VfB Friedrichshafen - Deutscher Meister 2015 - Glückwunsch

Friedrichshafen holt den Titel – 13 die neue Glückszahl am Bodensee

 

Der VfB Friedrichshafen ist Deutscher Meister 2015. Nachdem der Titelgewinner zuvor dreimal in Folge aus Berlin kam, kannte die Begeisterung am Sonntag in der mit 3.804 Zuschauern ausverkauften ZF Arena keine Grenzen. Mit 3:1 (25:19, 18:25, 25:20 und 26:24) gewann das Team vom Bodensee im fünften und entscheidenden Playoff-Finalspiel gegen die Berlin Recycling Volleys und holte sich damit zum 13. Mal die Meisterschale.

„Es ist immer ein bisschen Glück dabei“, gestand Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu direkt nach dem Spiel ein. „Aber wenn man drei von fünf Finalspielen gewinnt, ist man schließlich auch verdient Deutscher Meister. Es waren tolle Finalspiele mit großer Qualität und guten Ballwechseln.“

Und die zeigten heute zunächst die Volleyballer aus Friedrichshafen. Max Günthör wurde im ersten Durchgang mit vier Blockpunkten zum Punktegaranten. Zudem lief auch Baptiste Geiler einmal mehr zur Höchstform auf und erzielte den entscheidenden Punkt zum 25:19 und 1:0-Satzgewinn.

Aber so leicht wollten sich die BR Volleys die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Im zweiten Satz gelangen auch in schwierigen Situationen wichtige Punkte. Dabei verdienten sich besonders Robert Kromm und Christian Dünnes Bestnoten. Letztgenannter schmetterte die Berliner mit dem 25:18 zum 1:1-Satzausgleich.

In der Folge konnte sich dann zunächst keiner der beiden Titelaspiranten entscheidend absetzen. Doch am Ende des dritten Satzes kam der VfB Friedrichshafen stark auf. Der Argentinier Maximilliano Gauna erzielte mit dem 25:21 der so wichtige Punkt zur 2:1-Satzführung.

Im vierten Durchgang ging es lange Zeit hin und her. Der Tscheche Michal Finger fand bei Friedrichshafen immer besser ins Spiel, die Häfler erwischten mit dem 8:5 zur ersten technischen Auszeit den besseren Beginn. Doch die BR Volleys hielten dagegen. Nach einem Punkt von Scott Touzinsky führten die Hauptstädter zur zweiten technischen Auszeit mit 16:15. Danach war es ein echtes Wechselbad der Gefühle. Schließlich gelang Adrian Radu Gontariu, der den Block der Berliner anschlug, mit dem 26:24 der entscheidende Punkt und den  Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Für Friedrichshafen war es der 13. Titel. Zuvor hatte das Team vom Bodensee im März bereits den DVV-Pokal gewonnen – ebenfalls zum 13. Mal. Die Berlin Recycling Volleys blieben erstmalig seit drei Jahren ohne Meisterschaftstrophäe.

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga: „Eigentlich hätte diese Saison zwei Sieger verdient gehabt. Das Rennen um die Meisterschaft war spannend, wie schon lange nicht mehr. Ich gratuliere dem VfB Friedrichshafen zum Double. Doch auch dem Vize-Meister aus Berlin gebührt großer Respekt. Das Team hat eine starke Saison gespielt und ich bin mir sicher, dass die BR Volleys im nächsten Jahr wieder alles dafür tun werden, um einen Titel nach Berlin zu holen.“

Quelle: Pressestelle DVL - 03. Mai 2015

 

Bezirksligist Alemannia Straß - nun seit 10 Spielen ungeschlagen -

SC Alemannia Straß : Arnoldsweiler 1:1 (0:0)

Die Serie ohne Niederlage hält für die Alemannen auch im 10. Spiel hintereinander an, auch wenn es wieder mal nur zu einem Punkt reichte, der die Truppe in der Tabelle weiterhin auf der Stelle treten lässt.
In einem Spiel ohne viele Höhepunkte hätte Oliver Fuß seine Farben bereits früh in Führung bringen können, schoss aber im 5-Meter-Raum über das Tor. Die wenigen Torchancen beider Mannschaften wurden vergeben oder durch die Torhüter vereitelt, so dass mit einem verdienten 0:0 die Seiten gewechselt wurden. Auch in der 2. Halbzeit egalisierten sich die starken Abwehrreihen, bis ein Foulelfmeter für die Gäste durch Gerrit Klepgen zur 1:0 Führung verwandelt werden konnte (69.). Der Gastgeber steckte aber keineswegs auf und kam noch zu ein paar guten Torchancen, von denen kurz vor Spielende Thomas Betzer die Beste vergab (85.). Als sich die Zuschauer bereits mit der Niederlage abgefunden hatten, die Mannschaft allerdings nicht, brachte Oliver Fuß, allein auf Torwart Paul Schünemann zulaufend, einen Konter zu Ende und sorgte so für den mehr als verdienten 1:1 Ausgleichstreffer (90.).

