FEI Europameisterschaften Aachen 2015 - der Aufbau hat begonnen

 

39 Tage vor den FEI Europameisterschaften Aachen 2015 hat der Aufbau in der Soers begonnen. Denn es gibt viel zu tun. Bis zu 450.000 Besucher werden erwartet sowie 420 Athleten aus ca. 30 Nationen und mehr als 720 Pferde. Nicht nur der Grundstein für das Akkreditierungs- und Ticketzelt an der Albert-Servais-Allee wurde am Dienstag gelegt, auch am Aufbau des VIP-Bereichs mit dem Champions‘ Circle direkt vor der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins wird bereits gearbeitet. Zudem nehmen die ersten Veranstaltungszelte im Soerser Winkel Gestalt an. Rund fünf bis sechs Lkw-Ladungen mit Zeltmaterial werden in den nächsten Wochen pro Tag geliefert. Diese werden zurzeit von rund 30 Bauarbeitern an der richtigen Stelle aufgebaut. Diese müssen sich bis zum ersten EM-Tag auch um den Aufbau weiterer Groß- und Partyzelte, von zweistöckigen Zelten, Zelten in der Geländestrecke und mehr als 200 Pagodenzelten kümmern, die den typischen Charme des Village ausmachen. Und auch die Innenausstattung und die Infrastruktur darf nicht vergessen werden. Noch diese Woche werden 19.000 Quadratmeter Teppich geliefert, die Stück für Stück auf 21.500 Quadratmeter Zeltfläche verlegt werden. Hinzu kommen Elektroarbeiten, die Einrichtung der Wasserversorgung, Sanitäranlagen und Küchenbereiche für die vielen gastronomischen Anbieter bei der Reit-EM.

„Sportlich“ geht es auch an der Westseite des Deutsche Bank Stadions zu. Dort entsteht zurzeit ein überdachter Trainingsplatz, der in erster Linie den Dressur- und Springreitern zur Verfügung gestellt wird. Nicht nur als Trainingsfläche, sondern auch als Wetterschutz – denn dort finden Reiter und Pferd während der Reit-EM optimalen Schutz vor Sonne und Regen.

Quelle: Pressestelle ALRV - 02. Juli 2015

SWD Powervolleys Düren - Kader nun komplett - 12 Mann an Bord

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat seine Planungen für das neue Team abgeschlossen. Rudy Verhoeff (Kanada, Mittelblock) und Shibo Yu (China, Zuspiel) wechseln zur kommenden Saison nach Düren. Der Kader umfasst damit zwölf Spieler. Das haben die Verantwortlichen am Mittwoch im Rahmen eine Pressekonferenz in den Räumlichkeiten des Volleyball-Sponsors Sparkasse Düren bekanntgegeben.

 

„Ich bin mir sicher, dass wir ein Team aufgestellt haben, mit dem wir uns in einer deutlich stärker werdenden Bundesliga wieder gut behaupten können“, sagt der sportliche Leiter der SWD powervolleys, Goswin Caro, über die neue Mannschaft, die aus acht altbekannten und vier neuen Spielern besteht. „Rudy Verhoeff und Shibo Yu sind zwei Verstärkungen, von denen wir uns versprechen, dass sie im harten Konkurrenzkampf, den ich um den dritten Platz erwarte, den Ausschlag zu unseren Gunsten geben können.“

Rudy Verhoeff ist 26 Jahre alt, 1,98 Meter groß und wechselt vom französischen Erstligisten GFCO Ajaccio nach Düren. Der Mann als Calgary blickt auf mittlerweile 40 Einsätze für sein Land zurück und gehört wie Dürens Libero Blair Bann aktuell zum Weltliga-Kader der Kanadier. „Kanada hat immer gute Mittelblocker, weil Nationaltrainer Glen Hoag einer der besten Trainer in Sachen Blockausbildung ist“, schildert der künftige Dürener Trainer Anton Brams seine Eindrücke. „Ich habe Rudy im Rahmen der Weltliga beobachtet und mit ihm gesprochen. Seine Fähigkeit, ein Spiel zu lesen, wird uns sicher weiter helfen, genau so wie seine Persönlichkeit.“ Der Neuzugang freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ich kenne die lange Tradition, die kanadische Spieler in Düren haben und habe deswegen über Düren nur Gutes gehört. Beispielsweise von meinem Freund Blair Bann. Ich bin stolz, dass ich diese Tradition fortsetzen kann.“ Sein künftiges Team schätzt der 26-Jährige stark ein. „Wir können uns durchaus hohe Erwartungen setzen. Ich freue mich schon darauf, herauszufinden, was wir erreichen können. Und ich freue mich auf die tolle Atmosphäre in Düren, von der ich schon viel gehört habe.“

