeback beim VfR Üach-Palenberg nahm Jan Pietschmann mit insgesamt fünf Starts auf NRW-Ebene weiter Fahrt auf. Er sprintete über 50 m Freistil in 24:26 Minuten auf Rang 8 im Vorlauf. 13/100 Sekunden machte er im Finale noch einmal wett und erzielte in 24:13 Sekunden einen hervorragenden 6. Platz.

Auch Stephanie Czayka stieg für den VfR Übach-Palenberg wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Sie qualifiziert sich jeweils über 50 m und 100 m Rücken und Schmetterling und bestritt alle vier Rennen mit schnellen Zeiten.

Knapp an einem Podestplatz in der offenen Klasse vorbei, auf Rang 4, schwamm Markus Hundshagen vom Aachener SV über 200 m Lagen in 2:12:41 Minuten. Schmetterlingsspezialistin Julia Schmidt-Stafford vom Dürener TV überzeugte mit drei Bestzeiten. Beim Kohlscheider SC gelang es Niklas Pes über 100 m Brust erstmals die magische 1:10er-Marke zu unterschreiten; seine neue Bestmarke 1:09:99 Minuten. Weitere Teilnehmer in der offenen Klasse auf NRW-Parkett waren Pia Dreiner, Nina Falck, Christian Bock, Thomas Gennen, Nils Robin Krycki, Marvin Stevens (alle Aachener SV 06), Fréderic Malsbenden (Dürener TV), Jörg Bartz (Kohlscheider SC).

Stark unterwegs waren die Dürener Damen. Seit an Seit kraulten über 400 m Freistil auf den Bahnen 8 und 7 die Altersklassenrekordhalterin seit 2005 Vera Niemeyer und Kimberly Lüdtke (Jahrgang 2000). Kimberly konnte Vera den zehn Jahre alten Rekord streitig machen und stellte in 4:48:46 Minuten und Platz 5 einen neuen Bezirksaltersklassenrekord auf. Nur einen Lauf später ging Hannah Faust (Jahrgang 2000) ins Rennen, heimste den just vorher gefallenen Rekord und die Bronzemedaille für sich ein; ihre neue Bestmarke 4:40:57 Minuten. Auch über 200 m Freistil war Hannah Faust flott unterwegs. Sie sicherte sich in 2:14:22 Minuten und Platz 7 einen weiteren neuen Bezirksaltersklassenrekord. Noch einmal Bronze ging an den Dürener TV über 200 m Brust in 2:53:89 Minuten an Jana Bromand (Jahrgang 1998), die damit ihren Podestplatz vom Vorjahr verteidigte. Mit einem Packen von 16 Urkunden hatte der Dürener TV im Schwimmbezirk die Nase vorn. Sie gingen an Stefan Robertz (3), Hannah Faust (3), Jana Bromand (2), Laura Faust (1), Mariel Glorius (3), Kimberly Lüdtke (1), Stefan Rothkranz (1) sowie zwei an die Staffeln.

Mit sechs Starts hatte Friederike von Arnim (Jahrgang 1999) vom Aachener SV 06 das umfangreichste Wettkampfprogramm in der Jahrgangswertung. Sie sicherte sich insgesamt fünf Urkundenplätze. Über zwei Urkunden freute sich Celina-Marie Krimpelbein (Jahrgang 1998).

Ausschließlich für Bruststrecken gab es zwei Urkunden für Tom Breuer (Jahrgang 1998) vom Kohlscheider SC, eine gewann Chiara Kupper (Jahrgang 1998) von der SG Erkelenz-Hückelhoven und eine ging an Jana Ullrich vom Würselener SC. Beim VfR Übach-Palenberg freuten sich Jaqueline Breuer und Jonas Rütten über jeweils eine Urkunde in der Jahrgangswertung 1998.

Vom Jülicher Wassersportverein waren vier Schwimmerinnen und ein Schwimmer beteiligt. Die im Jahrgang 1999 gemeldete Brander Athletin Nikola Schubert wurde abgemeldet.

Für Spannung bei den Staffelrennen im NRW-Duell sorgt immer die Rangfolge unter den Vereinen des Schwimmbezirks. Bei den Damen belegte der Aachener SV 06 über 4 x 100 m Lagen in 4:45:39 Minuten Rang 12, die Konkurrenz aus Düren schaffte in 4:42:80 Minuten einen 10. Platz. Knapp geschlagen geben mussten sich die Aachenerinnen auch über 4 x 100 m Freistil in 4:15:64 Minuten auf Rang 9 hinter dem Dürener TV in 4:14:01 Minuten an Position 8. Über 4 x 200 m Freistil schwammen die Dürenerinnen auf einen hervorragenden 6. Platz in 9:22:15 Minuten.

Über 4 x 100 m Lagen bei den Herren musste der VfR Übach-Palenberg in 4:17:67 Minuten mit Platz 16 den Aachenern in 4:14:55 Minuten auf Platz 12 den Vortritt lassen. Über 4 x 100 m Freistil waren drei Herrenteams aus dem Schwimmbezirk am Start. Schnellste war die Staffel des VfR Übach-Palenberg in 3:49:14 Minuten auf Platz 15, zwei Plätze dahinter folgte auf Platz 17 in 3:54:11 Minuten der Kohlscheider SC und mit einer Zeit von 3:54:76 Minuten auf Platz 18 der Aachener SV 06. Staffelteilnehmer waren jeweils in unterschiedlicher Besetzung beim Aachener SV 06 Friederike von Arnim, Pia Dreiner, Nina Falck, Celina-Marie Krimpelbein, Laura Lehmann, Christian Bock, Thomas Gennen, Markus Hundshagen, Nils Robin Krycki, Marvin Stevens. Im Team des Kohlscheider SC starteten Jörg Bartz, Tom Breuer, Jonas Pes, Niklas Pes; für den VfR Übach-Palenberg schwammen Alexander Lehnen, Martin Peters, Jan Pietschmann, Jonas Rütten, Christian Schneider. Für den Dürener TV bestritten Jana Bromand, Hannah Faust, Mariel Glorius, Kimberly Lüdtke und Julia Schmidt-Stofford die Staffeln.

Als Kampfrichter des NRW-Kaders waren in Warendorf Beate Seyer (Dürener TV), Diana Presse, Hans-Paul-Knippen und Gertrud Wollgarten (alle drei Kohlscheider SC) im Einsatz. Während Diana Presse ihr Debüt im NRW-Kader hatte, wurde Hans-Paul Knippen mit einer Ehrung aus dem Kreis der NRW-Schiedsrichter verabschiedet.

Quelle: Pressestelle Schwimmbezirk Aachen - 13. Mai 2015