FC Inden/Altdorf zieht am Saisonende das Team zurück

Für den FC Inden/Altdorf deutet allerdings alles auf Abstieg hin. Wie es mit dem seit über 30 Jahren auf Verbandsebene spielenden Verein weitergeht, dafür werden die zuständigen Gremien, so heißt es inoffiziell, in dieser Woche nach einer Lösung suchen. Mögliches auch angedachtes Szenario: Nach einem Abstieg wird auch die Option auf Kreisliga A nicht gezogen. Man spielt in der neuen Saison, dann allerdings mit nur einer Senioren-Mannschaft im Verein, in der B-Liga. Dort rangiert die jetzige Reserve in Staffel 2 der Kreisliga C momentan mit 51 Punkten auf Platz 1, hat zwei Punkte Vorsprung vor Verfolger Pier-Schophoven, aber auch zwei Spiele weniger absolviert. So deutet alles auf einen Aufstieg der Noch-Zweiten hin.

Für die Erstgarnitur – dem Vernehmen nach werden lediglich vier Spieler aus dem aktuellen Kader noch dem FC Inden/Altdorf die Treue halten – scheint die Abschiedstour in der Bezirksliga gekommen zu sein.

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Dennis Barthel bleibt in Düren

Spieler Nummer vier für die neue Saison ist fix: Außenangreifer Dennis Barthel hat seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys verlängert. Der 20-Jährige geht damit in seine fünfte Bundesliga-Saison. Mit Rückkehrer Michael Andrei ist Barthel damit Eigengewächs Nummer zwei mit einem Vertrag für die kommende Saison. „Für meine Heimatstadt spielen zu dürfen hat für mich einen ganz besonderen Reiz“, sagt zwei Meter große Angreifer. „Zudem ist das Umfeld in Düren sehr professionell und macht es uns leichter, unsere Bestleistung abzurufen.“ Mit 16 Jahren war Barthel 2012 als Perspektivspieler und Eigengewächs zum Bundesliga-Team gestoßen. Schritt für Schritt wurde Barthel besser. Welpenschutz und Lokalmatororbonus braucht er nicht mehr. Denn die Zahl der wichtigen Spiele ist immer höher geworden, in denen der Angreifer auf dem Feld gestanden hat. Das hat sich Barthel erarbeitet, genau so wie das Interesse der Dürener Verantwortlichen an einer Vertragsverlängerung. „Er hat schon bewiesen, dass er dem Team helfen kann. Und gleichzeitig kann er sich noch weiter entwickeln. Ich sehe viel Potenzial bei ihm. Deswegen ist er ein sehr interessanter Spieler“, sagt der neue Trainer Tommi Tiilikainen. Dennis Barthel blickt auf eine spannende Saison zurück, in der seine Spielanteile immer mehr geworden sind. „Die vergangene Saison war sehr interessant, da die Liga im Vergleich stärker geworden ist. Mit einem neu formierten Team werden wir versuchen, die Liga weiter aufzumischen“, sagt er mit Blick auf die neue Runde.

Dennis Barthel ist Spieler Nummer vier für die Saison 2016/17. Unter Vertrag stehen zudem Jaromir Zachrich, Michael Andrei (beide Mittelblock) und Libero Blair Bann.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 29. April 2016

SWD powervolleys: Tommi Tiilikainen heißt der neue Trainer

Die wichtigste Personalie für die kommende Saison ist entschieden: Tommi Tiilikainen übernimmt das Amt des Cheftrainers beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Der Finne erhält einen Vertrag für eine Saison. „Für mich war die Zeit gekommen, etwas Neues zu machen“, sagte Tiliikainen auf der Pressekonferenz bei SWD powervolleys-Sponsor Marx Gruppe. Vor neun Tagen feierte der 28-Jährige die finnische Meisterschaft mit seinem Team Kokkolan Tiikerit. Vier Jahre lang war Tiilikainen Cheftrainer in Tiikerit, dreimal wurde er Meister, einmal Zweiter. „Das war ein tolles Kapitel in meinem Leben, für das ich sehr dankbar bin. Jetzt habe ich das nächste aufgeschlagen.“

Für den neuen Trainer der SWD powervolleys Düren hat das Kapitel schon begonnen. Mit den Dürener Verantwortlichen arbeitet er schon am Team für die kommende Saison. Die Telefondrähte und Internet-Kabel glühen seit Wochen. „Ich habe viele gute, lange Gespräche geführt“, sagt Tiilikainen. „Für mich ist wichtig, dass Spieler nicht nur sportlich ins Team passen, sondern auch menschlich. Denn wir verbringen eine lange und intensive Zeit zusammen. Und es wird uns gelingen, etwas Magisches zu erschaffen, wenn alle auf der gleichen Seite stehen.“