 

Völliges Neuland betritt Düren mit der Verpflichtung des chinesischen Spielmachers Shibo Yu, der aus Liaoning nach Düren wechselt. Shibo Yu ist der erste Chinese in der Geschichte des Dürener Bundesliga-Volleyballs. Und für den 27-Jährigen ist es nach zehn Jahren in China der erste Schritt ins Ausland. Shibo Yu ist zwei Meter groß und hat zehn Länderspiele für sein Heimatland bestritten. Mit dem Team aus Liaoning ist es Shibo Yu in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, fordere Plätze in der starken Liga seines Heimatlandes zu belegen. „Unser Ziel war es, zwei gegensätzliche Zuspieler zu finden, um sie mit ihren Stärken ganz gezielt einsetzen zu können“, sagt Anton Brams. Mit Matt West und Shibo Yu sei das gelungen. „Mit Shibo Yu können wir eine sehr schnelle und akkurate Offensive spielen. Ich bin sehr gespannt auf die Arbeit mit ihm.“ Der Neuzugang selbst hat ehrgeizige Ziele. „Ich komme nach Düren, um mein Bestes zu geben. Ich bin mir sicher, dass wir mit einer starken Mannschaft viele Siege feiern können.“

 

„Das Team, das die Verantwortlichen der SWD powervolleys Düren aufgebaut haben, klingt sehr vielversprechend. Die Mannschaft ist eine Mischung aus vielen Spielern, die sich schon in Düren bewährt haben und zu Publikumslieblingen geworden sind, und aus vier neuen Gesichtern, die dem Team vielleicht die Chance geben, noch einen Schritt weiter nach vorne zu machen. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die kommende Saison“, sagt Uwe Willner, der Vorstandsvorsitzende des langjährigen Volleyball-Sponsors Sparkasse Düren, in dessen Räumlichkeiten die zwei wichtigen Neuverpflichtungen bekanntgegeben wurden.

 

Der Dürener Kader für die Saison 2015/16: Anton Brams (Trainer), Matt West, Shibo Yu (beide Neuzugang, Zuspiel), Rudy Verhoeff (Neuzugang), Jaromir Zachrich, Oskar Klingner (Mittelblock), Marvin Prolingheuer, Sebastian Gevert (Diagonal), Blair Bann (Libero), Dennis Barthel, Matthias Pompe, Jan-Philipp Marks, Brook Sedore (Neuzugang) (Außenangriff)

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren  - 02. Juli 2015

 

 

Beachvolleyball Team bei der WM in Rotterdam

Als ungeschlagener Poolsieger in die K.o.-Runde


Das erste Etappenziel ist erreicht: Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden ihre drei Pool-Matches in der Gruppe D mit glatten Siegen abgeschlossen und stehen nun in der ersten K.o.-Runde der besten 32 Teams der WM. „Wir sind sehr glücklich, weil wir unser erstes Minimalziel souverän gemeistert haben”, sagt Ilka Semmler am Montagabend nach dem dritten Sieg, gemeinsam wird aber bereits der Blick nach vorn geworfen. „Denn jetzt beginnt die WM wieder bei Null”, sagt Katrin Holtwick. Ab jetzt geht es im K.o.-System weiter. Die Auslosung für die Runde der besten 32 findet am Dienstagabend statt, wenn alle zwölf Poolrunden komplett abgeschlossen sind. Gespielt wird dann wieder am Mittwoch.

