Platz 17 beim Grand Slam in Moskau

Beachvolleyball-Nationalteam Holtwick/Semmler lässt sich nicht entmutigen und blickt nach vorn Richtung EM in Biel in der Schweiz

„So hatten wir uns den Tag nicht vorgestellt.” Katrin Holtwick brachte es in wenigen Worten zum Ausdruck, dass das Ausscheiden in der 1. K.o.-Runde beim Grand Slam in Moskau unter den eigenen Erwartungen lag. Mit 0:2 (14:21, 19:21) hatte sie mit Partnerin Ilka Semmler am frühen Freitagmorgen gegen Matauatu/Pata aus Vanuatu das Duell um den Einzug in die Runde der besten 16 verpasst; als 17. des Turniers nehmen sie 240 Ranglistenpunkte und 7.000 US-Dollar Preisgeld mit nach Hause. Im Kampf um ein Ticket zu den Olympischen Spielen ist das Moskauer Resultat nicht hilfreich. Katrin Holtwick und Ilka Semmler sind aber lange genug in der internationalen Beach-Szene unterwegs, um zu wissen, „dass Niederlagen zum Leistungssport gehören”, so Ilka Semmler. Und Coach Tilo Backhaus wirft auch bereits wieder den Blick nach vorn: „Es ist zwar ein Rückschlag, den wir erst einmal verdauen müssen. Aber das tolle an unserem Job ist es, dass wir es direkt in der nächsten Woche wieder besser machen können.” Dann geht es im schweizerischen Biel bei der Europameisterschaft erneut um Punkte und Platzierungen.

Der Grand Slam in der russischen Hauptstadt bestand nur aus einem kurzen sportlichen Programm für Katrin Holtwick und Ilka Semmler. Im Pool hatten sie nur zwei Spiele zu bestreiten. Das erste gegen die Italienerinnen Marta Menegatti und Viktoria Toth bot viel Spannung und endete erst nach drei hart umkämpften Sätzen mit 2:1 (15:21, 21:14, 17:15) für die Weltmeisterschafts-Vierten von 2015. Im zweiten Pool Match gab es ein Aufeinandertreffen mit den Brasilianerinnen Larissa/Talita, die in Rio de Janeiro bei den Sommerspielen zu den Medaillenanwärtern zählen. Für Holtwick/Semmler war da nicht viel zu holen, mit 13:21 und 14:21 ging das Spiel verloren. Ihr drittes Spiel gegen die Russinnen Barsuk/Mooiseva gewannen sie dann kampflos, da die Konkurrentinnen verletzungsbedingt nicht angetreten waren.

Die ungeplante Spielpause sollte Katrin Holtwick und Ilka Semmler eigentlich in die Karten spielen, hatten sie doch in den letzten Wochen viele Turniere und lange Reisen verarbeiten müssen. Doch trotz des Wunsches von Katrin Holtwick, „weiterhin step-by-step zu planen und zu handeln”, wurde der Schritt in die höheren Regionen des Grand Slams unerwartet gestoppt.

In der kommenden Woche folgt nun die EM in der Schweiz. Bis dahin müssen die Akkus wieder geladen werden, dass das klappt, davon ist Ilka Semmler überzeugt: „Wichtig wird sein, sich jetzt nicht entmutigen zu lassen und wieder nach vorn zu blicken.”

Quelle: Pressestelle Klaus Wegener - Essen 31. Mai 2016

NRW-Jahrgangsmeisterschaften 2016

Die Nordrhein-Westfälischen Jahrgangsmeisterschaften der Jahrgänge 2002 bis 2004 weiblich und 2000 bis 2004 männlich finden am 4. und 5. Juni im Dortmunder Südbad statt. 545 Schwimmerinnen und Schwimmer gehen mit insgesamt 1 990 Einzelstarts in 28 Wettbewerben an den Start.

Aus dem Schwimmbezirk Aachen starten sieben Vereine mit 17 Aktiven über 49 Strecken. Die größte Fraktion an jungen Sportlern stellt der Aachener SV 06. Es sind Sonja Frolova, Zoe Pöhler, Luise Schürger, Florian von Arnim, Dilan Bejan, Goscha Gorovoj, Markus Dominik Lüttgens. Qualifiziert haben sich außerdem Karl Nüssgens (Brander SV), Lukas Bücker (Jülicher Wassersportverein), Nina Holt (SG Erkelenz-Hückelhoven), Hannah Capellmann, Isabell Pavonet, Jule Severin (SG Euregio Swim Team), Thimo Dronske, Kim Giang, Tim Rothärmel (VfR Übach-Palenberg) und Sven Ullrich (Würselener SC).