Den Namen Düren kennt Tommi Tiilikainen schon seit er ein junger Spieler war. „Ich habe mir viele internationale Spiele angeschaut. Da war Düren auch dabei.“ Aufgefallen war ihm Düren auch in der vergangenen Saison, als er hörte, dass mit Anton Brams ein junger Trainer mit modernen Methoden das Amt des Cheftrainers übernommen hatte. „Ich habe mehrfach mit Anton gesprochen, schon bevor feststand, dass er in Düren aufhört. Wir haben uns ausgetauscht“, sagt Tiilikainen. Neben dem guten Namen hat der persönliche Eindruck aus Tiilikainens Sicht den Ausschlag gegeben. „Ich habe in den vielen Gesprächen gesehen, dass die Menschen in Düren genau so Volleyball leben wie ich. Diese Leidenschaft ist wichtig.“

Die SWD powervolleys setzen damit ihren Weg fort, mit einem Trainer zu arbeiten, der modernste wissenschaftliche Methoden nutzt. „Es wäre nicht clever, dieses Wissen nicht zu nutzen“, sagt Tiilikainen. Modernes Arbeiten ist ein Aspekt für Tiilikainen, hart arbeiten der andere. „Wir müssen das Team sein, das am härtesten arbeitet, und am cleversten.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 25. April 2016

Wieder eine einstellige Platzierung

„9. Platz in Fuzhou, so war es bereits gestern und dabei sollte es auch bleiben.” Mit diesen Worten kommentierten Katrin Holtwick und Ilka Semmler auf ihrer Facebookseite ihr Abschneiden bei den Fuzhou Open der World Tour in China. In einem spannenden und engen Spiel am frühen Samstagmorgen (deutscher Zeit) gegen die Schweizerinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr unterlagen sie mit 1:2 (21:19, 17:21, 11:15) und beendeten ihre vierzehntägige China-Reise auf Rang neun. Dafür erhalten sie 240 Weltranglistenpunkte und 2.000 US-Dollar Preisgeld. Vor gut einer Woche hatten sie ebenfalls in China die Xiamen Open als Fünftplatzierte abgeschlossen.

„Wir sind wieder gegen einen Gegner ausgeschieden, der sehr stark gespielt hat”, kommentierte Trainer Tilo Backhaus die Niederlage im fünften Spiel binnen drei Tagen. „Im ersten Moment schon enttäuschend, aber wir können sehr viele gute Spielerfahrungen mitnehmen”, so beschrieben die Weltmeisterschafts-Vierten von 2015 ihr Fazit.

In Xiamen waren sie mit einem Sieg und zwei Niederlagen aus den Pool Matches herausgekommen, in Fuzhou sah die Bilanz nach drei Spielen besser aus: Sieg in zwei Sätzen (28:26, 21:14) gegen Pazo/Agudo aus Venezuela, Niederlage in drei Durchgängen (21:13, 15:21, 9:15) gegen die US-Amerikanerinnen Lane/Summer und dann wieder ein Erfolg mit 21:15, 21:19) gegen Broder/Valjas aus Kanada.

Nach dem ersten Turniertag hatte Backhaus mit seinem Team die Aufbereitung der ersten zwei Spiele forciert: „Nach sehr kritischen Worten und einer intensiven Videoanalyse haben sie an Tag zwei in beiden Matches eine tolle Antwort gegeben.” Nach dem Sieg gegen die Kanadierinnen folgte nämlich noch in der 1. K.o.-Runde ein glattes 2:0 (21:12, 21:15) gegen das Duo Matauatu/Pata aus Vanuata. „Heute haben wir alles richtig gemacht”, freute sich Ilka Semmler. „Ein wirklich gutes Spiel gegen Kanada und eine souveräne Leistung gegen Vanuatu.” Im Achtelfinale gegen die Schweizerinnen fehlte dann nicht viel, um einen weiteren Sieg einzufahren.

Nun geht es zurück nach Deutschland, um sich auf die nächste Etappe der World Tour einzustimmen. Bereits am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, fliegen sie nach Sotschi in Russland, wo wieder ein Open der World Tour auf dem Spielplan steht.

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - Essen, 25. April 2016