Erst einmal durften Katrin Holtwick und Ilka Semmler aber ihre bisherigen Auftritte genießen. In Rotterdam starten sie am Samstag mit einem 2:0 (21:18, 21:17) gegen Fabiana Gomez/Maria Eugenia Nieto aus Uruguay. Ähnlich glatt ließen sie am Sonntag ein 2:0 (21:14, 21:15) gegen Norisbuto Agudo/Olaya Pazo aus Venezuela folgen. Im dritten Spiel am Montag abend gegen die Tschechinnen Martina Bonnerova und Barbora Hermannova ging es um Platz eins in Pool D und Holtwick/Semmler, die bereits ihre vierte WM-Teilnahme bestreiten, ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Satz eins endete mit einem 21:12 und in Durchgang zwei irritierte sie auch ein kleiner Rückstand bei 7:10 nicht und sie hatten sich schnell wieder gefangen. Mit 21:16 wurde der dritte Sieg eingefahren. „Das war heute unsere bisher beste Leistung bei der WM”, so Ilka Semmler. Als Poolsieger haben sie sich jedenfalls eine gute Grundlage für die nächste Runde geschaffen, in der sie auf einen Zweiten oder Dritten der anderen Pools treffen. Coach Tilo Backhaus war ebenfalls sehr zufrieden: „Das Spiel heute war eine zehn von zehn.” Offenbar fühlen sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler sehr wohl in den Niederlanden, kein Wunder, im vergangenen Jahr gewannen sie in Den Haag Silber beim Grand Slam der World Tour.

Modus: Für die erste K.o.-Runde qualifizieren sich die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten der Gruppen sowie die acht besten Gruppendritten. Die K.o.-Runde wird in einer „Single Elimination“ gespielt, d.h. bei einer Niederlage scheidet das Team aus. Bis einschließlich des Viertelfinals finden in allen vier Städten die Spiele statt, die Halbfinals und Finalspiele werden in Den Haag ausgetragen. Bei der WM in den Niederlanden gibt es eine weitere Besonderheit: Erstmals sichert der Weltmeister seinem Land einen Startplatz bei den folgenden Olympischen Spielen.

Weitere Termine:
Mittwoch, 1. Juli: 1. K.o.-Runde mit 32 Teams
Donnerstag, 2. Juli: Achtelfinale mit 16 Teams (Achtelfinale)
Donnerstag, 2. Juli: Viertelfinale mit acht Teams
Freitag, 3. Juli: Halbfinale
Samstag, 4. Juli: Spiel um Platz drei und Finale

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - 30. Juni 2015

Ciaran McGovern - SWD Powervolleys Düren - nimmt Abschied

Kompletter Regie-Wechsel beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren: Nach Tomas Kocian verlässt auch Ciaran McGovern den Verein. Der kanadische Nationalspieler hat zwei Jahre lang das Dürener Trikot getragen. Jetzt schauen sich Verein und Spieler nach neuen Möglichkeiten um. „Wir können uns bei Ciaran nur sehr herzlich bedanken“, sagte der sportliche Leiter Goswin Caro über den Abschied des Regisseurs. „Auf dem Feld hat er immer mit vollem Einsatz und großer Leidenschaft gespielt, abseits ist er ein feiner Kerl.“ Deswegen könne auch nur von einem Abschied im Guten die Rede sein.

„Für mich ist es schade, dass ich in der kommenden Saison nicht mehr in Düren spiele“, sagte McGovern über die Entscheidung. „Die Stadt, die Fans, alle Menschen, die rund um das Team arbeiten, und meine Mitspieler werden immer etwas Besonderes für mich sein. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“

Wohin es den kanadischen Nationalspieler in der nächsten Saison verschlägt wollte Ciaran McGovern noch nicht preisgeben. „In Düren zu spielen war für mich zwei Jahre nicht nur ein Job, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Ich möchte mich bei allen bedanken. Vor allem bei unseren Fans, die uns bei jedem Auswärtsspiel unterstützt haben und die jedes Heimspiel zu etwas Besonderem gemacht haben. Das und die vielen Freunde, die ich gefunden habe, werde ich vermissen.“
Alles Gute und vielen Dank für Deinen Einsatz und Deine Art, Ciaran!


Nach Tomas Kocian und Georg Klein ist Ciaran McGovern der dritte Abgang nach dem Saisonende. Die acht übrigen Spieler bleiben Düren erhalten. Die Verhandlungen mit zwei weiteren Neuzugängen stehen kurz vor dem Abschluss.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 29. Juni 2015