Quelle: Pressestelle Schwimmbezirk Aachen - Aachen 31. Mai 2016

Fussball News - Kreisliga B + Bezirksliga Staffel 3

Freitagabend wurde am vorletzten Spieltag ist in der Kreisliga B Staffel 2 endgültig die Entscheidung gefallen. Im vorgezogenen Abendspiel in Schlich

besiegte die 2. Mannschaft von GFC Düren 99  klar und deutlich nach 90 Minuten die Viktoria Schlich. Endstand 0 : 6

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg Kreisliga A !

Trainer und Spieler vom GFC Düren 99 im O-Ton zu hören unter der Rubik "Youtube Kanal Onlineradio Dueren" oder auf der Facebook Seite.

 

Samstagnachmittag haben die Kölner in der Bezirksliga Staffel 3 das Rennen um den Aufstieg weiter offen gehalten. Im Auswärtsspiel bei TuS 08 Langerwehe

haben die Kölner in der zweiten Halbzeit das entscheidene Tor in der 78. Minute erzielt.

Enttäuschung bei der Mannschaft aus Langerwehe im 10. Spiel in Folge die erste Niederlage zu kassieren.

Trainer und Spieler im O-Ton zu hören unter der Rubrik "Youtube Kanal Onlineradio Düären" oder auf der Facebook Seite.

 

gez. Thomas Dienst

Redaktion

Marvin Prolingheuer bleibt in Düren

Angreifer Marvin Prolingheuer hat sich entschieden, seinen Vertrag bei den SWD powervolleys um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der 2,10 Meter große Diagonalangreifer ist damit Spieler Nummer sechs mit einem Vertrag für die Saison 2016/17. Für die SWD powervolleys Düren ist die Vertragsverlängerung gerade vor dem Hintergrund des Abgangs von Sebastian Gevert wichtig, schließlich ist mit Prolingheuer sichergestellt, dass einer der beiden starken Hauptangreifer auch in der kommenden Saison zum Team angehört. „Ich habe Lust darauf, eine richtig geile Saison zu spielen“, gibt sich der 25-Jährige angriffslustig. Denn zum einem stimmen ihn die bisherigen personellen Entscheidungen positiv. Zum anderen will Prolingheuer mehr Verantwortung übernehmen. „Egal, wer jetzt noch verpflichtet wird: Ich will zeigen, dass ich die Nummer eins sein kann. Ich freue mich auf einen harten und ehrlichen Wettkampf um den Stammplatz.“ Ein weiterer Grund hat aus Prolingheuers Sicht für die Verlängerung gesprochen: der Dürener Weg, auf dem es möglich ist, Beruf und Spitzensport zu verbinden. Derzeit schließt der 25-Jährige seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei Hauptsponsor Peterhoff ab, bald tritt er dort eine Stelle an. Berufseinstieg und Volleyball sind so aufeinander abgestimmt, dass sich der Angreifer während der Saison voll auf den Sport konzentrieren kann, dann ist die Stelle auf Halbtagsumfang reduziert. „Düren bietet mir die wichtige Möglichkeit, Ausbildung, Berufseinstieg und Spitzensport miteinander zu verbinden. Das ist für mich ein großes Plus.“

Der sportliche Leiter Goswin Caro zeigte sich erfreut, dass die Verlängerung mit Marvin Prolingheuer geklappt hat. „Nach dem Abgang von Sebastian Gevert können wir uns jetzt sicher sein, dass wir weiter viel Qualität auf der Diagonalen haben. Wir sind überzeugt davon, dass Marvin in der Lage ist, im Angriff viel Verantwortung zu übernehmen. Er wird hart mit unserem neuen Trainer Tommi Tiilikainen arbeiten, um sein großes Potenzial abzurufen.“


Der Dürener Kader für die kommende Saison: Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Dennis Barthel (Außenangriff), Jay Blankenau (Zuspiel).

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren - 27. Mai 2016