Quelle: Mitarbeiter Rainer Lossner - 02. Mai 2015

 

Volleyball - Friedrichshafen im richtigen Moment eiskalt - nun 5. Spiel


Die Berlin Recycling Volleys haben den ersten Matchball zum Titelgewinn vergeben. Die Hauptstädter unterlagen am Donnerstagabend dem zwölfmaligen Deutschen Meister VfB Friedrichshafen im vierten Playoff-Finalspiel der Saison 2014/15 mit 2:3 (25:20, 21:25, 27:25, 23:25, 14:16). Damit steht es in der Best-of-5-Serie 2:2-Unentschieden. Die Entscheidung, wer in dieser Saison den Titel holt, wurde somit auf Sonntag vertagt.
Vor 8.553 Zuschauern erwischten die Berliner in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle einen Auftakt nach Maß. Mit 8:3 ging es in die erste technische Auszeit. Obwohl sie kurzfristig auf den am Meniskus verletzten Amerikaner Paul Carroll verzichten mussten, blieb der Vorsprung nach einem Block von Christian Dünnes zur zweiten technischen Auszeit mit 16:11 erhalten. Die von Stelian Moculescu trainierten Gäste steckten zwar nicht auf, aber den Verlust des ersten Durchgangs konnten sie nicht verhindern. Ein Aufschlagfehler von Maarten van Garderen bescherte Berlin den 25:20-Satzgewinn.
Die Gäste vom Bodensee erwischten im zweiten Satz einen recht guten Start. Doch die BR Volleys hielten dagegen. Zum Ende des Durchgangs zog Friedrichshafen wieder davon. Baptiste Geiler verwandelte den ersten Satzball mit einem Ass zum 25:21 – damit stand es 1:1.
Im dritten Abschnitt konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch Berlin hatte mit 27:25 das bessere Ende für sich, nachdem der Friedrichshafener Michal Finger einen Schmetterball aus seiner Sicht links knapp neben das Spielfeld setzte.
Der vierte Satz sah zunächst furios aufspielende Gäste. Doch das Team von Berlin-Coach Mark Lebedew zeigte Kampfgeist und holte sich nach einer Aufholjagd beim Aufschlag von Felix Fischer plötzlich eine 16:15-Führung. Doch der VfB Friedrichshafen hatte die passende Antwort parat: Durch einen Punkt von Adrian Gontariu sicherten sich die Häfler den vierten Satz mit 25:23.
So musste also der Tiebreak die Entscheidung bringen. Dabei agierte Friedrichshafen zum Schluss eiskalt: Van Garderen gelang ein guter Blockpunkt zum 16:14 und somit zum Sieg.
Jetzt werden sich beide Teams im entscheidenden fünften Playoff-Finale am Sonntag um 14.30 Uhr gegenüberstehen. 

Quelle: Pressestelle DVL - 01. Mai 2015

Jan Philipp Marks - SWD Powervolleys Dueren- Vertragsverlängerung


Außenangreifer Jan-Philipp Marks verlängert seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um ein Jahr. Darauf haben sich der Spieler und der Verein geeinigt. Der 23-Jährige ist damit Spieler Nummer sieben aus dem aktuellen Kader, der einen Vertrag für die nächste Saison hat. Weitere Gespräche laufen. Aus Sicht der Dürener Verantwortlichen war es absolut wünschenswert, Marks auch in der kommenden Saison an Bord zu haben; vor allem aufgrund der starken Entwicklung, die er in seinem ersten Dürener Jahr genommen hat. „Zuletzt hat er eine immer größere Rolle im Team gespielt und hat in den Playoffs gezeigt, dass er auf dem Feld Verantwortung übernehmen kann“, sagt der künftige Dürener Trainer Anton Brams über seinen ehemaligen und künftigen Spieler. Brams und Marks haben schon bei der Junioren-Nationalmannschaft und an der Uni von Hawaii zusammen gearbeitet. In der Rückrunde und in den Playoffs sorgte „JP“ Marks mit seinem explosiven Armzug und den daraus resultierenden harten Angriffen für Furore. Und er überzeugte, weil er trotz Bänderriss stark spielte. Diese Entwicklung des Angreifers war auch anderen Teams nicht verborgen geblieben. Trotz einiger interessanter Anfragen hat sich Jan-Philipp Marks aber schon frühzeitig auf Düren festgelegt. Dafür nennt er zwei Gründe. Zum einen das, was er in Düren in den vergangenen Monaten erlebt hat. „Wir hatten wirklich Spaß mit der Mannschaft, die Fans in Düren sind cool, das Umfeld auch“, spricht der 1,97 Meter große Volleyballer von einem hohem Wohlfühlfaktor, der zum sportlichen Erfolg dazu komme. Grund Nummer zwei heißt Anton Brams. „Als ich erfahren habe, dass er in Düren Trainer wird, da habe ich nicht mehr lange überlegt, sondern zugesagt“, sagt Jan-Philipp Marks. „Ich will mich weiterentwickeln. bin mir sicher, dass Anton da mit mir sehr gezielt arbeiten wird. Und ich bin überzeugt davon, dass wir in Düren in der nächsten Saison mindestens genau so viel Spaß haben werden wie in dieser.“


Der Dürener Kader für die Saison 2015/16: Anton Brams (Trainer), Jaromir Zachrich, Oskar Klingner (Mittelblock), Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Dennis Barthel, Matthias Pompe, Jan-Philipp Marks (Außenangriff

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys - 30. April 2015